September 21, 2021

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Wenig Hoffnung für die 5 Arbeiter, die am Ort des deutschen Bombenangriffs vermisst wurden

BERLIN (dpa) – Behörden hoffen, fünf Arbeiter lebend zu finden, die einen Tag nach dem Tod von mindestens zwei Menschen und 31 Verletzten in einem Industriepark für Chemieunternehmen in Westdeutschland vermisst wurden.

Bei der Explosion im Abfallwirtschaftszentrum am Standort Sempark am Dienstag wurde eine große schwarze Wolke in die Luft geschleudert und entzündet, sodass die Feuerwehr fast vier Stunden brauchte, um sie zu löschen. Der Gewerbepark liegt in Leverkusen bei Köln.

„Die Ereignisse von gestern haben uns alle schockiert“, sagt Frank Hildmer, CEO von Curranta, der den Industriepark Sempark betreibt.

„Mindestens zwei Menschen haben ihr Leben verloren“, sagte er. „Im Moment werden fünf Menschen vermisst und wir haben keine Hoffnung, dass sie noch am Leben sind.

Einer der 31 Verletzten befinde sich in Lebensgefahr.

Die Ursache der Explosion ist noch nicht bekannt. Die Polizei wird voraussichtlich in den kommenden Tagen mit den Ermittlungen beginnen.

Curranta sagte, es sei an Lagertanks mit explosiven Lösungsmitteln angeschlossen.

Wegen des dichten Rauchs forderten die Behörden die Bewohner am Dienstag auf, drinnen zu bleiben, und sperrten mehrere wichtige Autobahnen für mehrere Stunden. Beamte der Stadt warnten die Menschen, Kinder in den nächsten Tagen nicht draußen spielen zu lassen, Freibäder zu benutzen oder Obst und Gemüse aus ihrem Garten zu essen.

Die Umweltkommission des Landes Nordrhein-Westfalen, in der Leverkusen liegt, teilte am Mittwoch mit, dass der Rauch der Explosion Dioxin, polychloriertes Biphenyl und Furan enthielt. Die DPA sagte jedoch, sie könne noch nicht sagen, wie hoch die Konzentrationen dieser Chemikalien seien.

Verschmutzungsmessungen haben noch keine hohen Konzentrationen an gefährlichen Stoffen in der Luft festgestellt, sagte Curranta.

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Leverkusen ist die Heimat von Bayer, einem der größten deutschen Chemieunternehmen und einem der größten Arbeitgeber der Region. Die Stadt hat etwa 163.000 Einwohner, von denen viele für Bayer arbeiten.

Das Gewerbegebiet liegt in der Nähe des Rheins.

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