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Toshiba: Portégé Z20t-C-121 im Test

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Toshiba zieht sich immer mehr aus dem Privatkundenbereich zurück und konzentriert sich auf verstärkt auf den Businessbereich und somit auf Geräte für Firmenkunden. Eines dieser Geräte, welches sich auch für Privatkunden durchaus eignen mag, ist das Portégé Z20t-C-121. Hierbei handelt es sich um ein 2-in-1-Gerät mit einem 12,5 Zoll großem Bildschirm, welches sich dank abnehmbarem Untersatz schnell in ein größeres Tablet verwandelt.

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Das Portégé Z20t-C-121 hat uns der Hersteller für einen längeren Zeitraum über die gamescom und IFA 2016 zur Verfügung gestellt, sodass wir unter realen Bedingungen testen konnten, wofür sich das 2-in-1-Gerät am besten eignet und wo es seine Schwachstellen offenbart. Wer nun mehr zu diesem Gerät wissen möchte, sollte sich unseren Testbericht dazu durchlesen:

Lieferumfang

Wie üblich fällt der Lieferumfang bei Toshiba sehr überschaubar aus. Neben dem 2-in-1-Gerät befindet sich in der unauffälligen Verpackung nur noch ein Netzteil inklusive Kaltgerätestecker sowie eine Kurzanleitung und ein Handbuch. Außerdem gibt es speziell für das Portégé Z20t-C-121 einen Eingabestift von Wacom. Bereits ab Werk wird das Gerät mit halbem Akku ausgeliefert, sodass wir direkt anfangen konnten das Gerät zu testen.

Kompakt, aber nicht gerade ein Leichtgewicht

Nahezu alle Komponenten bis auf das Touchpad und die Tastatur sind aus Aluminium gefertigt. Alle Teilkomponten sind ordentlich und hochwertig verarbeitet worden. Kanten sind abgerundet, Spaltemaße sind gering und potentielle Bruchstellen (beispielsweise beim Ausheben des Unterbaus) sind verstärkt.

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Bedingt durch die Materialwahl fällt das Gewicht etwas höher aus, welches bei insgesamt 1,5 Kilogramm liegt. Die Tablet-Einheit wiegt alleine etwa 700 Gramm. Die weiteren Maßen betragen 309 Millimeter in der Breite und 215 Millimeter in der Länge. Abhängig von der Teilkomponente beträgt die Tiefe zwischen 18 und 21 Millimetern. Trotz des Gewichts ist es sehr kompakt gehalten und kann selbst in kleineren Rucksäcken bedenkenlos mitgenommen werden.

Die Tablet-Einheit

Mit der äußeren Beschreibung wollen mit mit der abnehmbaren Tablet-Einheit anfangen. Diese sieht aus wie ein gewöhnliches Windows-Tablet, welches ein wenig zu groß geraten ist. Auffällig auf der Vorderseite ist die Webcam samt Umgebungslichtsensor sowie dem Herstellerlogo und Windows-Markenzeichen. Wie es sich für ein Tablet gehört, gibt es auf der Rückseite eine weitere Kamera.

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Etwas versteckt finden sich hier auch die angesprochenen Stereo-Lautsprecher, die aber nur über einen mäßigen Klang verfügen. Die Unterseite beherbergt die Verbindungsstücke zur Notebook-Einheit. Außerdem befindet sich versteckt am linken Rand ein eingelassener Stylus, der zusätzlich zum Wacom-Eingabestift vorhanden ist. Wer nur die Tablet-Einheit nutzen will, findet an dieser Stelle auch eine Verbindungsstelle für den Netzstecker.

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Micro-SD- und SIM-Kartenschacht (können gleichzeitig genutzt werden) finden sich auf der rechten Seite des Z20T-C-11C.Außerdem befindet sich eine Lautstärkewippe, ein Mini-HDMI- und USB 3.1 Type-C-Anschluss auf dieser Seite. LEDs zeigen zudem den Betrieb sowie den Batteriezustand an. Komplettiert wird diese Seite von einer zweiten Verbindungsstelle für den Netzstecker und dem Powerbutton.

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Verwandlung in ein vollwertiges Notebook

Über einen Steck-Mechanismus auf der hinteren Vorderseite der Notebook-Einheit kann das 2-in-1-Gerät vervollständigt werden. Wie eine Docking-Station kann die Einheit dabei aufgesetzt werden. Zum Lösen muss allerdings ein kleiner Hebel davor betätigt werden.

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Davor befindet sich eine Tastatur mit einfacher Hintergrundbeleuchtung. Diese aktiviert sich automatisch, wenn das Gerät in Betrieb und genutzt wird. Die Tastatur beherbergt nur eine Besonderheit, nämlich einen Trackball in der Mitte. Dieser kann zusätzlich zum Touchpad und Touchscreen zur Bedienung verwendet werden. Ansonsten finden wir eine normale Tastatur ohne Nummernpad vor. Ein Touchpad am vorderen Rand ist ebenfalls vorhanden. Diese Tasten lassen sich ordentlich auslösen und auch Gesten mit mehreren Fingern werden unterstützt.

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Links befindet sich ein HDMI- sowie ein VGA-Anschluss und ein Kensington-Lock. Außerdem kann hier die Tablet-Einheit gesperrt werden, sodass diese nicht gelöst werden kann. Dagegen befinden sich auf der rechten Seite zwei USB 3.0-Anschlüsse sowie der bereits angesprochene Gigabit-Ethernet-Anschluss.

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Damit wird das Z20T-C-11C zu einem vollständigen kompakten Notebook.

Touchscreen und Stifteingabe

Besonders toll finden wir den Touchscreen und die Möglichkeit einen Eingabestift als alternative Bedienmöglichkeit zu nutzen. So ermöglicht Toshiba Nutzern die Verwendung des 2-in-1-Geräts ohne Maus und Tastatur. Der Touchscreen reagiert unabhängig von der Eingabeart auf Einzel- oder Mehrfingergesten. Diese werden präzise erfasst und umgesetzt. Auch Stifteingaben werden sauber erfasst, erfordern zunächst aber ein bisschen Übung mit den beliegenden Eingabestiften.

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Ebenfalls möchten wir an dieser Stelle den Displayschutz sowie die Anti-Reflektionsschicht positiv erwähnen. Mit guter Helligkeit, ordentlichem Kontrast und intensiver Farbwiedergabe können wir den Display sauber und ohne störende Reflektionen auch bei einem Außeneinsatz deutlich ablesen.

Technische Details des Z20T-C-11C

Toshiba stattet sein 2-in-1-Gerät mit einem mobilen Intel Prozessor der sechsten Generation aus. Dieser besitzt zwei Kerne und eine Basistaktrate von 1,2 Gigahertz pro Kern. Im Turbo-Modus, den wir leider nur phasenweise und nur mit angeschlossenen Akku erreichten, taktet der Prozessor mit etwa drei Gigahertz. Unterstützt wird der Prozessor von dem eingebauten Grafikchip (Intel HD Graphics 515) sowie acht Gigabyte Arbeitsspeicher. Der Grafikchip bezieht seinen Videospeicher direkt aus dem Arbeitsspeicher. Als Massenspeicher verbaut Toshiba eine 256 Gigabyte große SSD.

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Die Auflösung des Touchscreen-Displays beträgt Full HD also 1920×1080 Bildpunkte im Format von 16:9. Selbstverständlich finden wir auch Wireless-LAN und Bluetooth. Trotz seiner kompakten Maße besitzt das Gerät einen Gigabit-Ethernet-Anschluss. Etwa neun Stunden und 30 Minuten soll der eingebaute Akku halten. Hierbei setzt Toshiba beim Z20T-C-11C auf einen Lithium-Polymer-Akku mit drei Zellen. Außerdem besitzt Gerät noch Stereo-Lautsprecher und eine Webcam mit Umgebungslichtsensor.

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Leistungsbereitschaft des Z20T-C-11C

Auf den ersten Blick sieht die Konfiguration so wie bei einem gewöhnlichen Tablet aus. Und genauso verhält es sich mit wenigen Ausnahmen auch mit der Leistung des Geräts. Dies liegt unter anderem an dem Prozessor, der von Intel stromsparend für den mobilen Einsatz konzipiert wurde. Außerdem gibt es keinen dedizierten Grafikchip oder aufgrund der Maßen keine eigene Grafikkarte, sodass die Leistung in diesem Fall leidet.

Doch für welche Anwendungen eignet sich das Gerät denn nun am besten? Für mobile Einsätze beispielsweise für das Erfassen von Notizen, Verfassen von Beiträgen und einfache Foto- und Videobearbeitung. Aber auch wer einen Kunden besuchen muss und beispielsweise eine Präsentation halten möchte, kann das Gerät nicht nur wegen seiner Größe mitnehmen. Außerdem eignet sich das Gerät für das Ausführen von Multimedia-Anwendungen.

Für den Messeeinsatz geeignet

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Wir haben das Gerät während der gamescom und IFA 2016 verwendet und haben beispielsweise während der Pressekonferenzen Notizen mit dem beiliegenden Wacom-Eingabestift gemacht und anschließend unsere Beiträge verfasst. Außerdem haben wir einfache Bildbearbeitung (Größe ändern, Kontrast und Farbe anpassen) durchgeführt. Für den eigentlichen professionellen Bereich insbesondere im Videobereich reichte die Leistung leider nicht ganz aus, sodass wir an dieser Stelle Abstriche machen mussten.

Lange Akkulaufzeit und schneller Systemstart

Im Gegensatz zur allgemeinen Leistung kann das Gerät definitiv mit einer sehr langen Laufleistung überzeugen. Fast wie vom Hersteller versprochen, konnten wir das Z20T-C-11C etwa neun Stunden lang ohne weiteres Aufladen nutzen. Manches Smartphone oder Tablet gibt bereits früher den Geist auf. Dank der eingebauten SSD und vorinstalliertem Windows 10, gelingt der Systemstart innerhalb weniger Sekunden.

Lautloses Arbeiten

Auch oder gerade wegen der geringen Leistung benötigt das Gerät keine großen oder lauten Kühlkörper wie beispielsweise ein Gaming-Notebook. Daher arbeitet das 2-in-1-Gerät nahezu lautlos vor sich hin. Lediglich ein sehr leises Rauschen geht vom Gehäuse aus, welches allerdings nur hörbar ist, wenn wir sehr sehr nah davor sitzen.

Vorinstallierte Software

Kommen wir abschließend zum Punkt „Vorinstallierte Software“, welchen wir zweigeteilt sehen. Anders als bei den von uns getesteten Konsumerprodukten von Toshiba beschränkt sich der Hersteller in diesem Fall auf ein Minimum von zusätzlicher Software.

Als Betriebssystem ist wie erwähnt Windows 10 Professional in der 64-bit Variante vorinstalliert. Außerdem findet sich eine aktivierbare Version von Microsoft Office auf dem Gerät. Als Medienplayer ist neben Windows Media Player noch Cyerlink Power Media Player 12 vorhanden. Darüber hinaus gibt es eine Reihe Tools von Toshiba, die für die Verwaltung des Geräts gedacht sind. Ob diese so notwendig sind, muss jeder Nutzer selbst erahnen. Wir finden, dass Nutzer auch gut ohne diese Tools leben können. Etwas störend ist auch das Vorhandensein von Spotify, McAfee und CCleaner.

Trotzdem sind wir Toshiba sehr dankbar dafür, dass sich nicht so viel Bloatware auf dem Gerät befindet.

Artikelbild: Toshiba

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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