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Western Digital: MyCloud Mirror 2nd Gen im Test

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Western Digital ist nicht nur für seine Festplatten bekannt, sondern auch für seine Netzwerkspeicher. Hierzu gehört auch die MyCloud Mirror, welche mittlerweile in der zweiten Generation erhältlich ist und den Anwender dabei unterstützen soll, die eigenen Daten zu sichern und zentral im eigenen Heimnetzwerk zugänglich zu machen. Aber auch andere Anwendungen wie beispielsweise ein einfacher Web- und FTP-Server sowie die Multimedia-Wiedergabe über das Netzwerk sollen mit diesem Netzwerkspeicher möglich sein. Wir verraten Euch in unserem neusten Testbericht daher, ob die MyCloud Mirror in der Lage ist, mehr als nur ein einfacher Netzwerkspeicher zu sein.

Einleitung

In den Zeiten in den wir alle mehr als nur einen Computer für den Zugang zum Internet nutzen, sondern auch Notebook, Tablet oder Smartphone besitzen, wird der Wunsch immer größer seine Daten an einem zentralen Ort abzuspeichern und diese auch von überall abzurufen. Unabhängig davon, ob wir gerade Fotos angucken, Musik in verschiedenen Räumen erklingen lassen oder aber private Urlaubsfilme abspielen wollen, wir wollen unsere Daten mit verschiedenen Geräten wie Desktop-PC, Notebook, Tablet oder Smartphone abrufen können.

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Eine Möglichkeit sind die zahlreichen Cloud-Speicher-Lösungen diverser Anbieter, die unsere Daten im Internet speichern, oder aber ein eigener Netzwerkspeicher wie die MyCloud Mirror von Western Digital. Mit Hilfe eines Netzwerkspeichers oder auch Network Attached Storage (NAS) können wir unsere eigenen Daten sowohl im eigenen Heimnetzwerk als auch über das weltweite Internet zur Verfügung stellen. In der Regel bieten NAS-Lösungen aber weit mehr als einfache Speicherlösungen beispielsweise wie die Wiedergabe von multimedialen Inhalten oder das zur Verfügung stellen von einfachen Backup-Lösungen für den Privatbereich.

Hinweis zum Testbericht

Bereits ohne zusätzliche Installation von Applikationen besitzt das Betriebssystem der Western Digital MyCloud Mirror einen sehr großen und vielseitigen Funktionsumfang und die detaillierte Beschreibung aller Funktionen würde an dieser Stelle zu weit führen. Daher haben wir uns trotz intensiven Testens dafür entschieden, dass wir in diesem Testbericht nur die Benutzer- und Gruppenverwaltung, den Austausch von Daten sowie die Sicherung von Daten eingehen werden.

Darüber hinaus werden wir in diesem Testbericht nur auf die Verwaltung der Weboberfläche beschränken. Western Digital bietet für die MyCloud Mirror und andere Speichermedien eine mobile Applikation für Android, iOS und Windows Mobile an. Diese ist an das Design der Weboberfläche angelehnt und besitzt ungefähr denselben Funktionsumfang wie die Weboberfläche.

Lieferumfang

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Im Lieferumfang der MyCloud Mirror befinden sich neben einer Vielzahl von Anleitungen zum schnellen Einstieg und den Stromstecker, noch ein Netzteil mit austauschbarem Stecker zusammen mit einem europäischen und amerikanischen Adapter sowie ein Netzwerkkabel. Im Gerät selbst befinden sich bereits zwei Festplatte mit einer Kapazität von zwei Terabyte vorinstalliert. Damit liefert der Hersteller alles mit, was wir für einen schnellen Start benötigen.

Technische Details

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Viele technische Details verrät uns der Hersteller an dieser Stelle nicht. Nach einer umfangreichen Recherche konnten wir folgende Komponenten ermitteln – Angaben ohne Gewähr. Western Digital setzt auf einen ARMADA 385 Prozessor mit einer Taktrate von 1,33 Gigahertz pro Kern. Dieser wird von 512 Megabyte Arbeitsspeicher unterstützt.

In den beiden angesprochenen Festplattenschächten des Geräts sind bereits zwei 3,5-Zoll Festplatten vorinstalliert. Western Digital ermöglicht hier den Einbau von Festplatten mit einer Kapazität von insgesamt acht Terabyte, die entweder im RAID-0 oder -1 Verbund laufen können. Dabei unterstützt der Hersteller sowohl Festplatten mit SATA II und III.

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Für die Verbindung mit dem lokalen Heimnetzwerk verfügt der Netzwerkspeicher über eine Gigabit-Ethernet-Netzwerkskarte. Weiterhin besitzt das Gerät zwei USB 3.0-Schnittstellen, um weitere Speichermedien oder Eingabegeräte anzuschließen.

Äußerliche Beschreibung

Western Digital bietet sein NAS in einer schwarzen und weißen Version an, das bereits bestückt mit zwei WD Red Festplatten ausgeliefert wird. Bei unserem Testmuster handelt es sich um die weiße Version mit vier Terabyte. Das Gehäuse besteht überwiegend aus hochwertigen und abgerundeten Kunststoff.

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Bis auf ein hervorgehobenes LED-Panel befinden sich auf der Vorderseite keine Besonderheiten. Die LEDs zeigen den Betriebsstatus des Geräts und der beiden Festplatten an. In der Regel leuchtet die Powerleuchte durchgehend, es sei denn es tauchen Fehler auf oder das Gerät wird neugestartet. Aktivität auf den beiden Festplatten wird durch Blinken der LED angezeigt.

wd mycloud mirror vorderansicht gamoha

Im Gegensatz dazu finden sich auf der Rückseite neben einem Kensington-Schloss und einem Netzanschluss noch zwei USB 3.0-Ports sowie eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle. Die beiden USB 3.0-Ports können für externe Speichermedien verwendet, die von der MyCloud Mirror automatisch eingebunden werden.

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Die beiden Einbauschächte befinden sich hinter einer Klappe auf der Oberseite des Geräts. Diese sind mit einer Brücke mit samt Schraube geschützt, sodass die Festplattenschächte nicht locker im Gehäuse liegen. Die Schraube kann durch einfaches Drehen abmontiert werden und die Festplatten können anschließend, falls erforderlich, ausgetauscht werden. Wie bereits erwähnt müssen wir keine Festplatten einbauen, da unser Gerät bereits mit zwei Festplatten mit einer Kapazität von zwei Terabyte ausgestattet ist. Wer mag kann auch 2,5 Zoll große Laufwerke einbauen, allerdings sind hierfür extra Einschübe bzw. Festplattenkäfige notwendig.

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Was wir ein wenig vermisst haben, ist ein Powerknopf zum Ein- und Ausschalten des Geräts. So startet das Gerät automatisch nachdem der Netzstecker angeschlossen ist und beendet sich sofort wenn der Netzstecker gezogen wurde. Dies kann sich auf Kurz oder Lang auf die Gesundheit der Festplatten auswirken, wenn der Netzwerkspeicher häufig vom Strom getrennt wird – dies ist aber entgegen seiner Nutzungsweise.

Einmal aufgebaut steht der Netzwerkspeicher allerdings fest auf seinen Standfüßen. Insgesamt sind wir mit der Verarbeitungsqualität des Geräts sehr zufrieden, auch wenn das Gehäuse nicht wie beim Asustor AS-202TE aus Aluminium besteht. Auch das Design kann sich sehen lassen und kann auch im Wohnzimmer einen Platz finden.

Installation, Inbetriebnahme und Wartung

Die MyCloud Mirror wird von Western Digital vorkonfiguriert und bestückt ausgeliefert. Wir müssen das Gerät nur noch mit Strom versorgen und können daraufhin die Installation starten. Das Lankabel nicht vergessen.

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Wir können nun im lokalen Netzwerk mit einem Notebook oder Desktop-PC den Netzwerkspeicher suchen. Am einfachsten gelingt das mit Hilfe des eigenen Routers, welcher in der Regel die angeschlossenen Netzwerkgeräte anzeigen sollte. Ist dies nicht der Fall können wir auch mit http://wdmycloudmirror im Browser direkt zugreifen.

Es öffnet sich der Installationsdialog, in dem wir grundlegende Einstellungen wie Sprache, Lizenz und „Erste Schritte“ für die Vorkonfiguration vornehmen können. Die Installation läuft dialoggesteuert und nach Eingaben der Nutzer automatisch ab. Durch die Vorkonfiguration von Western Digital entfällt auch lästiges Warten auf das Formatieren der Festplatten. Auch andere Einstellungen wie der RAID-Modus werden bei der Installation voreingestellt. Das Gerät wird in unserem Fall mit Raid 1 für eine einfache Spiegelung der Daten vorkonfiguriert.

Startup

Die Art der Installation ermöglicht auch Anwendern, die zum ersten Mal einen Netzwerkspeicher installieren möchten, ein einfaches Einrichten der MyCloud Mirror zusammen mit den wichtigsten Einstellungen. Ist der Vorgang abgeschlossen, wird der Nutzer auf die Login-Oberfläche weitergeleitet und kann sich mit seinem angelegten Nutzer anmelden. Nach der Anmeldung können weitere Einstellungen vorgenommen werden, die wir Euch im nächsten Abschnitt vorstellen werden.

Kommen wir noch zum Punkt „Wartung“. Die MyCloud Mirror registriert, wenn ein Update des Betriebssystem vorhanden ist und informiert den Anwender darüber. Ihr könnt nun entscheiden, ob ihr das Update installieren wollt oder ob ihr mit der alten Version weiter arbeiten wollt. In der Regel empfiehlt sich ein Update, welches nur wenige Mausklicks erfordert. Darüber hinaus ermöglicht uns der Netzwerkspeicher den Festplattenstatus zu überprüfen.

Firmware up

Ist eine Festplatte nicht mehr in Ordnung oder droht auszufallen, kann diese ersetzt werden. Hierfür muss die betreffende Festplatte mit Hilfe des bereits beschriebenen Mechanismus auf der Oberseite ausgetauscht werden. Dies geschieht mit wenigen Handgriffen und ohne Werkzeug.

Insgesamt sind die Installation und die Wartung auch für unerfahrene Benutzer machbar und durch den einfachen Mechanismus wird der Austausch von Festplatten vereinfacht. Ebenfalls konnte das bereits vorkonfigurierte Betriebssystem in unserem Test überzeugen, da es bereits eine Menge Arbeit abnimmt. Vom Aufbau bis zur ersten Inbetriebnahme sind in unserem Fall nicht einmal zehn Minuten vergangen.

Das Betriebssystem

Western Digital bietet ein Betriebssystem an, welches sich vollständig über die Weboberfläche anpassen und steuern lässt. Der Aufbau der Oberfläche erinnert uns an einen Router, in dem uns auf der Startseite die wichtigsten Informationen zum Betriebszustand und zur Auslastung präsentiert werden.

Im Kopfbereich befindet sich neben dem Logo noch das Benutzermenü, welches aus einem Schnellzugriff für USB-Medien, einer Nachrichtenanzeige, einem Informationsbereich und dem Benutzerprofil besteht. Darunter befindet sich ein weiteres Menü, womit die Detailansichten der einzelnen Funktionen des Netzwerkspeichers angezeigt und eingestellt werden können. Etwa mittig befinden sich die Auslastungsübersicht nach Kategorien sowie auf der anderen Seite zwei Buttons um eine Gerätediagnose oder ein Firmware Update zu starten. Hier wird der Nutzer ebenfalls darauf hingewiesen, dass eine neue Version des Betriebssystems zur Verfügung steht.

Übersicht Home

Des Weiteren befinden sich im Fußbereich weitere Statuskästen für die Netzwerkaktivität, Anzahl Cloud-Geräte, Benutzer und Anzahl installierte Apps. Die Startseite ist nicht anpassbar, sodass alle Einstellungen nur innerhalb ihrer Untermenüs zu finden sind.

Bereits ohne weitere Installation von eigenen Applikationen bietet das Betriebssystem sehr viele nützliche Funktionen, die es dem Anwender ermöglichen die MyCloud Mirror nach eigenen Bedürfnissen einzurichten und insbesondere für die Datensicherung zu nutzen.

Basisfunktionen

Ohne die Installation von Applikationen verfügt die MyCloud Mirror von Western Digital bereits über eine große Anzahl von Einstellungen. Das Betriebssystem ermöglicht beispielsweise das Einrichten von Benutzern und Gruppen, die sehr individuell auf die eigenen Bedürfnisse eingestellt werden können. Angefangen von globalen Zugriffsrechten über die Festlegung von Speicher-Kontingenten bis hin zu einzelnen Ordnern. Wer Gruppen nutzt, kann die Verwaltung von Rechten sogar übergeordnet durchführen.

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Darüber hinaus können wir die Dateifreigabe detailliert steuern. Wir können die Dateifreigabe entweder im heimischen Netzwerk oder wie der Name des Produkts bereits impliziert über den Fernzugriff ermöglichen. Hierfür stehen dem Anwender einige Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen kann ein Dyndns-Service eingerichtet werden in den Einstellungen, sodass der Direktzugriff auf die Weboberfläche sowie den FTP-Server möglich ist. Die andere Möglichkeit, die von Western Digital auch vorgesehen ist, ist die Verbindung mit dem WD Cloud Service. Zusammen mit der passenden App für den Desktop oder das mobile Gerät, kann von außerhalb vom eigenen Heimnetzwerk auf das Netzwerk zugegriffen werden. Hierfür benötigt jeder NAS-Benutzer eine Kennung beim Online-Service, wobei nach der Erstinstallation der Netzwerkspeicher lokalisiert und anschließend online verfügbar gemacht wird. So könnt ihr von überall auf eure MyCloud Mirror zugreifen.

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Die Datensicherung kann auf mehreren Wegen über den Menüpunkt Sicherung erfolgen. Hier stehen neben der Sicherung auf ein externes USB-Medium noch die Remotesicherung auf einen externen Server, die interne Sicherung im Netzwerk sowie die Cloud-Sicherung beispielsweise in die eigene Dropbox zur Verfügung. Dadurch können Anwender umfangreiche Backuppläne erstellen und die eigenen Daten sogar mehrfach gegen Verlust absichern. Im Übrigen ist jeder Anwender für die Datensicherung selbst verantwortlich. Weder Western Digital noch andere Netzwerkspeicher-Hersteller übernehmen Haftung bei Verlust eigener Daten.

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Darüber hinaus lassen sich zusätzliche Applikationen für die MyCloud  Mirror über „Apps“ installieren. Hier stehen neben einem Web- und Datenbank-Server entsprechende Webanwendungen und CMS-Systeme wie Joomla oder WordPress zur Installation zur Verfügung. Aber auch Medienstreaming mit Hilfe von IceCast oder dem Plex MediaServer können nach installiert werden. Zusätzlich können P2P-Downloads und FTP-Downloads über den Appbereich gestartet werden.

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Bereits die Basisfunktionen decken einen Großteil verschiedener Nutzungsmöglichkeiten ab und ermöglichen einen Zugriff auf die eigenen Daten von überall auf der Welt. Zusätzlich können wir Apps installieren, die weitere Funktionalitäten bringen und den einfachen Netzwerkspeicher in ein Multimedia-Wiedergabecenter verwandeln. Allerdings wollen wir es an dieser Stelle bei einem groben Überblick belassen, da es sicherlich weitaus mehr Funktionen gibt, die auch vom Hersteller und weiteren Entwicklern hinzugefügt werden. Des Weiteren können fortgeschrittene Anwender per SSH weitere Applikationen auch ohne Weboberfläche hinzufügen.

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Insgesamt stattet Western Digital seine MyCloud Mirror mit einer übersichtlichen Weboberfläche aus, die unsere Erwartungen erfüllen kann und auch unerfahrenen Nutzern Spaß machen dürfte auszuprobieren.

Verschiedene Tests mit der MyCloud Mirror

Von einem Netzwerkspeicher erwarten wir in erster Linie eine flüssige und schnelle Übertragung sowohl beim Speichern und Abrufen von eigenen Daten. Daher beschäftigen wir uns im Folgenden näher mit den Übertragungsraten und verschiedenen Netzwerkprotokollen, um eine Bewertung der Leistung vorzunehmen.

Das Testszenario

Für unseren Test haben wir die MyCloud Mirror mit einem Lankabel in unserem Redaktionsraum mit dem dortigen Raumverteiler (Gigabit-Switch) verbunden. Alle Computer im heimischen Netzwerk haben entsprechenden Zugriff auf das NAS erhalten, sodass wir Ergebnisse während der einzelnen und parallelen Nutzung machen konnten. Zusätzlich haben wir mobile Geräte wie Notebook, Tablet und Smartphone verwendet und ebenfalls mit der MyCloud Mirror verbunden. Mit dieser Konfiguration können wir ein typisches Szenario unserer Meinung nach gut abdecken. Der Netzwerkspeicher dient als zentrales Element innerhalb des heimischen Netzwerks und weitere Geräte können auf diesen zugreifen.

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Für unsere Testreihe haben wir die Geschwindigkeiten des SAMBA-Protokolls (Windows-Freigabe) und des File Transfer Protocol (FTP) gemessen. Weiterhin haben wir uns mit dem Stromverbrauch und der Lautstärke beschäftigt. Letztere Tests können eine Aussage darüber treffen, wie viel der Netzwerkspeicher im Dauerbetrieb verbrauchen wird und wie hoch die Lärmbelastung dabei sein wird.

Dateiaustausch über das Samba-Protokol

Die Einstellungen der MyCloud Mirror erlauben es unterschiedliche Versionen des SAMBA-Protokolls einzusetzen. Für diesen Test haben wir uns für die neuste Version SAMBA 3 entschieden, da diese Version eine höhere und stabilere Datenübertragung verspricht.

Vorbereitend für den ersten Test haben wir auf dem NAS einen Ordner freigegeben und diesen mit Hilfe der Netzwerkumgebung als Netzwerklaufwerk hinzugefügt. Anschließend haben wir unseren Redaktionsordner mit einer Gesamtgröße von 30 Gigabyte von einem Windows-PC auf den Netzwerkspeicher kopiert und umgekehrt. Hierbei handelt es sich vermutlich um das am häufigsten genutzte Verfahren für den Datenaustausch zwischen Netzwerkspeicher und Desktop-PC.

Wir haben die Zeit beider Kopiervorgänge gemessen und aus der Gesamtgröße der Übertragung und der Dauer eine durchschnittliche Übertragungsrate ermittelt. Die Übertragungsgeschwindigkeit kann bei großen Einzeldateien höher ausfallen. Limitierende Faktoren sind die eingebaute Festplatte und die Netzwerkauslastung sowie der eingestellte Raid-Modus.

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Dateiaustausch über das File Transfer Protocol

Neben der Netzwerkfreigabe und dem Austausch über das SAMBA-Protokoll haben wir dieselbe Datenmenge im lokalen Netzwerk mittels FTP-Programm übertragen. Im Gegensatz zur Windowsfreigabe ermöglicht ein FTP-Zugang auch den Zugriff außerhalb des eigenen Netzwerks. Daher haben wir diesen Test mit einer kleineren Datenmenge von einem Gigabyte wiederholt. Hierfür waren die MyCloud Mirror und der entfernte Computer über eine ASDL-Leitung mit 25 (auf der Seite des Netzwerkspeichers) bzw. 50 Megabit pro Sekunde angeschlossen. Die Ergebnisse fallen abhängig von der verfügbaren Internetgeschwindigkeit aus. In unserem Fall ist der limitierende Faktor die 25 Megabit Leitung.

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Leistungsaufnahme

Wir haben ebenfalls die Spannung der Western Digital MyCloud Mirror gemessen und haben dort folgende Werte ermitteln können. Im aktiven Betrieb während Operationen ausgeführt werden, benötigt der Netzwerkspeicher etwa 20 Watt. Im Normalbetrieb werden etwa 15 Watt benötigt, während der Verbrauch im Ruhemodus minimal auf 12 Watt sinkt. Selbst im Standby verbraucht das Gerät noch etwa fünf Watt.

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Lautstärke

Western Digitals Netzwerkspeicher ist bei normaler Zimmerlautstärke und bei anderen Hintergrundgeräuschen nicht zu hören. Lediglich in sehr stillen Umgebungen kann der Netzwerkspeicher gerade eben so gehört werden. Dies ändert sich jedoch, wenn wir die MyCloud Mirror aktiv benutzen. Schnell fangen die Lüfter an zu drehen und das NAS wird auch bei normaler Zimmerlautstärke hörbar.

 

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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