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Testbericht: Huawei Ascend G6

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Ende Juni 2014 haben wir das Huawei Ascend G6 auf unserem Blog vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein kostengünstiges Einsteiger-Smartphone ab 200 Euro, welches nach Angaben des Herstellers für diesen Preis über eine gute Ausstattung und elegantes Design verfügt. In unserem Testbericht überprüfen wir, ob die Aussagen zu dem Gerät stimmen und geben euch einen Gesamteindruck zu dem Gerät wieder.

Lieferumfang

Im Lieferumfang des Huawei Ascend G6 befinden sich neben dem Smartphone ein Ladegerät mit einem abnehmbaren USB-Kabel und ein Stereo-Headset. Eine Bedienungsanleitung liegt wie bei vielen Geräten heute nicht dabei. Damit liefert Huawei sein Smartphone mit dem üblichen Zubehör aus.

Technische Details

Das Huawei Ascend G6 verfügt über einen Vierkernprozessor von Qualcomm mit einer Taktrate von 1,2 Gigahertz, welcher von einem Gigabyte Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der interne Speicher beträgt vier Gigabyte, wobei ein Großteil von dem Betriebssystem und vorinstallierten Apps eingenommen wird. Daher stehen uns nur etwa 850 Megabyte Speicher für eigene Zwecke zur Verfügung. Auch wenn der Speicher mit Hilfe einer MicroSD-Karte auf bis zu 32 Gigabyte erweitert werden kann, ist der Speicherplatz sehr knapp bemessen. Daten können entweder per Bluetooth oder Micro-USB übertragen werden. Für das mobile Surfen stehen uns UMTS, Edge und WLAN zur Verfügung und bietet damit eine solide Grundausstattung für seinen Preis. Beim Benchmark-Test mit der Antutu-App schneidet das Gerät mit 16893 Punkten ab und bietet damit nur eine mittelmäßige Leistung im Vergleich zu anderen Topmodellen.

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Äußerliche Beschreibung

Auf den ersten Blick fällt das 4,5 Zoll große TFT-Display auf, welches über eine Auflösung von 960 x 540 Pixel verfügt. Die Farben werden auf dem Ascend G6 natürlich wiedergegeben, allerdings sind diese nicht besonders kräftig. Auch bei der Wiedergabe von Videos zeigt das Display kleinere Schwächen und so sind einzelne Pixel erkennbar. Leider spiegelt das Display in hellen Umgebungen, welches auf Dauer als störend empfunden werden kann. Im Gegensatz zu den störenden Spiegeleffekten, kann die Helligkeit so eingestellt werden, dass auch bei hellen Umgebungen vom Display abgelesen werden kann. Hinzukommt, dass der Blickwinkel des Betrachters wirkt sich nicht negativ auf die Darstellung aus. Insgesamt liefert das Display eine sehr gute Darstellung im Verhältnis zum Preis.

Unter dem Display befinden sich drei digitale Buttons (Zurück, Home und Menü). Diese sind für die Bedienung des Smartphones essentiell und leuchten bei der Benutzung des Smartphones. Über dem Display befinden sich das Hersteller-Logo und die Frontkamera des Ascend G6. Außerdem befindet sich hier eine grüne Status-LED. Auf der Rückseite des Geräts befindet sich eine weitere Kamera und eine weiße LED, welche sowohl als Taschenlampe oder Blitzlicht genutzt werden kann. Hier befinden sich auch ein weiteres Logo des Herstellers und ein Lautsprecher. Auf der rechten Seite befinden sich die Lautstärkewippe und der Powerknopf. Mit der unteren Lautstärkewippentaste kann sowohl die Lautstärke reduziert als auch bei der Kamera Fotos geschossen werden. Für die Audiowiedergabe steht auf der linken Seite ein Klinkenanschluss zur Verfügung. Unter dem Smartphone befindet sich eine Einkerbung mit der das Smartphone geöffnet werden kann. Hierunter verstecken sich das Akku, die Sim-Karte und ein MicroSD-Kartenslot.

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Installation

Unsere Installation beginnt mit dem Einschieben der Sim-Karte und einer weiteren Speicherkarte, um den geringen Speicherplatz zu erweitern. Diese befindet sich allerdings nicht im Lieferumfang und muss separat erworben werden.

Hierzu öffnen wir die Rückseite des Geräts, in dem wir das Gehäuse an der Einkerbung auf der Unterseite lösen. Allerdings ist dieser Mechanismus auf den ersten Blick nicht ersichtlich und erfordert Übung beim Öffnen. Anschließend legen wir die beiden Karten ein und verschließen die Rückseite wieder.

Nach dem Drücken des Powerknopfes schaltet sich das Gerät ein. Als Betriebssystem setzt Huawei bei seinem neusten Modell auf Android 4.3 ein. Bei der ersten Inbetriebnahme beginnt die Installation des Smartphones und verlangt dabei eine funktionierende Mobilfunk- oder WLAN-Verbindung. Bis auf wenige Ausnahmen gleicht diese Installationen von anderen mobilen Geräten mit Android-Betriebssystem.

Nachdem dem die Grundeinstellungen vorgenommen worden sind, benötigen wir noch ein Google-Konto. Mit diesem können wir später das Telefon erst richtig benutzen und so beispielsweise weitere Apps herunterladen.  Zum Schluss geben wir noch einen Gerätenamen ein.

Insgesamt ist die Inbetriebnahme des Ascend G6 trotz der Probleme beim Öffnen des Gehäuses sehr einfach und ist innerhalb von bis zu fünf Minuten erledigt.

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Besonderheiten

Der Benutzer kann beim Huawei Ascend G6 zwischen zwei verschiedenen Benutzeroberflächen wählen. Eine der beiden Ansichten könnte auch auf einem anderen Smartphone zu finden sein, die andere erinnert vom Aussehen an die Darstellung von Windows Mobile. Des Weiteren verfügt das Gerät bereits nach der Installation über vier verschiedene Designs.

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Kameratest mit Fotos und Videos

Das Ascend G7 besitzt eine Kamera mit einer Auflösung von acht Megapixeln auf der Rückseite und eine Kamera mit fünf Megapixeln auf der Vorderseite. Bei Bildaufnahmen mit der Hauptkamera wirken die Farben selbst bei schlechten Lichtverhältnissen natürlich und kräftig. Allerdings neigt die Kamera zur Überbelichtung und der Kontrast könnte ebenfalls besser sein. Des Weiteren stellt Huawei dem Benutzer verschiedene Kameramodi zur Verfügung, mit denen unterschiedliche Bildeffekte erzielt werden können. Insgesamt können mit der Hauptkamera ordentliche Bilder im Verhältnis zum Preis gemacht werden.

Videos werden mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixeln aufgenommen. Auch hier ist die Farbwiedergabe natürlich und die Farben wirken kräftig. Der Detailgrad ist in Ordnung und so können selbst weiter entfernte Gegenstände ohne zu verschwimmen dargestellt werden. Des Weiteren verfügt die Kamera über verschiedene Aufnahmefunktionen, womit der Nutzer beim Aufnehmen von Videos beispielsweise durch die Objektverfolgung unterstützt wird.

Die beiden Kameras bieten trotz kleinerer Schwächen für den Preis des Smartphones eine ordentliche Qualität bei der Aufnahme von Fotos und Videos.

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Musikwiedergabe

Auf der Rückseite des Geräts befindet sich ein einziger Lautsprecher zur Wiedergabe von Klängen. Dabei verfügt das Ascend G6 unabhängig von der Lautstärke über einen durchschnittlichen Klang. Auch wenn die Höhen und Mitten ordentlich wiedergegeben werden, könnte der Bass besser sein. Allerdings könnte die Lautstärkeregelung ausgewogener sein, denn bei niedriger Lautstärke konnten wir die Musik aus dem Lautsprecher kaum hören und bei maximaler Lautstärke reicht diese gerade einmal für Zimmerlautstärke aus.

Sprachtest mit Telefon und Internet-Anrufen

Bei normalen Telefongesprächen ist die Qualität der Anrufe ordentlich und die Stimme des Gesprächspartners wird klar und deutlich wiedergegeben. Bei Internetanrufen über WLAN ist die Gesprächsqualität ebenfalls gut und Stimmen werden klar und deutlich wiedergegeben. Allerdings sollte der Benutzer auf die Freisprechfunktion verzichten, da diese zuleise zum Telefonieren ist.

Akkulaufzeit

Das Ascend G6 besitzt einen 2.000 Milliamperestunden starken Lithium-Polymer-Akku. Innerhalb von vier Stunden hat sich das Akku beim Filme gucken und Spiele spielen entladen. Bei durchschnittlicher Nutzung und voller Helligkeit erreicht das Gerät eine Laufzeit von sechs Stunden. Das Aufladen ist dagegen innerhalb von einer Stunde erledigt.

Für den Preis bietet das Gerät eine durchschnittliche Akkuleistung, welche im besten Fall für einen Tag ausreicht. Wir würden uns hier über einen stärkeren Akku mit mehr Leistung freuen.

Vorinstallierte Apps

Bereits nach der Installation des Betriebssystems befindet sich eine Vielzahl von Apps auf dem Gerät, welche für verschiedene Einsatzzwecke gedacht sind. Beispielsweise gibt unter Werkzeuge eine kleine Sammlung von Apps beispielsweise ein Taschenrechner oder Taschenlampe, die für den Anwender nützlich sein können. Negativ sind uns die vorinstallierten Spiele auf dem Smartphone aufgefallen, welche nur über eine begrenzte Spielzeit verfügen und den Benutzer auffordern eine Vollversion zu erwerben. Hinzukommt, dass die Nutzungsbedingungen nur auf französisch angezeigt werden.

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