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Ubisoft: Vorschau auf Champions of Anteria

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Mit Champions of Anteria bringt Ubisoft ein neues Echtzeitstrategiespiel mit Rollenspielelementen ab Ende August auf den Markt. Ursprünglich wurde das Spiel als Teil der Siedler-Serie geplant und wurde während der gamescom 2014 in Köln als Die Siedler: Königreiche von Anteria angekündigt. Doch ab Ende Januar 2015 wurden nach einer angekündigten Beta-Phase keine weiteren Informationen rund um das Spiel veröffentlicht. Im April 2016 kündigten der Publisher und Blue Byte gemeinsam das Spiel Champions of Anteria an. An dieser Stelle wollen wir Euch eine zusammenfassende Vorschau auf das Spiel geben, welches wir bereits in einer Vorabversion bereits ausprobieren durften – Alle Eindrücke beziehen sich auf die Vorschauversion und können sich noch bis zum Release ändern:

Worum geht es in Champions of Anteria?

 

Ubisofts neues Strategiespiel ermöglicht das Eintauchen in die magische Welt von Anteria. Dabei übernehmt ihr die Kontrolle über bis zu fünf Champions und versucht mit diesen die KI-Gegner im Spiel zu besiegen. Das Ziel ist es das Königreich Stück für Stück zurückzugewinnen. Außerdem versucht ihr mit den Champions die friedliche Bevölkerung aus der Versklavung zu befreien.

Tutorial oder erst kämpfen, dann bauen

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Das Tutorial von Champions of Anteria beginnt mit einer Intro-Squenz, in der uns drei Champions und die Welt von Anteria näher vorgestellt werden. Lange dauert das Intro nicht an und wir lernen schnell uns in der ersten Mission für den Kampf zu rüsten. Der Krieger Vargus und Mönch Bruder Anslem sowie Nusala die Wüstenkriegerin stehen uns zunächst zur Verfügung.

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Angefangen bei der Bewegungssteuerung über die einzelnen Fähigkeiten bis hin zu den Kämpfen selbst, können wir im ersten Teil des Tutorial das Notwendigste für unsere Missionen lernen. Im zweiten Teil lernen wir grob die Interaktion auf der Weltkarte und insbesondere das Ausbauen der Städte kennen. Hierbei wird uns insbesondere erklärt wofür wir die Rohstoffe benötigen, die wir am Ende eines Tages gut geschrieben bekommen. Diese können wir zum Bau von Häusern, Werkstätten und anderen Gegenständen verwenden.

Maus und Tastatur sind euer Freund

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Gesteuert wird Champions of Anteria mit der Maus und Tastatur. Die Maus wird überwiegend für die Bewegung genutzt, während sich Shortcuts beispielsweise zum Auslösen von Skills eigenen sowie das Pausieren des Spiels. So kann beispielsweise die Tab-Taste zum Durchwechseln der drei Helden verwendet werden. Die Tasten Q-W-E-R werden für Fähigkeiten verwendet. Tasten 1-4 sind für Sonderaktionen beispielsweise Heilen oder das Aufstellen von Belagerungswaffen aufstellen.

Ein bisschen wie ein Stop-and-Go MOBA

Vor dem Start  einer Mission wählen wir uns drei Helden aus, die mit uns in den Kampf ziehen sollen. Die Heldenwahl ist abhängig von den Gegebenheiten auf der Weltkarte, die zwar nicht auf der Missionsbeschreibung nicht direkt zu sehen sind, aber in der Heldenauswahl schnell sichtbar werden.

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Nach der Bestätigung lädt die Mission. Zunächst erhalten wir die Missionsziele sowie ein Bonusziel, welches wir optional erfüllen können. Welche Ziele erreicht werden müssen, ist unterschiedlich. Auch die Anzahl der Ziele und Bonusziele ist unterschiedlich. Bei einer Mission mussten wir beispielsweise zwei Wachtürme errichten und als Bonusziel Schatztruhen finden. Pro Mission sollte etwa eine halbe Stunde eingeplant werden.

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Kommt es zu einem Kampf pausiert Champions of Anteria automatisch, damit wir unsere Helden in Position bringen können. Ebenso können wir unsere Fähigkeiten vorbereiten. Nachdem wir die Spielunterbrechung aufheben geht es flüssig in den Kampf. Kommen wir einmal in Bedrängnis können wir uns mit Heiltränken heilen oder das Spiel pausieren und weitere Schritte überlegen. Sind die Gegner besiegt können wir weiter fortfahren. Auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad machen die meisten Gegner keine Probleme. Beim schwersten Schwierigkeitsgrad kommen wir des öfteren in Bedrängnis.

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Vom Spielgefühl fühlt es sich wie ein abgespecktes MOBA an, bei dem wir alle Charaktere selbst steuern und es zwischendurch im Kampf pausieren können. Hier können wir definitiv nicht mehr erkennen, dass es sich ursprünglich um einen Ableger der Siedler-Serie gehandelt haben soll.

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Nach Ende einer Mission sammeln wir die Belohnung ein und begeben uns auf die Weltkarte.

Siedler trifft auf Risiko

Auf der Weltkarte haben wir zwei Optionen. Entweder wir schalten zum nächsten Tag und kassieren direkt Rohstoffe oder wir begeben uns in unser Hauptgebiet und bauen dieses weiter aus.

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Das Bauen und Erweitern erinnert uns schon mehr an das klassische Siedler. Mit Wachtürmen können wir beispielsweise unser Gebiet erweitern. Holzhütte und Steinhütte sorgen für Basisrohstoffe. Neue Dorfbewohner können mit Wohnhäusern erschaffen werden. Weitere Rohstoffe wie Essen, Trinken und Eisen können mit weiteren Gebäuden gesammelt werden. Hierfür können die Basisrohstoffe verwendet werden. Die erweiterten Rohstoffe werden im späteren Verlauf des Spiels wichtiger.

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Innerhalb einer Stadt kann es zu keinen Kämpfen kommen. Leider kommen wir beim Bauen immer relativ schnell an unsere Grenzen, sodass wir uns weitere Missionen widmen müssen. So werden wir von Blue Byte animiert auch diese wahrzunehmen. Haben wir unsere Aktionen in unserem Gebiet abgeschlossen, können wir dieses Verlassen und uns zum nächsten Tag begeben. Wir erhalten abhängig von unseren Gebieten Rohstoffe. Die Karten werden neu gemischt und Aktionen unserer Gegner werden uns, sofern durchgeführt, angezeigt. Gegner greifen aktiv an und nehmen auch bereits eroberte Gebiete wieder ein. Auch kann es vorkommen, dass sich die KI-Gegner gegenseitig Gebiete wegnehmen.

Die Champions

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Es gibt insgesamt fünf verschiedene Champions mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Neben den drei erwähnten Champions gibt es noch Baltasar und Oona. Während Baltasar auf Pistole und Feuer setzt, kommt Oona mit Wasserkräften und Doppelschwert daher.

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Bei Spielbeginn starten die Spieler mit zwei Fähigkeiten. Im Verlauf des Spiels können wir allerdings zwei weitere Fähigkeiten freischalten, die wir in den Missionen nutzen können. Außerdem können wir bei jedem einzelnen Champion in unserem Hauptgebiet neue Fähigkeiten freischalten.

Grafik

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Kommen wir abschließend noch zur Grafik und Leistung des Spiels. Ubisoft und Blue Byte erschaffen eine einfache 3D-Spielwelt, welche an die älteren Teile von Siedler angelehnt ist. Wer Siedler kennt, wird beispielsweise die Wachtürme aus vorherigen Teilen wiedererkennen.

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Die Champions sind detailreich gestaltet und während des Kampfes gibt es unterschiedliche Animationen der Fähigkeiten. Diese werden auch flüssig ausgeführt und wiederholen sich bei erneuter Ausführung. Ein schönes Farbenspiel findet sich in den eroberten Gebieten, während dunkle Bedrohung in den Missionen als vorherrschendes Thema Einzug in die Gestaltung hält.

Unser Ersteindruck

Ubisoft und Blue Byte schaffen es die Siedler-Serie neu zu erfinden und bringen mit Champions of Anteria ein vor allem ein abwechslungsreiches Spiel. Wer Einzelspieler-Spiele bevorzugt, kann gut und gerne viele Spielstunden in diesem Spiel verbringen und immer etwas neues dazu lernen, da nicht alles von der ersten Sekunde offensichtlich ist. Das eigentliche Siedler-Erlebnis geht allerdings verloren. Wir hoffen, dass sich das bis zum Verkaufsstart noch ändern wird.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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