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Trion: Erster Eindruck zu Atlas Reactor

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Der Hersteller Trion Worlds hat uns gestern nach London zum Anspieltermin für sein neues Game Atlas Reactor eingeladen.

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Wir wollen Euch in diesem Beitrag unsere ersten Erfahrungen mit dem Spiel präsentieren.

Was ist Atlas Reactor?

 

Bei Atlas Reactor handelt es um ein Taktikspiel, bei welchem es um Gefechte um den letzten von Menschen erschaffenen Reaktor auf der Erde geht. Alleine oder im Team können Spieler gegeneinander antreten und sich in verschiedenen Gefechten beweisen, wer der bessere ist und wer die bessere Waffe am Ende des Kampfes besitzt.

Spieler steuern einen der bislang vier bekannten Charaktere aus der Third-Person-Ansicht. Jeder der vier Charaktere besitzt unterschiedliche Fähigkeiten und Waffen, die im Kampf gegen andere Spieler eingesetzt werden können.

Mehrspielerkarten

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Bislang gibt es nur drei verschiedene Karten bei Atlas Reactor. Diese konnten wir anspielen. Die Karten unterscheiden sich zwischen Raumschiff und Hofgarten mit Wasseranlagen und Metallgehäusen. Die Maps sind ausreichend groß und sehr abwechslungsreich gestaltet worden. Die Objekte erinnerten an Minecraft Blöcke. Insbesondere die Brunnen und die Büsche machten einen ähnlichen Eindruck. Die Entwickler sagten, dass sie versuchen bis zum Release des Games noch eine weitere Welt zu erstellen. Des Weiteren sollen bis zum Release auch Spezialeffekte in bestimmte Karten abschnitte eingefügt werden wie zum Beispiel das Bewegen von Metallwänden oder Flutungen, die den Spielzug komplett auf den Kopf stellen werden.

Charaktere

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In Atlas Reactor stehen derzeit 19 verschiedene Charaktere zur Auswahl. Alle sind von Anfang an freigeschaltet. Diese sind in drei verschiedenen Kategorien eingeteilt. Die Kategorie Firepower beinhaltet 10 verschiedene Angreifer. Wir haben in unseren drei Games jeweils Blackburner, einem Kampfroboter mit einem Kampfgewehr, ausgewählt und gespielt. Als zweite Kategorie gibt es die Frontline mit 5 Mitgliedern und zu guter Letzt die Supporter mit vier unterschiedlich ausgerüsteten Kämpfern und Heilern, die in deren Radius Bereich den Truppen und sich selber mit helfenden Powerpunkte mehr Leben oder Kraft verleihen. Alle Charaktere können ihre  Fähigkeiten je nach Bedarf verbessern. Es gib 10 Aufwertungspunkte, die wir dafür einsetzten können. Je besser die die Fähigkeit werden soll, desto teurer werden diese. So können wir zum Beispiel einem Supporter die seine Fähigkeiten verbessern und  legen einen Schwerpunkt auf Heilen, verteilen aber dafür weniger Punkte für Fallen oder Teleportation.  Wie auch bei den Maps versucht Trion bis zum Release seine Charakterauswahl auf 25 Kämpfer auszubreiten.

3 Phasen des Angriffs

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Ein Angriff ist eingeteilt in drei Phasen und dauert 30 Sekunden. Die erste Phase ist die Vorbereitungsphase, in der der Spieler seinen Charakter positioniert und seine Fähigkeit auswählt. Wichtig ist hierbei, dass wir auf den  eigenen Radius achten, da in diesem sich der Supporter orientiert und nur dort die Spieler heilen oder stärken kann.  Des Weiteren sehen wir auf der Karte, wo seine Teammitglieder sich hin positionieren und ihre Attacke einsetzen. Im zweiten Schritt wird die Burst-Phase aktiv, in der der Charakter seine spezielle Fähigkeit auswählt. Diese ist in jeder Person individuell. Im letzten Schritt greifen alle gleichzeitig an, werden jedoch zur Orientierung versetzt dargestellt. Nach diesen drei Schritten beginnt der Zug erneut wieder bei Phase 1 und wird ausgespielt bis einer stirbt.

Fähigkeiten

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Die Laufwege sind gleich einstellbar auf jeder Karte. Bei der Vorbereitungsphase können diese eingestellt werden. Als erste Option gibt es den normalen Angriffsmodus, in dem der Charakter in einem eingegrenzten dreiecksförmigen  Bereich die Gegner durch Schüsse oder Nahkampfattacken angreift. Die zweite Auswahl ist die Falle. Dort schmeißen oder werfen die Angreifer sowie Supporter eine Granate oder Ähnliches in einen bestimmten Bereich und fügen dem Gegner Schaden zu. Wichtig ist hierbei, dass wir diese nicht durch Objekte wie Metallwänden, Büschen oder Springbrunnen werfen, da diese sonst nicht am Ziel ankommen. Dasselbe gilt auch für die den normalen Angriffsmodus. Dies wird einem dann aber angezeigt. Der Adrenalinmodus ist die dritte Phase, in der der Charakter seine Fähigkeit einsetzt und dann seine Position an einen anderen Platz ändert. Dieses wird in den 30 Sekunden Vorbereitungszeit eingestellt. Zu guter Letzt gibt es auch eine Spezialattacke, die jedoch erst eingesetzt werden kann, wenn genügend Punkte für in den vorherigen Zügen gesammelt wurden. In jedem Zug können nur maximal einer dieser Fähigkeiten durchgeführt werden.

Grafik und Performance

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Die Grafik sowie die Performance ist sehr gut für das Genre dieses Spieles. Für ein Taktik Shooter in Third Person Perspektive waren die Charaktere ordentlich verarbeitet mit besonderen Details wie Narben oder Schrauben bei Robotern versehen. Beim Presseevent hatten wir High End Gaming PCs mit passender Gaming Maus sowie Tastatur um Atlas Reactor auszuprobieren. Das Spiel lief sehr flüssig und zeigte keine Probleme. Einziges Problem ist die Achsenbewegung im Spiel. Wir schauten durchgehend von einer Seite auf das Spiel und konnten uns nicht auf der Stelle in eine andere Richtung drehen. Dies wird hoffentlich bis zur offiziellen Veröffentlichung korrigiert.

Spaßfaktor

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Der Spaßfaktor ist für Taktik Spieler sehr hoch, da es zahlreiche verschiedene  Funktionen beinhaltet. Außerdem ist jedes Spiel komplett anders, da jeder neue Züge einsetzen muss und somit die Angriffstatik ständig geändert wird.  Das Spiel ist für eine kleine Zielgruppe potentiell geeignet. Aber eine große Konkurrenz für große Mitstreiter wird es leider nicht. Es fehlt das gewisse etwas, was das Spiel so richtig einzigartig macht.

Insgesamt war es ein cooles Event mit netten Menschen und einem gelungenem Taktikshooter für begeisterte Fans. Weitere Spielmöglichkeiten und Informationen wird  Trion auf der gamescom 2016 in Köln veröffentlichen. Wir werden euch dann informieren, sobald wir genaueres Wissen.

Artikelbild: Trion Worlds

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