Mai 20, 2024

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Die deutschen Behörden glauben nicht, dass vier Seeleute nach einer Schiffskollision in der Nordsee vermisst werden

BERLIN – Die deutschen Behörden haben am Mittwoch die Suche nach vier vermissten Besatzungsmitgliedern abgebrochen, da ein unter britischer Flagge fahrendes Frachtschiff einen Tag zuvor nach einer Kollision mit einem größeren Schiff in der Nordsee gesunken war. Sie hätten keine Hoffnung mehr, sagte ein hochrangiger Beamter.

Die Verity, die mit sieben Menschen an Bord von Bremen (Deutschland) zum englischen Hafen Immingham unterwegs war, sank kurz darauf. Konflikt Kurz vor 5 Uhr am Dienstag. Zwei Matrosen wurden gerettet und auch die Leiche eines weiteren wurde geborgen.

An der Suche beteiligte Rettungsschiffe und -flugzeuge konnten die vier vermissten Besatzungsmitglieder am Dienstag nicht lokalisieren, und Taucher, die zum Wrack der Verity geschickt wurden, um nach Lebenszeichen zu suchen, fanden nichts.

Die Wassertemperatur betrug zum Zeitpunkt der Kollision etwa 12 Grad Celsius (54 Grad Fahrenheit), sagten Beamte, und die Erfahrung zeigte, dass die meisten Menschen etwa 20 Stunden überleben konnten.

Nach Angaben des Zentralen Seenotrufkommandos sei das gesamte Seegebiet, in dem sich die vermissten Seeleute aufhalten könnten, in der Nacht erneut abgesucht worden, die Retter hätten die Suche inzwischen abgebrochen.

Am Mittwoch wurde ein Tauchroboter geschickt, um sich das Wrack noch einmal anzusehen, konnte aber niemanden finden, berichtete die deutsche Nachrichtenagentur DPA. Der Leiter des Einsatzkommandos, Robbie Renner, sagte Stunden später, dass es keine Hoffnung mehr für die Vermissten gebe.

Der in die Kollision geratene größere Frachter, die unter Bahamas-Flagge fahrende Polesie mit 22 Menschen an Bord, schaffte es aus eigener Kraft, den deutschen Hafen Cuxhaven zu erreichen.

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Über die Ursache des Zusammenstoßes wurden keine Angaben gemacht. Die Bundesstelle für Seeunfalluntersuchung sagte, sie untersuche gemeinsam mit Kollegen aus den Flaggenstaaten der beiden Schiffe.