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Western Digital: MyPassport Wireless im Test

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Während der IFA 2014 hat Western Digital mit der MyPassport Wireless seine neuste mobile Festplatte aus der MyPassport-Produktreihe vorgestellt. Der Hersteller bewirbt sein Modell als persönliche Cloud für mobile Zwecke mit einer guten Datenübertragung, welche sich für den Heimanwender und für Fotografen eignen soll. In unserem Testbericht überprüfen wir, ob sich das mobile Speichergerät nicht nur zum Speichern von Daten eignet, sondern auch zur Wiedergabe von multimedialen Inhalten über die MyCloud App eignet und geben euch einen Gesamteindruck zum neusten MyPassport-Modell wieder.

Lieferumfang

Im Lieferumfang befinden sich neben der MyPassport Wirless Festplatte noch eine Anleitung mit technischen Hinweisen, eine Installationsanleitung, ein USB-Kabel sowie ein Wechselstromadapter. Damit liefert Western Digital sein neustes Modell mit dem wichtigsten Zubehör für den schnellen Start aus.

Technische Details

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Western Digital veröffentlicht die MyPassport in drei verschiedenen Größen beginnend bei 500 Gigabyte über einen Terrabyte bis zu einer Maximalkapazität von zwei Terrabyte. Im Inneren des Gehäuses befindet sich eine firmeneigene Festplatte, welche je nach Kapazität für die Höhe verantwortlich ist. Für den Datenaustausch verfügt die Festplatte über einen SD-Kartenslot, einen USB 3.0 – Port und ein Wireless-Lan Modul. Speziell die Möglichkeit über die SD-Karte und das Wireless Lan-Modul lassen sich die Daten drahtlos übertragen und von der Festplatte kopieren. Die Maße unseres Testmodell betragen etwa 127 Millimeter in der Länge, etwa 30 Millimeter in der Höhe und 86 Millimeter in der Breite.

Äußerliche Beschreibung

Bereits beim Auspacken können wir bereits einen Blick auf die MyPassport Wireless werfen. Der entsprechende Karton verfügt über ein Sichtfenster und birgt alle notwendigen Informationen auf einen Blick.

Nachdem Entpacken kommt die kompakte Festplatte zum Vorschein und wir erkennen einen zweigeteilten Aufbau. Der untere Teil der Festplatte besteht vollständig aus Aluminium, in welcher eine Oberfläche aus schwarzen mattem Kunststoff aufgesetzt ist.

western digital mypassport wireless seite gamohaAuf der Oberseite befindet sich ein Anzeigepanel mit den Hersteller- und Modellinformationen und zwei LEDs. Die erste LED zeigt leuchtend den Akkustand in verschiedenen Farben an und wenn dieser aufgeladen wird, fängt diese an zu blinken. Eine weitere LED zeigt den Verbindungstatus an. Wenn diese LED blinkt, verbindet sich ein weiteres Gerät gerade mit einem weiteren Gerät oder einem übergeordneten Wireless-Lan. Anschließend leuchtet diese durchgehend. Wird eine SD-Karte kopiert, fängt die LED ebenfalls an zu blinken.

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An eine der vier Seiten befinden sich noch ein Buttonpanel mit einem WPS- und einem Powerknopf sowie ein Anschluss zum Aufladen der Festplatte oder zum Austauschen von Daten. Die untere Seite komplettiert unsere Beschreibung. Hier befindet sich eine ausführliche Hersteller- und Modellbeschreibung.

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Insgesamt verfügt die MyPassport Wireless Festplatte von Western Digital über ein elegantes und stabiles sowie hochwertig verarbeitetes Design mit verschiedenen Möglichkeiten zum Datenaustausch.

Installation und Inbetriebnahme

Nachdem wir die MyPassport Wireless Festplatte aus der Packung befreit haben, müssen wir diese zunächst ein wenig Aufladen bevor wir diese verwenden können. Bereits während des Aufladens können wir die mobile Festplatte bereits über den WPS-Button in unser heimisches Wireless LAN einbinden. Wer gerade unterwegs ist, kann über den WPS-Button auch andere Geräte über den eigenen Hotspot mit der Festplatte verbinden.

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Anschließend können wir die Festplatte über die Weboberläche oder die MyCloud App bedienen und beispielsweise vorhandene Daten austauschen oder Backups über den SD-Kartenslot durchführen.

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Insgesamt ist die Installation und die Inbetriebnahme der Western Digital MyPassport Wireless innerhalb von einer Minute abgeschlossen und wir benötigen durch die vorinstallierte Firmenware keine weiteren Installationen oder Anpassungen durchzuführen. Diese lässt sich insgesamt sehr einfach entweder in ein eigenes Heimnetzwerk integrieren oder selbst einen eigenen Hotsport eröffnen.

Unterschiedliche Testverfahren

Von einer externen Speicherlösung erwarten wir, dass unsere Inhalte nicht nur zuverlässig gespeichert werden, sondern von überall abrufbar sind und flüssig wiedergegeben werden. Daher haben wir bei der Beurteilung der MyPassport Wireless und ihres Funktionsumfangs einige Tests zur Datenübertragung durchgeführt.

Dateiaustausch über das USB 3.0

Für diesen Test haben wir eine Fotosammlung und verschiedene Urlaubsvideos mit einer Gesamtgröße von 50 Gigabyte von einem Windows-PC auf die externe Festplatte über eine USB 3.0 Schnittstelle kopiert und umgekehrt. Hierbei haben wir zunächst die Zeit gemessen, die für das Kopieren benötigt wird und aus der Gesamtgröße der Dateien und der Dauer die durchschnittliche Transferrate ermittelt:

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in Megabyte pro Sekunde

Dateiaustausch über Wireless Lan

Bei einem weiteren Test haben wir die Festplatte vollständig aufgeladen und in das lokale Heimnetzwerk über den WPS-Button integriert. Hierbei haben wir eine kleinere Menge an Daten mit einer Größe von 10 Gigabyte auf die MyPassport Wireless und umgekehrt transferiert. Im Gegensatz zum Anschluss über die USB 3.0 Schnittstelle können wir auf die Festplatte auch über unseren Router zugreifen. Daher haben wir diesen Test mit einer kleineren Datenmenge von etwa einem Gigabyte in unserer Testkonfiguration erweitert. Sowohl die MyPassport Wireless als auch der entfernte Computer sind an eine ADSL-Leitung von 50 Megabit pro Sekunde angeschlossen.

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in Megabyte pro Sekunde

Synchronisation von SD-Karten

Unser letzter Datenübertragungstest besteht aus einer Synchronisation einer neuen SD-Karte, die der externen Festplatte nicht bekannt ist. Unsere Speicherkarte besitzt eine Kapazität von 16 Gigabyte, wobei davon nur fünf Gigabyte belegt sind. Wie bei den vorherigen Tests ermitteln wir die durchschnittliche Transferrate aus der Gesamtgröße sowie der Dauer für die Übertragung. Diese wird bei der MyPassport Wireless durch ein blinken der Wireless-Lan LED angezeigt.

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in Megabyte pro Sekunde

Hinweis: Die Geschwindigkeit bei der Synchronisierung von der SD-Karte ist abhängig von der gewählten Speicherkarte. In unserem Fall haben wir eine Transcend SDHC I Class 10 mit einer maximalen Schreibgeschwindigkeit von 30 Megabyte pro Sekunde. 

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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