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Turtle Beach: Ear Force Stealth 450 im Test

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Turtle Beach hat während der gamescom 2015 in Köln seine neue Serie an Headsets angekündigt, welche im Laufe des Herbst veröffentlicht werden sollen. Vor der angekündigten Verfügbarkeit am Anfang der Woche hatten wir die Möglichkeit vorab einen Blick auf das Ear Force Stealth 450 Gaming-Headset zu werfen und es auszuprobieren.

Hierbei handelt es sich um ein universal einsetzbares Gaming-Headset mit DTS Surround Sound, welches via Bluetooth als kabelloses Gerät eingesetzt werden kann. Turtle Beach bewirbt das Ear Force Stealth 450 mit einem fesselndem DTS 7.1 Surround Sound, der Superhuman Hearing Technologie und einer kristallklaren Übertragung der Audiosignale. Auch die Ear Force-Ohrmuscheln von Turtle Beach sollen einen Teil dazu betragen.

Dieses Gesamtpaket wollen wir Euch in diesem Test vorstellen und unsere Eindrücke von dem Ear Force Stealth 450 wiedergeben.

Lieferumfang

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Neben dem Ear Force Stealth 450 kommt das Gaming-Headset mit einem abnehmbarem Mikrofon-Adapter, einem Bluetooth-USB-Stick zur drahtlosen Übertragung, einem USB-Aufladekabel (USB-to-Mini-USB) sowie einem 3.5mm Klinkenkabel für mobile Endgeräte.

Des Weiteren ist eine Schnellstartanleitung enthalten, die einen schnellen Einstieg mit dem Stealth 450 gewährleisten soll.

Insgesamt liefert Turtle Beach sein neustes Gaming-Headset mit einem guten Lieferumfang aus und sorgt tatsächlich für einen schnellen Einstieg.

Erster Eindruck und äußere Beschreibung

Frisch ausgepackt, sticht uns direkt das schwarze Design des Ear Force Stealth 450 ohne große Schnörkel und Besonderheiten bis auf die beleuchteten Logos an den Seiten der Ohrmuschel ins Auge.

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Der Kopfbügel sowie die äußeren Seiten der Ohrmuscheln sind aus Kunststoff gefertigt. An der linken Ohrmuschel ist der Eingang für das Mikrofon, während sich an der rechten Ohrmuschel ein 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss sowie der USB-to-Mini-USB-Eingang zum Aufladen des Gaming-Headsets sowie jeweils ein Lautstärkeregler für die allgemeine Lautstärke und die Sprachlautstärke beim Voice-Chat. Ebenso befinden sich an der rechten Ohrmuschel zwei weitere Knöpfe, wovon einer zum Stummstellen des Mikrofons verwendet wird und der andere zum Wechseln der voreingestellten Sound-Profile.

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Schauen wir auf die Innenseite des neuen Turtle Beach Gaming-Headsets so sehen wir ein Polsterkissen auf der Unterseite des Kopfbügels, welcher aus einer Stoffmembran besteht und sich auf die eigene Kopfgröße einstellen lässt. Die Innenseiten der Ohrmuscheln bestehen aus den Ear-Force-Ohrmuscheln von Turtle Beach, welche ebenfalls auf einer Stoffmembran gefertigt sind.

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Auf den Außenseiten befinden sich wie bereits beschrieben jeweils ein Turtle Beach Logo, wobei sich das Logo an der rechten Außenseite als Powerknopf entpuppt.

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Inbetriebnahme

Um das Gaming-Headset mit dem Computer oder Notebook zu verbinden, muss der mitgelieferte Bluetooth-USB-Stick eingesteckt werden, nachdem wir das Ear Force Stealth 450 erstmals aufgeladen haben.

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Als nächstes erkennt der Computer (bei Windows 7,8 und 10) das Gaming-Headset und bereitet uns auf die Treiberinstallation vor. Der passende Treiber für das Ear Force Stealth 450 ist aktuell nur auf der amerikanischen Webseite von Turtle Beach erhältlich, da der Treiber für die bereits vergangene Freigabe für den europäischen Markt noch nicht auf der europäischen und insbesondere deutschen Webseite zur Verfügung stand. Dieser Umstand sollte sich in den nächsten Tagen ändern.

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Die Installation des Treibers wird fast automatisch ausgeführt und lässt uns bereit sein, das Ear Force Stealth 450 unter den Audiogeräten des Computers auszuwählen und dessen Eigenschaften aufzurufen. Dort befindet sich ein neues Fenster für die Auswahl des Sound-Modus, Superhuman Hearing Technologie und weiteren Funktionen.

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Auch über die Windows-eigenen Audiofunktionen können wir das Gaming-Headset einstellen. Wenn alle Einstellungen getätigt sind, können wir uns nun dem Sound widmen.

Soundtest

Im Soundtest testeten wir alle drei der Optionen „Turtle Beach Audio Settings“, die uns der installierte Audiotreiber zur Verfügung stellt.

Hierbei handelt es sich um Einstellungen speziell für Spiele, Musik und Filme. Natürlich fingen wir hier mit der Kategorie Spiele an. Wir testeten die Einstellungen in First Person Shooter, Rollenspiel sowie Strategiespiel.turtle beach earforce stealth450 stummschalten taste gamoha

Bei First Person Shootern (Counterstrike: GO) konnten wir feststellen, dass das Gaming-Headset beispielsweise das Orten von Gegnern vereinfachte. Mit dem Superhuman Hearing kann das Gaming-Headset einen noch lebhafteren Klang wiedergeben, der das Spielerlebnis wie zum Beispiel bei unserem getesteten Rollenspiel (Dragon Age: Inquisition) eine epische Note verleihen konnte. Im Strategiespiel (Company of Heroes 2) bemerkten wir vor allem Einschläge des gegnerischen Feuers oder die Bewegungen der feindlichen Fahrzeuge im Nebel des Kriegs.

Anschließend haben wir die Einstellungen für Musik ausprobiert, wobei uns diese Einstellungen nicht vollkommen überzeugen konnten. Auch wenn das Klangbild mit klaren Höhen und Mitten ausgeglichen ist, könnte der Bass bei diesen Einstellungen ein wenig kraftvoller wirken. Zum Schluss haben wir das Gaming-Headset noch beim Filme schauen ausprobieren und konnte bei Actiontiteln wie beim Spielen voll überzeugen.

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Zudem haben wir die Wireless-Verbindung des Turtle Beach Gaming-Headsets getestet, welche bis zu acht Meter etwa stabil bleibt. Darüber hinaus verbindet sich das Ear Force Stealth 450 neu und setzte die Audioausgabe fort. Schließlich haben wir die Klangqualität beim Voice-Chat ausprobiert, wobei es sowohl unsere Stimmen als auch die der Teammitglieder klar und deutlich übertragen konnte.turtle beach earforce stealth450 mikrofonanschluss gamoha

Im Gesamteindruck ist die Klangleistung des Turtle Beach Ear Force Stealth 450 als gut zu bezeichnen, wobei es mit einem reinen Klang, guten Höhen und fein abgestimmten Bässen überzeugen konnte.

Tragekomfort

Der Tragekomfort des Stealth 450 konnte in allen Belangen überzeugen. Die Ohrmuscheln drücken weder am Kopf oder am Ohr. Die Stoffmembran der Kopfbügel gibt dem Ear Force Stealth 450 eine gute Polsterung. Auch nach längerem Tragen hatten wir dasselbe bequeme Audioerlebnis wie nach dem Aufsetzen des Ear Force Stealths 450.

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Artikelbild: Turtle Beach

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