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Turtle Beach: Recon 320 Headset im Test

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Wir haben von Turtle Beach mit dem Recon 320 ein weiteres Gaming-Headset als Testmuster zugesendet bekommen, welches auf der Gamescom 2014 vorgestellt wurde und seit Oktober über den eigenen Onlineshop erhältlich ist. Nach Angaben des Herstellers soll dieses aber im Januar auch im freien Verkauf erhältlich sein. Turtle Beach bewirbt dieses Modell als Dolby Surround Sound Gaming Headset mit einer präzisen und realistischen Surround Wiedergabe. In dem folgenden Testbericht wollen wir überprüfen, ob die Versprechungen von Turtle Beach erfüllt werden können und geben euch einen Gesamteindruck zu diesem Gaming-Headset wieder.

Lieferumfang

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Der Lieferumfang beinhaltet neben dem Recon 320 ein Audiokabel mit einem 3,5 Millimeter Klinkenstecker zur Verbindung mit einem Smartphone oder einem MP3-Player, welches zudem über ein eingebettetes Mikrofon besitzt, ein weiteres Audiokabel mit einem USB-Anschluss für die Verbindung mit einem PC oder Notebook, welches über eine Steuerungseinheit verfügt. Zudem befinden sich in dem Paket das abnehmbare Mikrofon sowie eine Schnellstartanleitung und ein Turtle Beach Sticker. Somit liefert Turtle Beach sein Recon 320 mit dem notwendigsten Zubehör aus, um das Headset an verschiedenen Wiedergabequellen direkt zu verwenden.

Technische Details

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Turtle Beach stattet das Recon 320 mit jeweils einem 50 Millimeter Neodymium Treiber in jeder Ohrmuschel aus, die einen Frequenzbereich von 20 bis 20000 Hertz wiedergeben können. Die Ohrmuscheln sind so gestaltet, dass diese die eigenen Ohren fest umschließen und durch ihre Bauweise äußere Geräusche dämpfen können.

Die beiden Verbindungskabel haben eine Länge von 1,2 bzw. 2,4 Metern und lassen sich entweder über USB oder einen freien 3,5 Millimeter Audioanschluss anschließen. Die beiden Steuerungseinheiten bieten jeweils eine Möglichkeit das Mikrofon stumm zu stellen. Darüber hinaus kann bei der USB-Variante noch die Lautstärke der Kopfhörer einstellen.

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Das mitgelieferte Mikrofon kann über 3,5 Millimeter Anschluss an der linken Ohrmuschel angeschlossen werden, sodass der Nutzer das Headset unterwegs auch als Kopfhörer ohne Mikrofon nutzen kann.

Äußeres Erscheinungsbild

Bei der Beschreibung des äußeren Erscheinungsbilds wollen wir zunächst auf die Farbgebung und das Material eingehen. Das Recon 320 von Turtle Beach besteht nahezu komplett aus schwarzen glänzendem Kunststoff und besitzt mit den gepolsterten Ohrmuscheln, dem Kopfbügel und den beiden Herstellerlogos auf den Außenseiten der Ohrmuscheln über rote Komponenten. Hierbei fällt uns auf, dass das Gaming-Headset besonders leicht ist und sich angenehm tragen lässt.

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Auf der Oberseite des gepolsterten Kopfbügels befindet sich eingelassenes Herstellerlogo und eine texturierte Oberfläche. An den beiden Enden des Kopfbügels befinden sich die Öffnungen, unter denen sich die Schienen zum Verstellen des Headsets befinden.IMG_20141102_182856

Direkt an den Mündungen kann das Headset über die angesprochenen Schienen an die eigene Kopfgröße angepasst werden. Diese bestehen im Gegensatz zum Rest des Headsets aus schwarzen matten Kunststoff und münden in einer der beiden bewegbaren Ohrmuschelhalterungen. Diese lassen sich in einem Winkel von jeweils 90 Grad drehen, sodass das Recon 320 auf die eigenen Bedürfnisse besser eingestellt werden kann.

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Die Ohrmuscheln besitzen wie bereits beschrieben auf der Innenseite eine rote Polsterung, welche die schwarzen Lautsprecher mit einem bedruckten Herstellerlogo verdecken. Auf der Außenseite besitzen die beiden Ohrmuscheln ebenfalls ein aufgedrucktes Herstellerlogo auf eine schwarzen Fläche. Zusätzlich befinden sich auf der linken Seite zwei Anschlüsse für das abenehmbare Mikrofon sowie einer für eines der beiden Verbindungskabel. Dabei sind die Ohrmuscheln so groß, dass diese sowohl kleine und große Ohren sauber umschließen können.

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Insgesamt wirkt das Design des Recon 320 von Turtle Beach einfach und funktionell gehalten. Auch wenn die Verarbeitung auf den ersten Blick nicht stabil wirkt, hält es verschiedenen Belastungen stand und wurde trotz der Materialwahl hochwertig verarbeitet.

Aufbau und Inbetriebnahme

Bevor wir das Headset verwenden können, nehmen wir das Headset aus seiner aufgeräumten Verpackung heraus und montieren das Mikrofon an den vorgesehenen Platz und verbinden eines der beiden Verbindungskabel mit einem freien USB- oder 3,5 Millimeter Klinkenanschluss an einem Smartphone, Tablet oder Computer und schließen damit den Aufbau sowie die Inbetriebnahme in etwa einer Minute auch ohne die beiliegende Schnellstartanleitung ab.

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Jetzt können wir das Recon 320 auch ohne die weitere Installation von Treibern verwenden. Der Hersteller bietet weder im Lieferumfang noch auf seiner Webseite eine Möglichkeit zum Download eines Treibers. Daher ist auch die Inbetriebnahme des Recon 320 von Turtle Beach erledigt.

Insgesamt ist die Inbetriebnahme des Recon 320 von Turtle Beach sehr einfach und kann vom Nutzer auch ohne die beiliegende Schnellstartanleitung durchgeführt werden. Für die Verwendung des Headsets wird entweder ein 3,5 Millimeter Klinkenanschluss oder ein USB-Port an einem Computer oder mobilen Gerät benötigt.

Bedienbarkeit

Wie bei vergleichbaren Modellen von anderen Herstellern werden für die Verwendung keine Treiber vorausgesetzt und die Einstellungen wie die Lautstärkeregelung, Mikrofonlautstärke und weitere Klangeffekte können über die Klang- und Lautstärkeeinstellungen der eigenen Soundkarte oder die Einstellungen am angeschlossenen Endgerät erfolgen.

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Wenn das Recon 320 mit dem USB-Kabel angeschlossen wird, können Nutzer die Lautstärkeregelung für die Kopfhörer über die eingebettete Steuerungseinheit vornehmen.

Tragekomfort

Im Gegensatz zum bereits getesteten Z60 Gaming-Headset macht Turtle Beach keine Angaben über den Tragekomfort des Headsets. Allerdings tragen die gepolsterten Ohrmuscheln und der Kopfbügel zu diesem bei.

Während unseres Tests haben wir das Recon 320 etwa vier Stunden aufgesetzt und haben trotz der anliegenden Kopfhörer und eines leicht spürbaren Drucks auf den Ohren keine Druckschmerzen während des Spielens feststellen können.

Durch die anpassbaren Kopfbügel lässt sich das Headset auf die eigene Kopfgröße einstellen, wodurch es eng am Kopf getragen werden kann und somit zum Tragekomfort beitragen kann.

Soundtest

Der Hersteller stattet das Recon 320 mit jeweils einem 50 Millimeter Treiber in jeder Ohrmuschel aus, welche sich zur Wiedergabe von Musik und Soundeffekten ideal eignen. Unabhängig von der Lautstärke verfügt das Headset über einen Klang, wobei die Höhen und Mitten verstärkt wiedergegeben werden. Im Gegensatz dazu würden wir uns einen kräftigeren Bass wünschen, da dieser zwar wahrnehmbar ist aber durchaus stärker sein könnte.

Für unseren Soundtest haben wir Musikstücke aus verschiedenen Genres angehört, verschiedene Filme mit unterschiedlichen Effekten angeschaut, Spiele wie Counterstrike Go und Battlefield 4 gespielt und Internettelefonie über Skype und Mumble geführt. Neben dem Headset kam nur noch die Standardsoundkarte unsers Notebooks zum Einsatz.

Der Ton wird bei allen Tests unverfälscht und ohne Verzerrungen wiedergeben. Speziell bei den Mitten war das Klangspektrum vollständig vorhanden und angenehm wahrzunehmen. Allerdings konnten wir bei Filmen und Spielen die versprochenen räumlichen Klangeigenschaften des Headsets nicht wahrnehmen und laut Geräte-Manager soll es sich bei diesem Modell nur um ein Headset mit Zweikanalausgang handeln.

Bei der gegenseitigen Sprachübertragung konnte das abnehmbare Mikrofon des Recon 320 von Turtle Beach seine Stärken beweisen. Die eigene Stimme wurde klar, deutlich und nicht übersteuert an den Gesprächspartner übertragen und leicht verstärkt wiedergegeben. Störende Einflüsse und Hintergrundgeräusche werden durch das sehr empfindliche Mikrofon allerdings mit übertragen, was für den einen oder anderen Spieler als unangenehm empfunden werden könnte.

Insgesamt liefert das Recon 320 von Turtle Beach bei der Wiedergabe von Musik und Stimme ein gutes Ergebnis ab, während die Aufnahme ein sehr gutes Ergebnis erzielen konnte.

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Über mich: Gabriel

Ich bin schon seit mehreren Jahren an Entertainment in Bild und Ton und mobiler Gerätschaften interessiert. Ich schreibe häufig Testberichte über Monitore, Kopfhörer und Lautsprecher. Zu guter Letzt bin ich für die Videoreviews und dessen Vertonung zuständig.

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