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Thrustmaster: TMX Force Feedback Lenkrad im Test

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Anfang April hat der Hersteller Thrustmaster sein neues TMX Force Feedback Lenkrad der Öffentlichkeit vorgestellt, welches sich am PC oder einer Xbox One nutzen lässt. Hierbei handelt es sich um ein Einsteigermodell des Herstellers, welches ein authentisches Fahrgefühl mit Force-Feedback-Effekten ermöglichen soll. Wir haben ein entsprechendes Testmuster vom Hersteller erhalten und verraten Euch in unserem neusten Testbericht, ob sich das Lenkrad insbesondere für Einsteiger eignet und welche Stärken und welche Schwächen das Lenkrad so besitzt:

Lieferumfang

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Im Lieferumfang des TMX Force Feedback Lenkrad befinden sich außer dem bereits zusammengebauten Lenkrad noch ein passendes Pedalset sowie eine Montageschraube. Letztere sorgt dafür, dass die ebenfalls mitgelieferte Halterung beispielsweise an Tischen oder Rennstühlen befestigt werden kann. Darüber hinaus befindet sich in dem kompakten Paket noch eine ausführliche Bedienungsanleitung. So liefert Thrustmaster sein neustes Einsteigermodell mit dem Notwendigsten aus, um direkt nach dem Auspacken die Motoren starten zu können.

Technische Details

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Unser Testmuster verfügt über ein eingebautes Antriebssystem mit dem das einstellbare Force Feedback eingestellt werden kann. Eine genaue Leistung des Antriebssystem konnten wir nicht herausfinden, allerdings fühlt es sich weniger leistungsfähig an wie bei dem von uns getesteten T300RS Lenkrad. Das TMX Force Feedback Lenkrad verfügt weiterhin über ein gemischtes Riemscheiben- und Gang-System, welches besser laufen soll als vergleichbare Modelle mit Zahnrädern. Ein Kugellager aus Metall soll darüber hinaus für die nötige Stabilität des Lenkrads sorgen.

Wie bei allen Lenkrädern verbaut Thrustmaster einen optischen Sensor. In diesem Fall beträgt die Auflösung 12-bit, womit 4096 Werte an der Steuerachse des Lenkrads zur Verfügung stehen. Etwaige Profileinstellungen sowie die Firmware, welche geupdatet werden kann, werden auf dem internen Speicher abgelegt.

Der Rotationswinkel kann zwischen 270 und 900 Grad eingestellt werden. Abhängig von dem gestarteten Spiel oder dem zu lenkenden Fahrzeug werden die Einstellungen teilweise auch selbst vorgenommen. 28 Zentimeter beträgt der Durchmesser des Lenkradkranzes, an dem auf der Rückseite zwei 13 Zentimeter hohe Schaltwippen aus Metall angebracht wurden. Auf dem Lenkradkranz vorne befinden sich insgesamt 12 Actionsbuttons und ein D-Pad.

Das passende Pedalset, welches sich im Lieferumfang befindet, besitzt einen einstellbaren Neigungswinkel und unterstützt progressives Bremen durch einen eingebauten Widerstand. Damit soll sich das Bremsen wie bei einem echten Auto anfühlen.

Äußerliche Beschreibung

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Thrustmasters TMX Force Feedback Lenkrad besteht im Wesentlichen aus schwarzem Kunststoff, was sowohl für das Gehäuse, das Lenkrad selbst und die Pedalen angeht. Lediglich die Schaltwippen (aus Metall) sowie der Gummiüberzug am Lenkradkranz sind aus anderen Materialien gefertigt. Die Komponenten am Body sind fest verheiratet und können nicht wie bei teureren Lenkrädern des Herstellers beliebig ausgetauscht werden. Nur die Pedale lassen sich durch andere Pedalsets ersetzen oder austauschen.

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Optisch bietet das Lenkrad leider keine spektakulären Highlights. Der Rahmen bietet dank dem angesprochenen Überzug einen guten Halt beim Steuern. Wie bereits besitzt das TMX Force Feedback Lenkrad auf der Vorderseite des Lenkradkranz das Controller-Panel bestehend aus den Actionbuttons und dem D-Pad. Darüber hinaus finden sich hier noch Produkt- und Herstellerlogos wieder. Die einzelnen Actionbuttons lassen sich gut erreichen und auslösen. Lediglich das D-Pad könnte ein wenig empfindlicher sein. Komplettiert wird der Lenkradkranz auf der Rückseite von den angesprochenen Schaltwippen.

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Auch der restliche Body sieht nicht weiter spektakulär aus. So finden sich auf dem Body nur noch zwei Belüftungsschächte sowie auf der Rückseite ein ausgehendes Kabel für die Stromversorgung und den USB-Anschluss. Neben der Stromversorgung befindet sich ein Eingang für die Pedalset-Verbindung, die wie ein Telefonkabel aussieht. Auf der Unterseite des Bodys befindet sich noch eine Schrauböffnung, in der die Montageschraube zusammen mit der Halterung eingeschraubt werden kann. Beides sorgt für einen guten Halt beispielsweise auf einem Schreibtisch.

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Komplettiert wird das TMX Force Feedback Lenkrad von einem Pedalset, welches jeweils ein Pedal zum Bremsen und Beschleunigen mitbringt. Das Pedalset besteht vollständig aus schwarzen mattem Kunststoff und besitzt sowohl an den Pedalen selbst als auch auf seinem Body eine Textur, welche das Abrutschen verhindern soll, was bei uns aber nicht zuverlässig funktionierte. Beide Pedale besitzen einen eingebauten Widerstand, welche beim Bremspedal deutlicher zu spüren ist als beim Beschleunigen. Leider rutscht das gesamte Pedalset auch ein wenig auf dem Boden, weshalb wir uns wie bereits beim teureren Modell T300RS über ein paar gummierte Standfüße gefreut hätten.

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Insgesamt liefert Thrustmaster mit dem TMX Force Feedback ein schlichtes Lenkrad aus, wobei sich alle notwendigen Buttons einfach erreichen lassen und sich das Pedalset ohne Mühen austauschen lässt.  Hinzukommt, das die Verarbeitung trotz der Materialwahl hochwertig ist und es keine störenden Kanten oder gefährlichen Ecken gibt.

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Installation

Herausholen, Befestigen, Anschließen, Treiber installieren und Spaß haben. Diese drei Schritte sind notwendig um unser Testmuster schnellstmöglich in den Betrieb zu nehmen.

Das Lenkrad kann mit der Montageschraube wie bereits beschrieben beispielsweise am Tisch befestigt werden. Anschließend können wir das Pedalset mit dem Verbindungskabel mit dem Body verbinden. Schließlich benötigen wir noch eine Steckdose und einen freien USB-Port. Letzterer sollte unbedingt in der Nähe der Xbox oder wie in unserem Fall des PCs stehen. Leider ist das Kabel etwas zu kurz geraten, wodurch wir das TMX Force Feedback gerade so mit unserem PC verbinden konnten. Auch das Stromkabel samt Stecker könnte länger sein. Im Gegensatz dazu gelingt die Montage mit einfachen Drehbewegungen schnell und reibungslos.

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Nun müssen wir noch die Treibersoftware installieren, die auf einer separaten Webseite des Herstellers zum Download angeboten wird. Ein Hinweis auf der Verpackung hilft uns die entsprechende Webseite zu finden. Etwaige Installationsmedien befinden sich leider nicht im Lieferumfang. Nach der Installation der Treibersoftware sollte das Lenkrad erneut mit dem USB-Port verbunden werden, da erst danach das Lenkrad sauber vom System (Windows 10) erkannt wird. Dies ist ein wenig ungewöhnlich, aber nicht weiter schlimm.

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Thrustmasters Einsteiger kalibriert sich für die erste Nutzung selbst und dank der Thrustmaster Systemsteuerung können wir entsprechendes Feintuning sowie die Einstellungen am Force Feedback Antrieb vornehmen.

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So gelangen uns der Aufbau und die Inbetriebnahme in weniger als fünf bis zehn Minuten auch ohne Anleitung.

Spieletest und Force Feedback Eigenschaften

Unabhängig vom getesteten Spiel konnten wir die Stärke des Force Feedbacks bereits im Vorfeld einstellen. Diese lässt sich in der eben erwähnten Systemsteuerung von 0 bis 100 Prozent. Wir haben uns für die höchste Stufe entschieden. Auch wenn die Force Feedback Effekte auf höchster Stufe deutlich zu spüren sind, müssen wir nicht so viel Kraft aufbringen um dagegen anzusteuern wie beispielsweise beim T300RS, welches dank eingebautem Motor über sehr starke Force Feedback Effekte verfügt. Thrustmaster hat es mit diesem Modell geschafft ein ausgewogenes Force Feedback Erlebnis zu schaffen, welches unserer Meinung nach bei Anfängern gut ankommen dürfte.

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Für den weiteren Testverlauf haben wir das Lenkrad mit unterschiedlichen Force Feedback Einstellungen und Rennspielen darunter Dirt Rally ausprobiert. Unabhängig vom getesteten Spiel werden die Steuerungs-, Brems- und Beschleunigungsbefehle sauber und präzise übertragen. Auch das Force Feedback reagierte in unterschiedlichen Situationen entsprechend auf unser fahrerisches Können. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Lenkrad nicht selbst kalibriert werden muss. Dies geschieht ebenfalls über die Systemsteuerung und muss selbst bei häufigem Spielen nicht so oft durchgeführt werden.

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Am deutlichsten waren die Force Feedback Effekte unseres Testmusters auf kurvenreichen Strecken. Ein angenehmer Widerstand ermöglicht uns auf die Situation zu reagieren und ohne größeren Kraftaufwand in der Spur zu halten. Ganz besonders interessant fanden wir, dass die Cockpit-Ansicht (Lenk- und Pedalbewegungen) synchron ausgeführt wurden, was ebenfalls für die Qualität des Lenkrads spricht.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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