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Apple: Die Apple Watch im ausführlichen Test

Tim Hardware 1.069 views 0
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Kurz nachdem Erscheinen der Apple Watch im April 2015 haben wir diese auch in einem AppleStore ausprobieren dürfen. Die ersten Erfahrungen mit der Apple Watch haben wir Euch in einem Kurztest vorgestellt und wollen in einem weiteren Testbericht näher darauf eingehen wie sich die Smartwatch im Langzeitbetrieb eignet.

Hierfür haben wir von einem befreundeten Mitglied der Redaktion ein Exemplar erhalten, welches wir intensiv testen konnten um Euch einen ordentlichen Testbericht zu präsentieren.

Testvoraussetzungen

Die Apple Watch kann nur zusammen mit einem iPhone oder iPad Mini verwendet werden. Hierfür ist mindestens das iPhone 5 oder neuer notwendig, da ansonsten die Synchronisation mit Hilfe der entsprechenden App nicht machbar ist.

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Dabei ist es wichtig zu wissen, dass die installierten Apps auf der intelligenten Uhr teilweise nicht nativ laufen und für die Ausführung ein verbundenes iPhone benötigen.

Lieferumfang

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Im Lieferumfang der Apple Watch befinden sich neben der Smartwatch selbst noch ein magnetisches Ladekabel, ein USB-Netzteil, ein Armband sowie eine Kurzanleitung. Damit liefert der Hersteller seine Apple Watch mit dem notwendigsten Zubehör auf, um direkt nach dem Kauf starten zu können.

Technische Details

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Apple verwendet bei seinen Watch-Modellen ein sogenanntes System-in-Package unter der Bezeichnung S1, welcher die notwendigen Komponenten der intelligenten Uhr beheimatet. Zu diesen gehören ein ARM Prozessor mit einer Taktrate von 412 Megahertz (Singlecore) und ein Grafikchip, welcher von 512 Megabyte Arbeitsspeicher und acht Gigabyte Flashspeicher unterstützt wird.

Für die drahtlose Übertragung besitzt der S1-Chipsatz ein Wireless-Lan- und Bluetooth-Modul, welches NFC unterstützt. Zudem ermöglicht die Apple Watch das eigene Aufladen mit Hilfe von Induktion, welches durch eine weitere eingebaute Komponente möglich wird. Auch der Geschwindigkeits- und Gyro-Sensor sind auf dem S1 verbaut worden.apple watch testebericht gamoha 008

Beim Display setzt Apple wie bei anderen Produkten auf das bekannte Retina-Display mit einer Auflösung von 312 x 390 Pixeln bei der uns vorliegender Version mit 42 Millimeter Durchmesser. Zusätzlich setzt der Hersteller auf die sogenannte Taptic-Engine um ein haptisches Feedback bei einer Aktion an den Anwender zu vermitteln.

Neben einem einfachen Lautsprecher gibt es auch noch ein Mikrofon, mit dem sich beispielsweise Sprachnachrichten aufzeichnen lassen.

Äußere Beschreibung

Bei unserem Testmuster handelt es sich um eine Apple Watch mit einem 42 Millimeter Gehäuse und einem blauen Lederarmband.

Die Maßen betragen 42 Millimeter in der Höhe, etwa 36 Millimeter in der Breite bei einer Tiefe von 10,5 Millimetern und einem Gewicht von maximal 83 Gramm (bestehend aus dem Gehäuse 50 Gramm und großem Armband 33 Gramm).

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Die gesamte Vorderseite wird von dem abgerundeten Display eingenommen, welches durch Saphirglas geschützt wird. An der rechten Seite befinden sich die sogenannte Krone sowie ein Powerknopf zum Ein- und Ausschalten der Apple Watch.

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Auf der Rückseite finden wir neben LEDs und Sensoröffnungen zwei magnetische Einkerbungen, in die das ausgewählte Armband eingeklemmt wird.

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Bedienbarkeit

Grundsätzlich kann die Apple Watch auf drei Wegen bedient werden. Mit entsprechenden Gestern kann über den Touchscreen navigiert werden, während wir mit der Krone ebenfalls navigieren können. Schließlich steht uns noch die Sprachsteuerung Siri zur Verfügung, welche im Hintergrund dauerhaft aktiviert ist und auf unsere Kommandos wartet.

Der Touchscreen reagiert schnell und ordentlich auf unsere Aktionen, sodass beispielsweise ein Fingerwisch nach unten die aktuellen Benachrichtigungen zum Vorschein bringt. Ein seichter Fingerwisch zur rechten Seite lässt uns beispielsweise die Kontakte anzeigen. So lässt sich die intelligente Uhr mit nur einem Finger bedienen, auch wenn wir uns dabei das ein oder andere Mal falsch navigiert haben und etwas länger suchen mussten, um eine spezielle Applikation zu nutzen.

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Einfacher geht es mit der sogenannten Krone, einem dreh- und drückbarem Rädchen auf der rechten Außenseite der Uhr. Hierbei führt uns ein Tippen auf die Krone direkt in den Homescreen mit der App-Übersicht. Wird an dem Rädchen gedreht, gelangen wir in die einzelnen Applikationen und können uns beispielsweise Kontakte oder Karten anzeigen lassen.

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Auch mit Hilfe von Siri können wir die Apple Watch bedienen. So können wir mit Hilfe unserer Sprache beispielsweise eine bestimmte Applikation anzeigen lassen, im Internet suchen oder Nachrichten diktieren, die wir später über das verbundene Iphone versenden. Aktiviert wird die dauerhaft aktive Sprachsteuerung mit „Hey Siri“, womit wir unsere Befehle einsprechen können. Hierfür wird ein wenig Übung notwendig sein, da Siri unsere Kommandos nicht immer beim ersten Mal verstanden hat und wir Befehle teilweise mehrmals einsprechen mussten.

Besonderheiten

Hierbei möchten wir uns auf die Kommunikation untereinander beschäftigen, welches bei der Apple Watch besonders mit Hilfe von Touch-Gesten und sogenannten Emojis möglich wird.

So ist es beispielsweise möglich einem anderen Apple Watch Nutzer eine kleine Zeichnung (Scribble) zu senden, die auf dem kleinen Bildschirm angezeigt und z.T. animiert dargestellt wird. Neben Scribble gibt es auch eine Art von Klopfzeichen, die für jeden Kontakt individuell eingestellt werden können. Dabei tippen wir einfach auf den Display und senden unserem Kontakt dieses sogenannte „Tap“ zu. Wer mag kann auch seinen Herzschlag an einen Kontakt übermitteln, in dem mit zwei Fingern auf das Display getippt wird.

Alternativ können auch sogenannte Emojis versendet werden, welche im Prinzip eine erweiterte animierte Form von Smileys darstellen. Anwender können dabei auf verschiedene Smileys zugreifen und diese zum Teil verändern.

Akkulaufzeit

Kommen wir zu einem wichtigen Punkt – die Akkulaufzeit.

Wir haben die Apple Watch während unseres Tests mehrfach aufgeladen und verschieden intensiv verwendet. Je nach Verwendung kann die Akkulaufzeit daher stark variieren. Auch den Energiesparmodus bei dem wir nur Zugriff auf die Zeit und das Datum haben, haben wir natürlich ausprobiert.

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Bei normalem Nutzungsverhalten mit der Wiedergabe von Musik, Senden von Nachrichten und weiteren Aktionen auf der Uhr, konnten wir etwa eine durchschnittliche Laufzeit von sieben Stunden feststellen. Danach muss die Uhr für den nächsten Tag wieder aufgeladen werden.

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Wenn wir die Smartwatch nur sehr wenig genutzt haben und beispielsweise regelmäßig auf die Uhrzeit geschaut haben und Kontakte durchstöbert haben, kamen wir bereits auf eine verlängerte Akkulaufzeit von 13 Stunden. Mit dem eingeschalteten Energiesparmodus konnten wir die Akkulaufzeit auf etwa 17 Stunden ausreizen, sodass die von Apple versprochenen 20 Stunden nicht erreicht werden konnten.apple watch testebericht gamoha 022

Im Gegensatz dazu konnten wir die Uhr bei intensiver Nutzung bereits nach etwa vier Stunden wieder aufladen. Dazu gehörten in unserem Test das dauerhafte Abspielen von Musik und die Nutzung der Fitness-Funktionen.

Vorinstallierte Apps

Auf der Apple Watch gibt es einige Applikationen die nativ installiert sind und einige die mit der Kopplung von einem weiteren Apple-Gerät erst aktiviert werden.apple watch testebericht gamoha 028

Zu den vorinstallierten Anwendungen gehören die Kommunikationsanwendungen Scribble, Tap und Emojis, wie bereits zuvor im Test erwähnt sowie die Grundfunktion zum Aufrufen, Bearbeiten und Speichern von Kontakten. Auch die Telefonfunktion ist bereits vorinstalliert, wird aber erst mit Hilfe eines Iphones brauchbar.apple watch testebericht gamoha 030

Des Weiteren ist ein Kartendienst vorinstalliert, welcher eine Navigation mit Hilfe der mobilen Verbindung des verbundenen Iphones erlaubt. Zudem sind die bereits angesprochenen Fitness-Funktionen vorinstalliert. Auch diese wird es sinnvoll, wenn ein Iphone mit der intelligenten Uhr verbunden wurde.

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Insgesamt wirken die vorinstallierten Applikationen sehr einfach gehalten und benötigen trotzdem etwas Ladezeit, um auf dem Display zu erscheinen. Zusätzlich benötigen einige Applikationen die ständige Verbindung mit einem iPhone oder die mobile Internetverbindung des gepaarten Geräts.

Ziffernblatt und Armband

Das Ziffernblatt lässt sich auf die eigenen Bedürfnisse einstellen. Apple stellt dem Träger hierfür verschiedene Muster zur Verfügung und ermöglicht verschiedene Informationen neben Datum und Wetter wie beispielsweise den Mondkalender anzuzeigen.

Neben dem Ziffernblatt gibt es verschiedene Armbänder aus unterschiedlichem Material und verschiedenen Motiven. Das reicht von einem einfachen Kunststoffarmband über Lederarmband bis hin zum Edelstahlarmband.

Preise, Verfügbarkeit, Geräte

Die Apple Watch wird nach Angaben von Apple in verschiedenen Ausführungen ab einem Preis von 399 Euro erhältlich sein. Dabei beträgt die Gehäusegröße 38 Millimeter oder 42 Millimetern, wobei der Preis ab 449 Euro beginnen wird.

Je nach ausgewähltem Armband kann der Preis zwischen 650 und 1300 Euro variieren, wobei es auch ausgewählte Modelle ab einem Preis von 18000 Euro geben wird.

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