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Avengers: Infinity War in der Filmkritik

Avengers: Infinity War kommt am Donnerstag (26.04.18) in die deutschen Kinos.

Es wird diverse Versionen geben, darunter auch eine 2D-Version, welche wir uns für Euch im Cinedome in Köln vorab angeschaut haben. Unsere Eindrücke, was wir gut oder schlecht fanden und ob wir den Film letzlich empfehlen können, erfahrt ihr in unserer kurzen Filmkritik:

In 10 Jahren sind 18 Filme im sogenannten Marvel Cinematic Universe entstanden, die nun mit Avengers: Infinity War sowas wie ein episches Finale erhalten sollen. Mehr Schauspieler, mehr Effekte, mehr Schauplätze sollen es sein, so verspricht es sich zumindestens Hollywood. Mit ihrem neustem Film Avengers: Infinity War versuchen sich die beiden Regisseurs-Brüder Anthony und Joe Russo nochmals zu übertreffen und wollen dabei an ihre Erfolge von „The Return of the First Avenger“ sowie „The First Avenger: Civil War“ anknüpfen.

Noch mehr Helden und ein mächtiger Superschurke

Nach den Geschehnissen in Avengers: Civil War und Thor: Der Tag der Entscheidung sind die Avengers gespalten. Von nun an gibt es zwei Teams, die einen offiziell und die anderen inoffiziell sich um das Böse in der Welt kümmern. Das eine Team wird fortan von Captain America angeführt, während das andere von Iron Man geleitet wird.

Robert Downey Jr. kehrt dabei in die Rolle von Iron Man / Tony Stark zurück. Aber auch die anderen Charaktere werden von ihren Stammschauspielern wieder in Szene gesetzt. Und es werden immer mehr, denn in den vergangenen 18 Filmen kamen so einige Figuren hinzu.

Thanos und die Suche nach den Infinity-Steinen

Doch während die Avengers die Welt retten, braut sich im Hintergrund eine neue viel größere Gefahr in Form von Thanos zusammen. Josh Broling verkörpert diesen im Marvel Cinematic Universe und bekommt mit diesem Film zum ersten Mal die volle Aufmerksamkeit. Er ist auf der Suche nach den sechs Infinity-Steinen, welche ihm zu unendlich Macht verhelfen sollen.

Cross-Over mit den Guardians of the Galaxy und Doctor Strange

Den Avengers schließen sich im Verlaufe des Films auch die Guardians of the Galaxy an, die ebenfalls eine Rechnung mit Thanos offen haben. Aber auch Doctor Strange und Spiderman greifen mit in den Kampf ein. An dieser Stelle werden allerdings einige aus vorherigen Filmen vorgestellte Charaktere schmerzlich vermisst.

Bombastische Stimmung und dauerhafte Action

Der gesamte Film lebt von der Action, seinen Spezialeffekten, seinem Soundtrack und seinen Szenen. Manchmal braucht es nur wenige Worte um Gefühle insbesondere auch bei uns Zuschauern zu erzeugen. Tiefe Emotionen wie Tauer oder Verzweifelung werden ebenso geweckt wie Freude und Übermut. So entsteht die Achterbahn der Gefühle, welche sich ebenfalls durch den ganzen Film zieht.

Die Handlung mag zwar an einigen Stellen nicht ganz konsistent sein oder etwas dünn gehalten, aber zusammen mit den erzeugten Gefühlen, der Gesamtsituation und dem passenden Soundtrack wird diese nicht langweilig über den gesamten Film hinweg. Die Spezialeffekte tragen ihr übriges dazu bei. Außerdem sollten möglichst alle Filme aus dem Marvel Cinematic Universum gesehen worden sein. Sonst wirkt die Story an manchen Stellen unvollständig.

Fazit

Wir können den Film weiterempfehlen. Er hat uns super gefallen und waren sehr begeistert. Dieser läd uns als Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt ein, bei welcher wir das Marvel-Universum und seine Bewohner noch näher kennenlernen durften. Auch wenn die Handlung an einigen Stellen etwas dünn und vorhersehbar ist, antwortet Avengers: Infinity War auf bisher ungelöste Fragen und lässt Spielraum für neue kommende Filme im eben diesem Universum. Ein kleveres Meisterwerk der beiden Regisseure.

Also ab ins Kino!

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