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Turtle Beach: Z60 Gaming-Headset im Test

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Turtle Beach hat sich auf die Entwicklung und Produktion von Gaming-Headets spezialisiert und hat auf der Gamescom 2014 das Z60 für den deutschen Markt vorgestellt. Auch wir haben bereits über dieses Headset vor etwa drei Wochen in einem Beitrag berichtet und haben nun ein Testmuster erhalten. Mit dem Z60 hat Turtle Beach ein Headset entwickelt, welches nach eigenen Angaben über einen sehr guten Klang mit DTS 7.1 Surround Sound verfügen soll. In unserem Testbericht überprüfen wir, ob das Headset seinen Versprechungen gerecht werden kann und geben euch einen Gesamteindruck zu dem Gerät wieder.

Lieferumfang


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Das Headset wird in einem stabilen Karton geliefert, welcher eine einfache Ummantelung mit zusammenfassenden Informationen zum Headset besitzt. Nach dem Abnehmen befindet sich vor uns der angesprochene stabile Karton, welcher sich einfach auf der Unterseite öffnen lässt. In diesem befindet sich neben dem Kopfhörer noch das abnehmbare Mikrofon, die Steuerungseinheit mit der Kabelverbindung sowie eine Schnellstartanleitung und ein Sticker. Somit liefert Turtle Beach sein Z60 mit dem wichtigsten Zubehör aus, um direkt mit der Inbetriebnahme zu beginnen.

Technische Details

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Turtle Beach stattet sein Z60 mit jeweils einem 60 Millimeter Neodymium Treiber in jeder Ohrmuschel aus, die einen Frequenzbereich von 20 bis 20000 Hertz wiedergeben können. Die einzelnen Ohrmuscheln sind so groß, dass diese die eigenen Ohren fest umschließen und äußere Geräusche somit dämpfen bzw. effektiv reduzieren können. Über das Verbindungskabel am Headset zusammen mit dem Kabel, welches von der Steuerungseinheit ausgeht, kann das Headset an einen USB-Anschluss angeschlossen. Die Kabellänge beträgt dabei etwa zwei Meter in dieser Kombination.

Über die mitgelieferte Steuerungseinheit können Nutzer verschiedene voreingestellte Soundeinstellungen wählen, das Headset de-aktivieren oder aber die Lautstärke des Mikrofon oder der Kopfhörer regeln. Im Inneren befindet sich zudem ein Audio-Controller, welcher für den Klang und den 7.1 DTS Surround Sound verantwortlich ist.

Äußeres Erscheinungsbild

Die Beschreibung des äußeren Erscheinungsbild starten wir mit dem einfach gepolsterten Kopfbügel, welcher aus matt schwarzem Kunststoff besteht und mit einem ebenfalls schwarzen Stoff gepolstert und ummantelt ist. Auf der Oberseite von diesem befindet sich das eingelassene Herstellerlogo. An den beiden Enden des Kopfbügels befindet sich jeweils ein Herstellerlogo auf einer glänzenden schwarzen Oberfläche eingelassen, unter welchem sich die Schienen zum Verstellen des Kopfhörers befinden.

Direkt an den Mündungen des Kopfbügels können die Kopfhörer über eine Schiene an die eigene Kopfgröße angepasst werden. Diese bestehen dabei ebenfalls schwarzen matten Kunststoff und halten eine der beiden Ohrmuscheln an ihrem Ende. Die Ohrmuscheln sind in ebenfalls in einem schwarzen Ton gehalten und können selbst größere Ohren durch ihre noch umschließen. Dabei bestehen diese aus einem sehr stabilen Kunststoff mit einem roten Highlight und bilden gleichzeitig das Gehäuse für die angesprochenen Treiber, welche durch die schwarzen Ohrpolster mit eingenähtem Herstellerlogo geschützt werden. Die Ohrmuscheln werden auf der Außenseite durch ein aufgedrucktes Produktlogo komplettiert.

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Auf der linken Unterseite des Z60 von Turtle Beach befindet sich der Ausgang für das Verbindungskabel, welches in einen 3,5 Millimeter Klinkenanschluss oder die mitgelieferte Steuerungseinheit gesteckt werden kann. Zusätzlich befindet sich hier der Eingang für das abnehmbare Mikrofon.

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Insgesamt wirkt das Design des Z60 von Turtle Beach einfach und funktionell gehalten. Darüber hinaus wirkt die Verarbeitung des gesamten Headsets trotz der Materialwahl hochwertig, welches nicht zuletzt an dem stabilen Kunststoff der beiden und den Befestigungen der Ohrmuscheln liegt.

Aufbau und Inbetriebnahme

Zunächst entpacken wir das Headset aus der Verpackung und stecken das Mikrofon an den vorgesehenen Platz und verbinden das Verbindungskabel mit der Steuerungseinheit. Anschließend verbinden wir die Steuerungseinheit an einen freien USB-Anschluss an unserem Computer oder Notebook und schließen damit den Aufbau sowie die Inbetriebnahme in etwa einer Minute auch ohne Anleitung ab.

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Bereits jetzt können wir das Headset auch ohne die weitere Installation von Treibern verwenden. Um sicherzugehen, ob wir auch die Inbetriebnahme abgeschlossen haben, schauen wir in der beiliegenden Schnellstartanleitung aus dem Lieferumfang und auf der Webseite des Herstellers nach einem Treiber. Beide Suchen verliefen ergebnislos und so sind wir uns sicher, dass für die Inbetriebnahme des Z60 von Turtle Beach keine weiteren Schritte mehr notwendig sind.

Insgesamt ist die Inbetriebnahme des Z60 von Turtle Beach sehr einfach und kann vom Nutzer auch ohne die Schnellstartanleitung ausgeführt werden. Für die Verwendung wird lediglich entweder ein 3,5 Millimeter Klinkenanschluss oder ein USB-Port an einem Computer oder Notebook benötigt.

Bedienbarkeit

Auch wenn das Z60 von Turtle Beach über keine eigenen Treiber verfügt, können über die Steuerungseinheit einige Einstellungen wie die Laustärkeregelung, vier Einstellen zum Spielen oder Abspielen von Musik ausgewählt werden sowie das Mikrofon de-aktiviert werden.

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Ansonsten können die Einstellungen vollständig über die Klang- und Lautstärkeeinstellungen der eigenen Soundkarte oder die Einstellungen am angeschlossenen Endgerät erfolgen.

Tragekomfort

Turtle Beach verspricht dem Träger des Headsets einen angenehmen Tragekomfort auch für Stunden. Zum Tragekomfort tragen beim Z60 die gepolsterten Ohrmuscheln und der stoffummantelte Kopfbügel bei. Während unseres Tests haben wir das Z60 von Turtle Beach etwa sieben Stunden aufgesetzt und hatten trotz der eng anliegenden Hörer und des hohen Drucks auf den Ohren keine Schmerzen nach dem Abnehmen feststellen können.

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Durch den anpassbaren Kopfbügel lässt sich das Headset auf die eigene Kopfgröße einstellen, wodurch es eng am Kopf gehalten werden kann und so zum Tragekomfort beiträgt.

Soundtest

Turtle Beach stattet sein Z60 mit jeweils einen 60 Millimeter in jeder Ohrmuschel aus, welche sich zur Wiedergabe von Musik und Soundeffekten ideal eignen. Unabhängig von der Lautstärke verfügt das Headset über einen guten Klang, wobei die Höhen und Mitten selbst bei hoher Lautstärke klar und sauber wiedergegeben werden und auch der Bass kräftig und ausgewogen klingt. Diese Angaben beziehen sich auf den normalen Modus ohne aktivierte Voreinstellungen.

Für unseren Soundtest haben wir uns Musikstücke aus verschiedenen Genres wie etwa den Soundtrack von Assassins Creed Revelations angehört, Spiele wie Counterstrike Go gespielt und Internettelefonie über Skype und Mumble geführt. Dabei kam neben dem Headset nur noch die Standardsoundkarte unseres Mainboards zum Einsatz.

Bei allen Tests spielte das Headset die Musik und Stimme klar und deutlich ab. Insbesondere bei der Musikwiedergabe konnten wir beispielsweise die unterschiedlichen Instrumente des Orchesters heraushören. Auch beim Zocken zeigt das Headset seine Stärken und ermöglicht uns verschiedene Schritte positionsgetreu zu orten und auszuwerten. Der Sprachtest erbrachte ebenfalls positive Ergebnisse, wobei wir unseren Gesprächspartner sauber und ohne Verzerrungen wahrnehmen konnten.

Auch bei der gegenseitigen Sprachübertragung konnte das abnehmbare Mikrofon des Z60 von Turtle Beach überzeugen. Die eigene Stimme wird klar, deutlich und nicht übersteuert an den Gesprächspartner übertragen und durch die Rauschunterdrückung werden auch grobe Hintergrundgeräusche oder störende Einflüsse beseitigt.

Insgesamt liefert das Z60 von Turtle Beach bei der Aufnahme und Wiedergabe von Musik und Stimme ein sehr gutes Ergebnis ab.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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