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Sharkoon: Shark-Force Gaming-Maus im Test

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Am 29. Juni haben wir über die neue Shark-Force Gaming Maus von Sharkoon berichtet. Dabei handelt es sich um eine sehr kostengünstige Gaming-Maus ab 11 Euro, welche nach Angaben des Herstellers für diesen Preis über eine solide Ausstattung und ein elegantes Design verfügen soll. In dem folgenden Testbericht wollen wir euch unseren Eindruck von der Gaming-Maus beschreiben und überprüfen, ob sich die Maus tatsächlich zum Spielen eignet.

Lieferumfang

Im Lieferumfang der Sharkoon Shark-Force befindet sich neben der Maus ein paar zuätzliche Mausfüße.  Sonstiges Zubehör oder eine Bedienungsanleitungen sind nicht enthalten. Damit beschränkt sich Sharkoon bei seiner Gaming-Maus auf das Notwendigste.

sharkoon produktfoto

Technische Details

Die Sharkoon Shark-Force verfügt mit dem PAN 3509 über einen optischen Sensor, welcher eine maximale DPI von 1600 ermöglicht und somit im Startbereich für Gaming-Mäuse. Die Polling-Rate beträgt 125 Hertz und soll eine Antwortzeit von einer Millisekunde ermöglichen.  Die Abheb-Empfindlichkeit bzw. Lift-Off Distanz der Maus ist größer als fünf Millimeter und kann zu unerwünschten Verschiebungen beim Abheben der Maus führen. Mit einer Maße von 124 Millimeter in der Länge, 76 Millimeter in der Breite und einer Höhe von 40 Millimetern beträgt ihr Gewicht mit Kabel etwa 160 Gramm und ist damit nicht die leichteste auf dem Markt.

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Äußerliche Beschreibung

Das Design der Sharkoon Shark-Force wirkt auf den ersten Blick elegant und hochwertig. Die Verarbeitung wirkt hochwertig, auch diese nur aus Kunststoff  besteht und von unserem Modell ein typischer Plastikgeruch ausgeht.  Auf der Oberseite befinden sich neben den beiden Haupttasten noch ein Maus-Rad, der DPI-Schalter und ein leuchtendes Logo mit dem Namen der Maus. Die linke Seite der Maus bietet eine Daumenablage und zwei zusätzliche Tasten, um beispielsweise in einem Internetbrowser zwischen einzelnen Webseiten zu navigieren. Auf der Unterseite der Shark-Force finden wir noch den Laser und weitere Informationen sowie Logo des Herstellers.  Die gummierten Füße komplettieren die Unterseite der Gaming-Maus.

Installation

Über das 1,8 Meter lange USB-Kabel kann die Shark-Force beispielsweise mit einem PC oder Notebook verbunden werden. Die Gaming-Maus wird nach dem Einstecken direkt erkannt und unter Windows 7 und 8 wird der Treiber für ein optisches Mausgerät geladen. Eine seperate Software des Herstellers wird nicht zum Download angeboten, trotzdem können einige Einstellungen über die Mauseinstellungen des Betriebssystems  (Start > Geräte & Druck > Rechtsklick auf USB Optical Maus > Mauseinstellungen) vorgenommen werden.  Somit ist die Shark-Force für den Einsatz startbereit.

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Ergonomie

Der Handballen liegt auf dem hinteren Drittel auf der Oberseite der Maus und von dort können die Tasten der Maus bequem erreicht werden. Die beiden Haupttasten lassen sich ohne großen Druck bedienen und reagieren entsprechend auf die Eingaben des Benutzers.

Das Mausrad besitzt grobe Ausstülpungen für eine bessere Kontrolle und lässt sich dabei in beide Richtungen bewegen. Allerdings haben wir einen leichten Widerstand bei der Benutzung des Mausrads feststellen können.

Über dem Mausrad befindet sich ein DPI-Schalter zum Einstellen der Mausgenauigkeit. In drei Schritten lässt sich die Shark-Force von 600 über 1000 auf bis zu 1600 DPI einstellen. Eine blaue LED in dem Schalter symbolisiert die jeweilige DPI-Stufe.

Auf der linken Seite befinden sich zwei weitere Buttons, welche sehr druckempfindlich sind. Diese können beispielsweise zum Navigieren im Internetbrowser oder zum schnellen Wechseln von Waffen in Egoshootern verwendet werden.

Insgesamt bietet die Maus für den kostengünstigen Preis eine gute Ergonomie. Ein kleines Manko ist, dass der Platz auf der rechten Seite nicht für den kleinen Finger ausreicht und dieser bei Mausbewegungen nachgezogen werden muss.

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Spieletest

Sharkoon bewirbt die Shark-Force als Gaming-Maus und daher muss sich diese Maus auch in verschiedenen Spielen beweisen können. Wir haben diese daher mit den Spielen Guild Wars 2 (Rollenspiel), Ghost Recon: Phantoms (Taktikshooter) und Diablo 3 (HacknSlay) ausprobiert. Wir konnten bei den getesteten Spielen keine Verzögerungen zwischen der Eingabe und Ausführung von Aktionen feststellen.

Gerade bei Ghost Recon wirkten unsere Bewegungen trotz der geringen DPI flüssig und die Shark-Force muss dabei selten nachgezogen werden. Auf unserem Aluminum-Mauspad gleitet die Gaming-Maus ohne großen Kraftaufwand und dieses wirkt sich auf das Spielvergnügen angenehm aus. Einzig allein das bereits beschriebene Nachziehen des kleinen Fingers wird bei langen Spielsessions nervig.

Das Spielen von Diablo 3 war ebenfalls flüssig und selbst bei häufigen Klicks gepaart mit schnellen Bewegungen reagierte die Maus auf alle getätigten Eingaben. Lediglich das Gewicht von 160 Gramm kann auf Dauer beim Spielen unangenehm auffallen.

Artikelbild: Sharkoon
Fotos: Sharkoon

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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