August 3, 2021

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Global Wealth Report: Das Vermögen der Superreichen in Deutschland stieg während der Epidemie

Die COVID-19-Epidemie hat die soziale Ungleichheit weltweit stark erhöht. Dies zeigt der am 21. Juni 2021 veröffentlichte Global Wealth Report. Die Autoren hatten von der Boston Consulting Group (PCG) zunächst einen Rückgang des Gesamtvermögens erwartet, doch während der Epidemie ihrer Forschung erreichte der Reichtum der Reichen und Superreichen neue Höhen.

Susan Clayton auf der IMA 2017, BMW Stand [Credit: Olaf Kosinsky/CC BY-SA 3.0 DE]

Mehr als 3,8 Millionen Menschen sind an den Folgen von COVID-19 gestorben, und das Vermögen in Form von finanziellen und materiellen Vermögenswerten, einschließlich Immobilien, stieg im vergangenen Jahr nach offiziellen Angaben um 8,3 Prozent. Das weltweite Gesamtvermögen abzüglich der Schulden erreichte 431 Billionen Dollar (ca. 355 Billionen Euro), ein unvorstellbarer Betrag mit 12 Nullen, was dem Fünffachen des weltweiten BIP entspricht.

Laut PCG-Bericht stieg allein das private Geldvermögen um 8 Prozent auf 250 Billionen Dollar, vor allem aufgrund steigender Aktienkurse.

Wie im Folgenden berichtet World Socialist Web Site, Aktienmärkte explodierten, Hunderte von Milliarden Dollar, Euro, Pfund und mehr wurden von bürgerlichen Regierungen durch Seuchen und „Erholungspakete“ aufgebracht. Diese Manipulationen von Unternehmen und Banken trieben die vorgewinnorientierte Politik der kapitalistischen Regierungen der Welt voran, die die internationale Arbeiterklasse zwangen, trotz der Gefahren von COVID-19 weiterzuarbeiten.

Laut Global Wealth Report ist die Zahl der Superreichen im vergangenen Jahr um etwa 10 Prozent auf 60.000 gestiegen, was nur 15 Prozent des weltweiten Vermögens ausmacht. Um unter den sehr Reichen zu rechnen, braucht man ein Nettovermögen von mehr als 100 Millionen Dollar.

Außerordentlichen Ausdruck findet dieses Wachstum auch im Aufstieg der Superreichen in Deutschland und im übertriebenen Anstieg des Reichtums der ohnehin Reichen, die von Seuchen profitierten.

Die Aktienkurse stiegen in die Höhe, um mit den COVID-19-Todesfällen zusammenzufallen. Allein in Deutschland sind 90.000 Menschen gestorben. Im gleichen Zeitraum stieg die Zahl der deutschen Superreichen, die mehr als 100 Millionen besitzen, auf 2.900 von 186, womit Deutschland die Vereinigten Staaten (20.600 Superreiche) und China (7.800 Superreiche) hinter sich lässt, gefolgt von Großbritannien mit 2.500 und 2.100.

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