Juni 30, 2022

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Deutschland sagt, es gibt keine neuen Schleusen vor Weihnachten, Maßnahmen zur Impfpflicht

Menschen nehmen am 18. Dezember 2021 in Hamburg an einer Demonstration gegen die Aktivitäten der Coronavirus-Krankheit Govit-19 teil.Fabian Bimmer / Reuters

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach lehnte die Weihnachtsaussperrung am Sonntag ab, warnte aber, dass die fünfte COVID-19-Welle nicht mehr aufzuhalten sei und plädierte für eine Impfpflicht als einzige Möglichkeit, die Epidemie zu verhindern.

„Vor Weihnachten wird es hier keine Sperren geben. Aber wir bekommen die fünfte Welle – wir haben die kritische Zahl der Omigron-Infektionen übertroffen“, sagte Lauterbach der ARD. „Diese Welle ist nicht mehr vollständig aufzuhalten.“

In einem anderen BILD-Interview fügte Lauterbach hinzu, dass er nach den Ferien nicht mit einer „harten Sperre“ gerechnet habe. Benachbarte Niederlande, Eine Sperre hat begonnen Sonntag mindestens bis 14. Januar, um den erwarteten Ausbruch des Virus zu verhindern.

Um die wachsende Zahl von Fällen inmitten der Verbreitung der Omicron-Variante einzudämmen, hat Deutschland Anfang dieses Monats ungeimpften Personen den Zutritt zu nicht wesentlichen Unternehmen verboten.

Die Regierung solle der Öffentlichkeit noch klarmachen, was in den Ferien erlaubt und was nicht erlaubt sei, sagte Lauterbach und verwies darauf, welche Aktionen im Gespräch seien.

Der wissenschaftliche Beirat der Regierung sagte in einer Erklärung am Sonntag, dass eine weitere Kontrolle der Öffentlichkeitsarbeit erforderlich sei, wobei Daten zeigten, dass Booster allein nicht ausreichten, um die Ausbreitung des Virus zu kontrollieren.

Die schnelle und weite Verbreitung der Omicron-Variante – derzeit verdoppelt sich in Deutschland alle 2-4 Tage die Omicron-Fälle, ist langsamer als die Wachstumsrate in Großbritannien aber schneller als die Ausbreitung anderer Typen in Deutschland – es wird eine erhebliche Belastung für die Krankenhäuser erwartet. , sagte die Aussage.

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Bis zum 17. Dezember waren fast 70 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen das Virus geimpft.

Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts für Infektionskrankheiten wurden im Land am Sonntag 29.348 neue Fälle und 180 Todesfälle gemeldet. Die Zahl der täglichen Neuerkrankungen stieg im Oktober und November deutlich an, ist aber seit Anfang des Monats langsam rückläufig.

In einem Sonntagsinterview mit der ARD bekräftigte Lauterbach seine Forderung nach einer Impfpflicht, die Anfang nächsten Jahres im Parlament debattiert werden soll, und Präsident Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen.

„Wenn wir mit Impfpflichten die Lücken im Impfstoff schließen, können wir diese hoffentlich überwinden. Das ist meine klare Hoffnung“, sagte Lotterbach.

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