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Testbericht: Master of Orion

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Wargaming hat mit Master of Orion ein Neufassung eines Strategieklassikers aus den 90ern veröffentlicht. Wir haben von Wargaming eine Testversion des Spiels erhalten und wollen Euch in unserem neuen Spieletest das Spiel mit seinen wichtigsten Features einmal vorstellen und verraten, ob und für wen sich der Kauf von Master of Orion lohnt. Wer mehr erfahren will, sollte an dieser Stelle jetzt weiterlesen:

Einstieg

Master of Orion ist in der Kaufversion über die Steam-Plattform oder GOG verfügbar. Nach dem Start finden wir uns in einem aufgeräumten Menü mit einem Planeten im Hintergrund wieder. Wir begeben uns erst einmal in die Einstellungen und wenden uns der Grafik, Gameplay, Audio, Steuerung, Oberfläche und der Verbindung des Wargaming-Konto zu.

In den Grafikeinstellungen können wir beispielsweise die Auflösung, Qualität der Texturen und den Anzeigemodus auswählen. Beim Gameplay lassen sich das GNN (mehr dazu später im Testbericht), Berater und Kampfeinstellungen ändern. Wer mag kann die Sprache für die Oberfläche und die Sprachausgabe ändern. Hier stehen für die Oberfläche diverse Sprachen darunter deutsch, englisch, französisch und russisch. Für die Sprachausgabe stehen leider nur russisch und englisch zur Verfügung. Darüber hinaus können wir unser Wargaming-Konto (falls vorhanden) mit dem Spiel verbinden. Als Belohnung erhalten wir eine digitale Kopie von Total Annihilation.

Mit den getätigten Einstellungen können wir auch schon direkt ins Spielgeschehen starten. Dabei können wir uns für durch zwei Menüs für weitere Spieleinstellungen klicken. In dem ersten Menü können wir unsere Rasse sowie die Rasse der KI auswählen sowie die wichtigsten Welteinstellungen tätigen. Das zweite und erweiterte Menü ermöglicht uns Detaileinstellungen beispielsweise bei der Forschungsgeschwindigkeit vorzunehmen.

 

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Rassen

Bevor wir uns dem eigentlichen Gameplay widmen, wollen wir uns kurz den Rassen zuwenden. Bei Master of Orion haben wir die Wahl zwischen elf verschiedenen Rassen mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen sowie von den Entwicklern mit unterschiedlichem Aussehen versehen wurden. Dies gilt gleichermaßen für Herrscher und Raumschiffe.

Die „Klackonen“ sind beispielsweise ein Insekten-ähnliches Volk mit Boni und Nachteile auf die Attribute Industriell, Unterirdisch, Unkreativ und Nahrung durch die Bevölkerung. Sicherlich mögen die Boni auf Anhieb keine große Aussagekraft besitzen. Zur Erklärung: Industriell ermöglicht schnellere Produktion; Unterirdisch bringt Vorteile bei der Bebauung von Planeten; Unkreativ ist der Nachteil, da hiermit die Forschung der Rasse verlangsamt wird; Nahrung ist selbst erklärend und stellt wie bei vergleichbaren Spielen eine wichtige Ressource dar.

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Einfacher Einstieg mit den Meklar und Psilonen

Glücklicherweise bietet Master of Orion einen leichten Zugang zum Spiel. Erst mit fortschreitender Spieldauer wird das Spiel komplexer und der Detailreichtum für eigene Taktiken ist wie das Universum schier grenzenlos. Für den Einstieg haben wir gute Erfahrungen mit den Meklar und Psilonen machen können.

Meklar sind Cyborgs, die weniger Nahrung benötigen und schneller Einheiten produzieren können. Psilonen setzen dagegen auf Forschung und ermöglichen gerade Anfängern einen schnelleren und fortschreitenden Spielstart. Alternativ kann (vorausgesetzt die Digital Deluxe Edition ist vorhanden) auch die Rasse der Terraner verwendet werden.

Einfach zu lernendes, aber hart zu meisterndes Gameplay

Sehr einfach und lapidar zusammengefasst können wir sagen, dass sich Master of Orion wie Civilization spielt. Alles beginnt auf einem besiedelten Planeten und dem Ziel sein eigenes Imperium zu vergrößern. Wie bei vergleichbaren Strategiespielen gilt es seine Ressourcen, seine Einheiten, seine Forschung und vor allem seine Gegner im Auge zu behalten.

Wir können im Verlauf des Spiels auf Planeten, Asteroiden und Sprungpunkte zu anderen Galaxien zugreifen und diese auch bebauen. Anfangs können wir allerdings die meisten Planeten gar nicht besiedeln, da uns die notwendigen Forschungen fehlen. Erst mit fortgeschrittenem Gameplay ist es möglich neue Planeten zu erkunden und damit sein Imperium zu vergrößern.

Für den Bau stehen uns spezielle Raumschiffe bereit, womit wir Asteroiden, Planeten und Sprungpunkte mit Upgrades versehen können. Zu den Upgrades gehören beispielsweise Wurmlöcher, Erschaffung von künstlichen Planeten oder Mondbasen. Außerdem können wir Einheiten für den Kampf bauen, allerdings sollten hierbei gründlichst die Ressourcen im Auge behalten werden.

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Nicht nur auf die Ressourcen achten

Ressourcen sind nicht alles! Während des Spiels müssen wir bei der Planetenverwaltung auf die Umweltverschmutzung und die Moral unserer Einheiten achten. Diese Faktoren haben beispielsweise Einfluss auf die Produktion. So sorgt Master of Orion für dauerhafte Spannung während einer Partie, was sehr viel Aufmerksamkeit vom Spieler erfordert.

Fehlende Enzyklopädie

Trotz des einfachen Einstiegs hätten wir uns für die steigende Komplexität über eine Enzyklopädie für die Forschungen oder Einheiten gefreut. Es ist leider während des laufenden Spiels etwas aufwendiger und unbequem die richtigen Entscheidungen im Forschungsmenü zu treffen.

Wenn das Schere-Stein-Papier-Prinzip mal nicht funktioniert

Außerdem fiel uns während unseres Tests von Master of Orion auf, dass wir das Schere-Stein-Papier-Prinzip positiv beeinflussen konnten, in dem wir beispielsweise massenhaft Kampfeinheiten bauten. Normalerweise sollten Einheiten in einem bestimmten Verhältnis positiv oder negativ gegenüberstehen und sich gegenseitig eliminieren lassen.

Eigene Raumschiffe erstellen

In Master of Orion gibt es Möglichkeit eigene Raumschiffe aus fertigen Raumschiffen als auch auf Freischaltungen im Forschungsbaum zu erstellen. Dabei können wir den Rumpf, die Bewaffnung, die Panzerung, das Triebwerk und das Spezialmodul anpassen. Während der Erstellung sollte darauf geachtet werden, dass die Rumpfkapazität nicht überschritten wird. Leider können erstellte Raumschiffe nicht Spiel-übergreifend nicht gespeichert werden.

Eigene Rasse erstellen

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit seine Rasse zu erstellen. Ähnlich wie beim Erstellen von Raumschiffen gibt es eine bestimmte Anzahl an Punkten, die nicht überschritten werden darf. Die Erstellung ist ein schönes Features, benötigt aber etwas Einarbeitungszeit. Während der Erstellung können wir uns Vorteile freischalten, welche die Punktzahl reduzieren und Nachteile, die diese wiederum erhöhen.

GNN – Die Nachrichtensendung im Spiel

Mit dem GNN haben die Entwickler ein Feature in Master of Orion hinzugefügt, dass es auf humorvolle Art und Weise Nachrichten und Statusmeldungen übermitteln soll. In kurzen Einspielern werden uns während des Spiels der führende Spieler, Kriegserklärungen und weitere Spielereignisse präsentiert. Wer sich von einem regelmäßig auftauchendem Ticker nicht stören lassen will, kann dieses spezielle Feature in den Einstellungen deaktivieren.

Performance

Kommen wir zum Abschluss noch zur Performance und zum Sound von Master of Orion. Wir haben Master of Orion mit unterschiedlichen Konfigurationen und Betriebssystemen getestet. Neben Windows wird auch Linux unterstützt und unabhängig vom Betriebssystem wurde das Spiel flüssig mit durchschnittlich 75 FPS ausgeführt.

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