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Wiko: Ridge Fab 4G im Test

Wiko Ridge Fab 4G Titelbild

Der Hersteller Wiko hat uns mit dem Ridge Fab 4G sein neues Phablet aus der Ridge-Serie zugesendet und zum Testen zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig hat StilGut uns eine passende Lederhülle zur Verfügung gestellt, welche ihr auch den Bildern in diesem Beitrag finden könnt. Daher wollen wir in diesem Testbericht auf das Wiko Smartphone genauer eingehen und Euch unseren Eindruck von dem Gerät schildern.

Zusammenfassung als Video

 

Lieferumfang

Wiko Ridge Fab 4G Lieferumfang

Der Lieferumfang des Ridge Fab 4G enthält neben dem Phablet ein USB-Ladekabel, ein Headset und den separat verpackten Akku. Das Kabel mutet ungewohnt stabil und haltbar an.

Zusätzlich haben wir eine Garantieanweisung und eine relativ ausführliche Bedienungsanleitung vorgefunden. In einem kleinen Beutel befinden sich zudem vier Austausch-Gummiaufsätze für das Headset und zwei Simkarten-Adapter, welche es ermöglichen im Ridge Fab 4G sowohl normale als auch Micro- und Nano-Simkarten zu verwenden.

Damit liefert Wiko sein neues Smartphone mit einem umfangreichen Lieferumfang für einen schnellen Start aus.

Verarbeitung und Ergonomie

Das Ridge Fab 4G besitzt eine griffige Oberfläche, welche aus Kunststoff, Glas und der Sandstein-artigen Rückseite besteht. Die Displayumrandung ist sehr dünn gehalten und besteht im Wesentlichen aus Glas, welches in den erwähnten Kunststoff übergeht. Als optisches Highlight hat Wiko eine türkisfarbene Aluleiste verbaut, welche die Abdeckung vom Bildschirm trennen und die drei physischen Tasten zum Ein- und Ausschalten sowie zur Lautstärkeregelung.

Wiko Ridge Fab 4G Rückseite

Die Verarbeitung ist durchgehend sehr gut und die Spalten um das Batteriefach herum sind sowohl schmal als auch gleichmäßig. Die Spaltmaße zwischen Display und Kunststoff beziehungsweise dem Displayrahmen und den Aluleisten sind sehr gering und kaum erkennbar. Selbiges gilt für die Verarbeitung der drei Tasten auf der rechten Seite.

Wiko Ridge Fab 4G Tasten

Die Anschlüsse auf Ober- und Unterseite sowie Kameras und Lautsprecher sind nahezu nahtlos in das Gehäuse integriert und stören somit nicht in Form von Kanten bei der Nutzung des Gerätes.

Wiko Ridge Fab 4G Hauptka

Wiko Ridge Fab 4G Luatsprecher_USB-Anschluss

 

 

 

 

 

Die raue Kunststoffoberfläche ist sehr griffig und fühlt sich hochwertig an, was beim Halten des Gerätes trotz der Größe für Sicherheit sorgt. Diese wird durch die verbauten Aluleisten unterstützt.

Unter dem Display befindet sich ein großes Stück einfaches Glas. Dies ist unserer Meinung nach einwenig verschwendeter Platz und könnte gut für Sensortasten, wie bei anderen Geräten auch, verwendet werden, damit nicht so viel des Displays von den Drei On-Screen-Tasten eingenommen wird.

Wiko Ridge Fab 4G Unterseite-Platzverschwendung

Technische Details

Technische Details

Als Hauptprozessor verbaut Wiko einen Qualcomm Snapdragon 410 Vierkernprozessor mit einer Taktrate von 1,2 Gigahertz, welcher von zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte Massenspeicher ergänzt wird. Der Massenspeicher kann zudem mithilfe einer MicroSD-Karte um maximal 64 Gigabyte erweitert werden.

Das 5,5 Zoll große IPS Display verfügt über eine Auflösung 1280 x 720 Pixeln und somit eine Pixeldichte von 296 Pixeln pro Zoll.

Wiko Ridge Fab 4G Display

Der herausnehmbare Akku verfügt über eine Kapazität von 2820 Milliamperestunden, womit das Ridge Fab 4G auch bei hoher Nutzung über einen Tag lang am Leben bleibt. Als Highlight gibt Wiko die Dual-Sim-Unterstützung an, bei welcher der Nutzer nicht auf eine microSD-Karte verzichten muss, wenn er zwei Sim-Karten verwendet.

Wiko Ridge Fab 4G Akkufach

Die vom Snapdragon 410 kommende Leistung reicht zusammen mit den zwei Gigabyte Arbeitsspeicher für eine Flüssige Navigation durch die Menüs, sowie Surfen und auch das darstellen anspruchsvollerer Apps aus. In der Antutu-Benchmark platziert sich das Phablet mit 20847 Punkten im Bereich der Einsteigersmartphones. Im Geekbench 3 platziert es sich mit 482 Single Core-Punkten zwischen Samsung Galaxy S3 und Sony Xperia Z. Der Multicore-Score liegt mit 1443 Punkten zwischen dem Xperia Z und dem Samsung Nexus 10 und somit leistungsmäßig in der heutigen Mittelklasse.

Wiko Ridge Fab 4G Antutu-PunktzahlWiko Ridge Fab 4G Geekbench-Punktzahlen

Lautsprecher und Gesprächsqualität

Das Ridge Fab 4G verfügt über lediglich ein Mikrofon und jeweils einen Medien und Telefonlautsprecher. Der Medienlautsprecher verfügt über eine leider recht geringe Lautstärke und eine nicht besonders gute aber angemessene Klangwiedergabe bei Musik, Videos und so weiter. Bei Anrufen über den Lautsprecher ist die Wiedergabequalität gut, jedoch nicht immer laut genug.

Beim Telefonat wird der Gesprächspartner sehr gut durch den Telefonlautsprecher verstanden. Der Medienlautsprecher ist wie bereits gesagt ein wenig leise.

Die Qualität des Mikrofones ist sehr gut. Die Sprache wird klar, deutlich und relativ naturgetreu wiedergegeben. Bei Telefonaten über die Lautsprecherfunktion nimmt das Mikrofon die Stimmen auch über mehrere Meter gut wahr.

Kamera

Wiko verbaut eine 13 Megapixel Kamera auf der Rückseite und eine weitere fünf Megapixel Kamera auf der Vorderseite des Ridge Fab 4G.

Beide Kameras liefern angemessene Aufnahmen, wobei der Sensor der Kameras besser sein könnte. Dieser ist nicht besonders lichtintensiv, weshalb die Bilder länger belichtet werden müssen oder bei zu schnellen Aufnahmen auch teilweise zu dunkel sind.

Im Gegensatz dazu wirken die aufgenommenen Farben kräftig und natürlich.

Betriebssystem

Als Betriebssystem verwendet Wiko Android 4.4.4 in einer eigenen Abwandlung namens Wiko Ridge Fab 4G Version 8. Diese abgeänderte Version von Android bietet ein paar kleine Zuzatzfunktionen. Die markanteste Änderung ist das einstufige Appmanagement. Dieses ähnelt Apples iOS-Oberfläche und lässt das Android-typische App-Menü weg. Trotz der Abänderung des Betriebssystems ist keine Leistungseinschränkung merkbar.

Wiko RIdge Fab 4G Betriebssystem-Homescreen (1)

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Über mich: David

Ich interessiere mich bereits seit einigen Jahren stark für Computer und die Technologie die dahinter steckt aber auch sehr stark für Gaming. Aus diesem Grund befasse ich mich seit längerem schon mit der Hardware die hinter einem PC und der Software die hinter einem Spiel steckt und mir ist es eine Freude beides zu testen. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2014 angefangen für Gamoha.eu zu bloggen.

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