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The Collider 2: Scifi-Action im Test

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Shortbreak Studios s.c. haben mit The Collider 2 den Nachfolger des ersten The Collider Teils veröffentlicht und wollen mit diesem Teil die Geschicklichkeit und das Reaktionsvermögen von Spielern herausfordern. Auch wenn das Scifi-Actionspiel eigentlich als Gelegenheitsspiel ausgelegt ist, soll es laut Entwickler sehr fordernd sein und gerade zu süchtig machen, die teilweise unlösbaren Herausforderungen zu meistern. Wir haben uns The Collider 2 einmal genauer nach dem Release angeschaut und wollen nach intensiven Spielen diesen Titel in einem weiteren Test präsentieren.

Worum geht es eigentlich?

 

Seit etwa Mitte April ist The Collider 2 über den Steam-Store in einer Early Access Version erhältlich und versetzt Euch in die Rolle eines Raumschiffkapitäns, der das kolossale Mutterschiff in waghalsigen Missionen zunächst in Schacht halten und anschließend zerstören muss. Schafft ihr es die drohende Alien-Invasion der Erde abzuwenden oder ist der unser Planet einem unschönen Ende ausgesetzt?

Lasst uns die Erde retten

Bereits nach dem Start des Spiels wird in der Startanimation deutlich, worum es in dem Spiel vermutlich gehen wird. So finden wir das kolossale Mutterschiff vor wie es einen Laserstrahl auf die Erde verschießt, während ihr Euch mit eurem ersten Raumschiff in einer Raumstation befindet. Wer mag kann ohne weitere Einstellungen bereits mit dem Spiel und der Tutorial-Mission beginnen. Diese führt uns sehr einfach in das Spielgeschehen ein, allerdings ohne groß auf die Steuerung einzugehen oder Erklärungen für Power-Ups zu liefern.

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Neben dem Tutorial gibt es einen Missionsmodus mit insgesamt 58 verschiedenen Herausforderungen, welche wir alleine bestreiten müssen. Haben wir einige Missionen aus dem ersten Sektor angespielt, können wir auch auf den Survival-Modus zugreifen, in dem wir solange unser Raumschiff steuern können bis wir gegen ein Hindernis prallen. Dieser Modus stellt auch den Quasi-Mehrspieler von The Collider 2 dar, da wir uns hier mit anderen Spielern von der gesamten Welt messen können.

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In beiden Modus erhalten wir Ingame-Währung mit denen wir neue Raumschiffe im Hanger freischalten können oder für bereits erworbene Raumgleiter neue Upgrades freischalten können. Darüber hinaus können wir noch Upgrades für die Stärke von Power-Ups mit Hilfe der Ingame-Währung bezahlen. Beide Modus sowie die Upgrademöglichkeiten werden wir Euch in einem gesonderten Kapitel detaillierter vorstellen.

Die Einstellungen des Spiels sind auf das Notwendigste begrenzt worden und werden übersichtlich unter einem getrennten Bereich präsentiert. Wir können unter anderem die Art der Steuerung (Maus oder Gamepad), die Videoeinstellungen (Auflösung, Gamma und V-Sync) sowie Kamera- und Audioeinstellungen vornehmen.

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Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit The Collider 2 in einer VR-Umgebung beispielsweise für HTC Vive oder Oculus Rift zu starten. Wir hätten Euch an dieser Stelle gerne mehr zur VR-Unterstützung des Gelegenheitsspiels erzählt, allerdings haben wir nicht die notwendige Hardware.

58 spannende und herausfordernde Missionen

Nachdem das Tutorial endet, können wir auch direkt mit den einzelnen Missionen starten. Es gibt insgesamt 58 Missionen und die darin befindlichen Herausforderungen, die wir meistern müssen. Diese sind wiederum in sechs Sektoren und mehrere Missionstypen unterteilt.

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Zu den Missionstypen zählen unter anderem ein Rennen gegen einen Countdown, das Zerstören von Zielen, Einsammeln von Alien-Artefakten sowie Bossgegner. Die einzelnen Missionen sind abwechslungsreich gestaltet, bringen mit jeder Stufe neue Hindernisse und werden so schleichend stärker. Bereits am Ende des ersten Sektors stellten uns einige Missionen bereits vor ernsthafte Herausforderungen, insbesondere dann wenn wir den Controller nicht ruhig genug hielten. Die Missionen werden nach dem ersten Bossgegner deutlich stärker und anspruchsvoller in ihrer Komplexität, was sich auch in weiteren Missionen und insbesondere Sektoren bemerkbar macht.

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Um einen neuen Sektor betreten zu können, müssen neben dem vorherigen Bossgegner noch mindestens eine Anforderung erfüllt sein. So wird für den zweiten Sektor beispielsweise ein bestimmtes Raumschiff benötigt, während wir beim dritten Sektor eine bestimmte Anzahl an Belohnungen sammeln müssen.

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Mit Verlauf des Spiels erfordert The Collider 2 immer mehr Geschicklichkeit und Konzentration von uns und sorgt auch zunehmend dafür, dass wir trotz einiger Frustrationen die angefangene Mission noch schaffen wollen. Damit haben die Entwickler definitiv ein Mittel gefunden, womit Spieler auch länger am Ball bleiben.

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Flieg um dein Leben

Wer den ersten Sektor beendet hat, kann auch auf den Survival-Modus zugreifen. In diesem können wir mit unserem Schiff solange fliegen und Punkte sammeln, bis wir gegen ein Hindernis prallen. Dabei wird das Level fortlaufend generiert, wodurch wir uns nicht auf irgendwelche Wiederholungen oder ähnliches einstellen können. Dies gilt im Übrigen auch bei jedem Neustart.

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Darüber hinaus erhalten wir in diesem Modus deutlich mehr Erfahrungspunkte und Belohnungen für einen potentiellen Aufstieg unseres Kapitäns, wodurch wir wiederum schneller Upgrades oder neue Schiffe erwerben können. Wer mal im Missionsmodus nicht weiterkommt oder einfach neue Komponenten für sein Schiff benötigt, braucht diesen Modus nur ein paar Mal zu spielen. Nach der Zerstörung unseres Schiffs wird unsere Punktezahl zudem auf einem Scoreboard angezeigt, wodurch wir uns mit anderen Spielern vergleichen können. Dies soll zusätzlichen Reiz ausüben und animiert uns den Modus immer wieder zu spielen.

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Präzise Steuerung notwendig

Nun haben wir uns bereits zu den beiden möglichen Spielmodus geäußert, allerdings die Steuerung außer Acht gelassen. Diese ist natürlich überall gleich und es ist möglich entweder die Maus oder ein angeschlossenes Gamepad zu benutzen.

Wir haben beide Steuerungen ausprobiert und kamen eindeutig mit der intuitiven Gamepad-Steuerung besser zurecht. Mit dem Analogstick können wir unser Raumschiff in alle Richtungen bewegen und mit einem der beiden Trigger auf der Rückseite beschleunigen. Die Aktionstasten dienen zur Interaktion mit der Oberfläche und haben im eigentlichen Spiel keine weitere Bedeutung.

Dank der Controller-Einstellungen können wir auch die Präzision unseres Tastendrucks anpassen, auch wenn die Steuerung selbst bei niedrigen Einstellungen noch viel zu empfindlich reagiert.

Neue Raumschiffe und Upgrades

Wie bereits in einem vorherigen Kapitel erwähnt, haben wir die Möglichkeit jederzeit neue Raumschiffe freizuschalten oder Upgrades für Raumschiffe und Power-Ups zu kaufen.

In unserm Hangar können wir unterschiedliche Schiffe gegen die Ingame-Währung grundsätzlich freischalten. Ab dem dritten Schiff müssen wir wie bei den Sektoren noch eine weitere Anforderung erfüllen, um ein neues Raumschiff kaufen zu dürfen. Ist das Raumschiff allerdings erstmal gekauft, gehört es uns auf ewig.

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Jedes Raumschiff besitzt einen Schildgenerator und einen Geschwindigkeitsbooster sowie eine Farbe. Als Upgrade können wir die erhöhte Geschwindigkeit der Wiederherstellung der Schilder sowie die maximale Dauer des Geschwindigkeitsboost auswählen. Diese sind in unterschiedliche Stufen unterteilt und können pro Schiff unterschiedlich oft aufgewertet werden. Dementsprechend steigen auch die Aufwertungskosten proportional. Wollen wir unser Schiff umfärben, kostet uns das jedesmal 250 Einheiten der Ingame-Währung und muss für jeden Färbevorgang erneut ausgegeben werden.

Neben diesen Aufwertungsmöglichkeiten können wir ebenfalls gegen Ingame-Währung die Wirkdauer der Power-Ups verlängern. Hierzu gehören Abkühlung (Schützt vor Überhitzung beim Geschwindigkeitsboost), Magnet (Sammelt automatisch Ingame-Währung ein), Score x2 sowie ein Schild Power-Up. Auch hier steigen die Kosten proportional an, sodass wir immer wieder spielen müssen, um weitere Aufwertungen zu erhalten.

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Grafik und Sound

Kommen wir zum Schluss noch zur Grafik und zum Sound des Spiels.

The Collider 2 besitzt eine 3D-Grafik, die sehr dunkel und bedroht wirkt. Die Modelle und die Levelelemente sind nicht besonders aufwendig gestaltet worden, erfüllen aber ihren Zweck. Darüber hinaus wirkt die Gestaltung trotz unterschiedlicher Elemente eher einfach gehalten und oft wiederholend.

Selbiges findet sich bei den Soundeffekten und bei der Hintergrundmusik wieder. Die Entwickler belassen es bei ein paar einfachen Effekten für das Raumschiff, das Beschleunigen, Abschießen von und das Zerschellen an Gegenständen. Die Musik ist im Menü immer gleichbleibend und wiederholt sich mit fortlaufender Spielzeit.

Beides ist aber angesichts des Preises und der Art des Spiels aber durchaus verkraftbar und mindert den Spielspaß nicht.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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