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Velator: Mechanische Tastatur im Test

velator speedlink title cover logo gamoha

Mit der Velator kommt eine von zwei mechanischen Tastaturen von Speedlink auf den Markt, die bereits auf der gamescom 2015 vorgestellt wurden. Der Hersteller bewirbt dieses Modell mit blauen Outemu-Switches, mit zehn, über eine Treibersoftware, frei konfigurierbaren Tasten und acht Zusatzfunktionstasten.

Lieferumfang

Der Lieferumfang beschränkt sich auf das Wesentliche. So finden wir neben der gut verpackten Tastatur lediglich eine Schnellstartanleitung und Garantieinformationen vor.

Äußerliche Beschreibung

Sowohl das Gehäuse der Tastatur als auch die Tasten selbst bestehen aus einem matt schwarzen und rauen Kunststoff. Wer die Tastatur von oben betrachtet findet zudem einen weißen Tastenhintergrund vor.

speedlink velator tastatur gamoha

Das Layout ist auf den deutschen Markt angepasst und besitzt zusammen mit einer FN-Taste acht doppelt belegte Tasten, wobei sieben zur Steuerung von Systemfunktionen gedacht sind und die achte lediglich zum Aktivieren und Deaktivieren der beiden Windowstasten auf der Tastatur. Eine Beleuchtung oder ähnliches gibt es nicht.

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Die Verarbeitung ist insgesamt gut gelungen; es gibt weder störenden Kanten noch bewegt sich etwas, was sich so nicht bewegen soll. Die Tasten machen wie der Rest auch einen soliden Eindruck und Erhöhungen an den Kanten verhindern ein Abrutschen beim Tippen. Die Oberfläche ist sehr griffig. Lediglich die auf die Tasten aufdruckten Buchstaben könnten nach einiger Nutzungszeit verschwinden.

Tastaturlayout, Funktions- und Makrotasten

Die Velator besitzt ein deutsches Layout inklusive eines Nummernblocks, bei welchem WASD- und die Pfeiltasten leicht hervorgehoben werden. Einige Tasten besitzen eine doppelte Funktion und können über die FN-Taste verwendet werden.

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Bei den doppelt nutzbaren Tasten handelt es sich um die Tasten F1 bis F8. Diese können dazu genutzt werden Windows-Funktionen zu steuern. Die ersten vier Tasten sind für die Steuerung von Medienprogrammen. Die Tasten F5, F6 und F7 dienen zum Stummschalten, beziehungsweise Anpassen der Lautstärke. F8 dient abschließend lediglich dazu die Windows-Tasten der Tastatur zu aktivieren und zu deaktivieren.

Kommen wir zu den Makrotasten. Der Nutzer erhält lediglich die Möglichkeit mithilfe der Treibersoftware die Tasten um zu belegen. Die Treibersoftware ist dazu relativ einfach aufgebaut. Der Nutzer wählt auf der virtuellen Tastatur die entsprechende Taste aus und klickt „Zuweisen“ und wählt anschließend die gewünschte Funktion aus. Speedlink stellt dem Nutzer hier fünf frei konfigurierbare Profile zur Verfügung, welche im Speicher der Tastatur festgehalten werden, wobei ein Wechsel zwischen diesen nur innerhalb der Treibersoftware möglich ist.

Treibersoftware Speedlink Velator

Die Velator im Einsatz

Die Velator lässt sich über das USB-Kabel beispielsweise an einem Windows-Computer, welcher mindestens Windows XP als Betriebssystem vorinstalliert hat, anschließen. Die Treibersoftware, welche zur Einstellung der Makros von Nöten ist, muss aus dem Internet heruntergeladen werden. Leider gibt Speedlink nirgends einen Link an, weshalb wir im Netz danach suchen mussten. Alle die momentan auf der Suche sind, finden die Software hier: http://www.speedlink.com/?p=3&cat=4121&pid=40727&paus=2&PHPSESSID=8fb0b783732d0c5aaab0199b2ded3ce1&act_lang=de&PHPSESSID=8fb0b783732d0c5aaab0199b2ded3ce1

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Mit der Velator erhalten wir einen Satz blauer Outemu-Tasten, welche vergleichbar mit Cherry MX Blue-Tasten sind. Die Tasten haben ein klares Feedback, lassen sich aber auch sehr leicht betätigen. Der Geräuschpegel ist auch bei sanften Anschlägen verhältnismäßig hoch, was als störend empfunden werden kann. Die Tastatur fühlt sich aufgrund ihrer Leichtgängigkeit sowohl beim Schreiben von Texten, als auch beim Zocken sehr angenehm an. Dennoch passiert es selten, dass eine Taste versehentlich ausgelöst wird, was auch am hohen Tastenhub liegt. Die Anschläge wurden in unseren Tests ohne spürbare Verzögerung ausgeführt. Insbesondere beim Spielen von Rainbow 6 Siege konnte die Tastatur durch ihre Präzision unter Beweis stellen.

Alle Tasten lassen sich mühelos erreichen. Nicht einmal für die Nutzung der Sonderfunktionen müssen irgendwelche Kunststücke mit den Fingern vollbracht werden. Dank 16-Tasten Rollover Technik können bis zu 16 Tastenanschläge gleichzeitig erfasst werden, ohne dass Probleme entstehen.

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Über mich: David

Ich interessiere mich bereits seit einigen Jahren stark für Computer und die Technologie die dahinter steckt aber auch sehr stark für Gaming. Aus diesem Grund befasse ich mich seit längerem schon mit der Hardware die hinter einem PC und der Software die hinter einem Spiel steckt und mir ist es eine Freude beides zu testen. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2014 angefangen für Gamoha.eu zu bloggen.

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