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Erfahrungsbericht: FixMeStick USB-Virenscanner

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Im Rahmen der Cebit 2015 haben wir Euch den FixMeStick USB-Virenscanner vorgestellt, welcher mit Hilfe von zahlreichen Spenden über eine Crowdfunding-Plattform finanziert wurde und mittlerweile für den Windows-PC als auch für den Mac erhältlich ist.

Einleitung

Wenn der eigene Virenscanner auf dem PC keine Schädlinge mehr erkennt oder auf den eigenen Computer nicht mehr zugegriffen werden kann, ermöglicht der FixMeStick nach Aussagen der Entwickler das System zu retten, wobei hierfür nur drei Schritte notwendig sind. Laut Pressevertreter auf der Cebit ist der USB-Stick selber schreibgeschützt und verfügt über eine eigene Linux-Distribution, welche mit Software von den Herstellern Sophos, Kaspersky und Vipre arbeitet. Wir haben uns den FixMeStick genauer angesehen und verraten Euch, ob es sich hierbei um ein nützliches Gadget handelt.

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Lieferumfang

Der Lieferumfang ist beim FixMeStick auf das Notwendigste reduziert, dass sich nur der USB-Virenscanner in der Verpackung zusammen mit weiteren Informationen zu diesem befindet.

3 Schritte Programm

Wie von den Entwicklern versprochen benötigen wir insgesamt nur drei Schritte um unseren Computer vor Viren oder anderen Gefahren zu befreien.

Im ersten Schritt wird der FixMeStick in einen freien USB-Port gesteckt. Wenn der Rechner noch funktionsfähig ist, können wir beispielsweise über die Windows-Oberfläche das System neustarten und das Betriebssystem des FixMeStick hochfahren lassen. Ist der Computer hingegen nicht mehr zugänglich, startet der FixMeStick bereits beim Hochfahren des Computers. Sollte dies nicht der Fall sein, kann in den Bios-Einstellungen die Boot-Reihenfolge eingestellt werden.

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Der zweite Schritt ist die Einrichtung der Systemumgebung. Damit ein Scan erfolgreich ist, bittet das Betriebssystem des FixMeStick den Anwender um eine Internetverbindung um aktuelle Schädlingsdefinitionen herunterzuladen. Nach dem Update des FixMeStick-Betriebssystems kann der Scan-Vorgang gestartet werden.

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Vor dem Scanvorgang lässt sich auswählen, welche Partition des Computers untersucht werden soll. Eine Einschränkung auf bestimmte Dateitypen oder Ordner ist nicht möglich. Je nach Größe der Partition kann Scanvorgang mehrere Stunden andauern. Während dieser Zeit müssen wir das Programm aber nicht beobachten und können andere Dinge tun.

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Nach dem Scanvorgang folgt der letzte Schritt mit der Bereinigung des Systems. In unserem Fall hat ein kompletter Scan der Systempartition 58 Minuten bei 151574 durchsuchten Dateien benötigt. Wir können auswählen, ob die Dateien in Quarantäne verschoben, gelöscht oder repariert werden sollen. Entsprechende Vorschläge werden von dem Programm aber auch gemacht, sodass beispielsweise die eine infizierte Windows-HOST-Datei auf den ursprünglichen Zustand zurückgestellt werden kann.

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Insgesamt ist die Durchführung sehr einfach und auch für Laien durchführbar. Nur bei der Beseitigung der gefundenen Malware sollte weitere Hilfe in Anspruch genommen werden, da unter Umständen nach einer vollständigen Reinigung das System neu aufgesetzt werden muss. Wie von den Entwicklern versprochen werden nur drei Schritte benötigt, um das eigene System von Schädlingen zu befreien.

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Preis und Verfügbarkeit

Der FixMeStick ist ab einem Preis von 59 Euro online oder im Handel erhältlich und kann dabei ein Jahr lang für drei Systeme genutzt werden. Anschließend muss ein neuer FixMeStick bestellt werden.

Fazit

Mit dem FixMeStick haben die Entwickler einen USB-Virenscanner auf den Markt gebracht, der sehr einfach zu bedienen ist und durch die eingesetzten Programme die Schädlinge auf dem eigenen System findet und entfernt.

Hinzukommt, dass der Anwender während der Nutzung nur wenige Interaktionen ausführen muss. Lediglich bei der Beseitigung der gefundenen Schädlinge sollte unter Umständen ein Fachmann hinzugezogen werden.

Daher wollen wir Euch den FixMeStick für einen Preis von 59 Euro empfehlen.

Artikelbild: Eigenes

 

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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