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Testbericht: Eindrück aus der World of Warships Beta

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Wargaming führt seit wenigen Wochen die geschlossene Beta-Phase zu World of Warships durch, bei der sich viele Spieler der Wargaming-Reihe bewerben konnten. Wir haben auch Zutritt zum Spiel erhalten und wollen euch in dem folgenden Testbericht einen Einblick in das Spiel geben und Euch verraten, ob sich ein Download des Spiels sich lohnt und inwieweit das Spiel Free-2-Play oder Pay-2-Win ist.

Worum geht es in World of Warships?

World of Warships komplettiert die Wargaming-Spieleserie mit Kämpfen, die mit Hilfe von Kriegsschiffen auf dem Wasser geführt werden. Dabei stellen die Entwickler von Wargaming den Spielern Schiffe aus der Zeit des 1. Weltkriegs bis hin zum Kalten Krieg zur Verfügung.

Hafen

Dies ist der Ort, wo ihr die euer Gefährt auswählt. Hier erforscht ihr neue Schiffe, könnt diese gegen Credits kaufen und verbessert diese beziehungsweise deren Kapitäne. Im Hintergrund des Hafens ist eine Stadt zu erkennen und wenn ihr Euch umseht, entdeckt ihr am Himmel auch einen Zeppelin, der das gesamte Gebiet umkreist.

Die Entwickler von Wargaming sind sich noch nicht 100 Prozent sicher, ob die Gestaltung des Hafens auch im finalen Spiel so sein soll. Gegebenenfalls erwarten den Spieler hier noch einige Änderungen.

Des Weiteren wurde die Oberfläche des Startbildschirms sehr kompakt gestaltet. Auf der rechten Seite kann der Spieler sich erweiterte Informationen zu einem Schiff anzeigen lassen. Wer von Euch bereits andere Wargaming-Spiele gespielt hat, wird am unteren Rand das bekannte Auswahlkarussel vorfinden, in dem ihr euer Schiff auswählen könnt. Aktive Missionen können auf der linken Seite eingesehen werden.

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Forschung

Im Forschungsmenü hat der Spieler die Qual der Wahl, denn hier kann der Spieler auswählen, welche Nationen und Schiffstypen erforscht beziehungsweise erspielt werden sollen. Zur Auswahl stehen Zerstörer, Kreuzer, Schlachtschiffe und Flugzeugträger. Momentan hat der Spieler aber nur die Auswahl zwischen Japan und USA wobei weitere Nationen wie UDSSR, Deutschland oder Großbritannien auch in der finalen Version folgen sollen.

Techtrees

Skilltree für die japanische Flotte (links) und amerikanische Flotte (rechts)

Schiffstypen

Wie oben schon erwähnt existieren vier Schiffstypen, mit denen ihr die Meere unsicher machen könnt: Zerstörer, Kreuzer, Schlachtschiffe und Flugzeugträger. Beim Spielen haben wir gemerkt, dass sich die verschiedenen Schiffstypen unterschiedlich steuern und bedienen lassen.

Schlachtschiffe zeichnen sich durch ihre hohe Feuerkraft und Reichweite aus. Diese haben aber Nachteile bei der Geschwindigkeit und Beweglichkeit, weil diese sehr groß sind.

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Mithilfe eines speziellen Reparaturtrupps kann man einen Teil seiner Schäden reparieren und Trefferpunkte wiederherstellen.

Kreuzer sind schneller und wendiger als Schlachtschiffe. Diese sind dafür aber auch kleiner, haben nicht so eine starke Bewaffnung und können optional mit Torpedos ausgestattet werden. Die große Besonderheit der Kreuzer ist, dass diese für einen kurzen Zeitraum das Flakfeuer verstärken können. Darüber hinaus haben gewisse Schlachtschiffe und Kreuzer die Fähigkeit Aufklärungsflugzeuge zu starten.

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Kommen wir jetzt zu den Zerstörern, welche sich durch ihre hohe Mobilität und geringen Größe sowie durch ihre Bewaffnung (Zerstörer-Torpedos) auszeichnen können. Im Kampf können diese zudem eine Nebelwand erzeugen. Die Nachteile dieser Klasse liegen bei der Verteidigung und der restlichen Bewaffnung (schwache Geschütze).

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Zu guter Letzt kommen wir zu den Flugzeugträgern, welche sich komplett von den anderen Klassen unterscheidet. Diese wird im Gegensatz zu den anderen aus der Vogelperspektive gesteuert, womit die eigenen Fliegerstaffeln Befehle erhalten. Dabei habt ihr die Auswahl zwischen Jägern, Stukas und Torpedobombern, welche wiederum eigene Eigenschaften wie Geschwindigkeit, Bewaffnung und Panzerung mit sich bringen. Mit Hilfe der Jäger lässt sich beispielsweise der Luftraum dominieren, weil diese unter anderem schnell ausweichen können. Im Gegensatz machen Torpedobomber mehr schaden, auch wenn es nicht ganz so einfach ist mit diesen Geschützen zu zielen.

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Skillsystem

Die Community spekulierte bereits im Vorfeld der Beta-Phase, ob das Skillsystem wie in World of Tanks funktionieren würde, wo eine Besatzung mit sechs Mann geskillt werden kann oder wie bei World of Warplanes bei der zwei Besatzungsmitglieder im Cockpit sitzen.

Bei World of Warships kommt es ein weniger anders. Da eine Mannschaft je nach Schiffsgröße aus bis zu 2500 Seeleuten bestehen kann, legen die Entwickler hierbei den Fokus nur auf den Kapitän eines Schiffs.

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Karten und Mehrspieler

Bereits in der geschlossenen Beta-Phase gibt es verschiedene Karten und drei Mehrspieler-Modi zum Ausprobieren. Neben Standard gibt es noch Herrschaft und Begegnung, wobei alle Mehrspieler-Modi auf jeder Karte spielbar sind.

Im Standardgefecht besitzen beide Teams eine Basis die verteidigt werden muss. Hier heißt es entweder durch Cap Sieg oder die Zerstörung aller Schiffe zu gewinnen. Beim Begegnungsgefecht macht man das selbe nur das hier eine neutrale Basis existiert. Der letzte Modus sollte allen Leuten bekannt sein die Battlefield oder Cal of Duty gespielt haben; hier existieren 3 neutrale Basen die eingenommen und gehalten werden müssen um den Zähler oben in der Leiste zu füllen.

Großes Rennen | Begegnungsgefecht:

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Großes Rennen 2

Großes Rennen 1

Verwerfungslinie | Herrschaft:

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Norden | Standardgefecht:

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Sound & Musik

Der Sound der Geschütze und Motoren ist sehr realistisch. Die Geschütze und Explosionen geben einen guten Rums von sich. Die Musik ist unserer Meinung passend gewählt worden und vermittelt das Gefühl sich mitten im Krieg zu befinden.

Allerdings gibt es noch kleinere Fehler bei der Soundausgabe, sodass beispielsweise die Musik nicht weiterspielt oder einige Effekte nicht synchron zur Aktion wiedergegeben werden.

Grafik & Performance

Für ein Free-2-Play Spiel ist die Grafik bislang ordentlich. Besonders bei den Wellen und den Schiffen haben sich die Entwickler sehr viel Mühe gegeben, da diese sehr realistisch wirken.

Selbst auf älteren Computern (DDR2-Arbeitsspeicher, AMD HD 7850) scheint das Spiel auf höchsten Einstellungen stabil zu laufen. Im Gegensatz zu vorherigen Spielen von Wargaming unterstützt World of Warships die Multicore-Technologie, sodass nicht nur ein Prozessorkern benutzt wird.

Abhängig von der Anzahl der Spieler auf einer Karte kann es dennoch zu Verzögerungen im Spiel kommen, sodass unsere Eingaben nicht immer direkt vom Server ausgeführt werden.

Balancing

In meinen Augen fehlt noch einiges bevor das Spiel in die Open Beta kann. Die Schlachschiffe können momentan viel zu schnell von Torpedos zertört werden, da diese momentan viel zu schwach gepanzert sind. Die Flaks der Schiffe werden immer besser, aber die Flugzeugträger haben auf den hohen Stufen zu schwache Flieger. Es gibt aber noch weitere Baustellen, die zeigen dass das Spiel noch nicht für die Open Beta bereit ist.

F2P oder P2W?

Zum Schluss wollen wir uns die Frage stellen, ob es sich bei World of Warships eher um ein Free-2-Play als um Pay-2-Win Spiel handelt.

Jeder Spieler kann – zwar mit sehr viel Zeitaufwand – die teuersten Schiffe erspielen, ohne einen Cent auszugeben.

Allerdings erhalten Spieler der Alpha- und Beta-Version einen großen Vorteil gegenüber Neueinsteigern des Spiels. Wer bereits in der frühen Phase des Spiels teilnehmen kann, erhält von Wargaming die Möglichkeit entsprechende Premiumschiffe freizuspielen, mit denen leichter Credits verdient oder die Kapitäne aufgewertet werden können.

Abhängig von der Stärke des Schiffs gehen wir davon aus, dass die Premiumschiffe nach der Veröffentlichung zwischen 10 und 15 Euro kosten werden. Meiner persönlichen Erfahrung benötigen Spieler diese Schiffe nicht, da mit dem passenden Schiff aus dem Techtree auch genügend Credits erwirtschaftet werden kann.

Wem das nicht genügen sollte, kann sich im Wargaming-Shop eine Premiummitgliedschaft für etwa zehn Euro pro Monat kaufen, welche für alle Titel von Wargaming gilt.

Also halten wir zusammengefasst fest: Jeder der schneller die großen und teuren Schiffe steuern möchte, kann sich diese in einer frühen Phase des Spiels erspielen oder gegen Echtgeld kaufen. Somit folgern wir daraus, dass es sich um ein Free-2-Play Titel handelt, zumal die eigenen Fähigkeiten für den Ausgang einer Schlacht entscheidend sind.

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