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Testbericht: Aufbausimulation Cities Skylines

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Heute wollen wir euch das Spiel Cities Skylines vorstellen, welches vom Entwicklerstudio Paradox Interactive entwickelt wurde und über Steam für Windows, Mac und Linux zur Verfügung steht. Dabei versprechen die Entwickler sich von der alten Generation von Stadtbausimulationen absetzen zu wollen und wir wollen Euch in dem Testbericht verraten, ob Ihnen dieser Schritt gelungen ist und sich ein Kauf lohnt.

Worum  geht es bei Cities Skylines?

Cities Skylines wird von den Entwicklern als moderne Version einer klassischen Städtebausimulation beschrieben. Dabei werdet ihr zum Bürgermeister eurer eigenen Stadt und erhaltet die Aufgabe mit den zur Verfügung stehenden Mitteln diese weiter auszubauen und zu verwalten.

Dabei könnt ihr der Kreativität freien Lauf lassen, da das Spiel nahezu grenzenlose Möglichkeiten bei der Entwicklung der eigenen Stadt lässt. Dabei bildet die verarbeitende Industrie die Basis, später könnt ihr aber auf Landwirtschaft, Forstwirtschaft oder Bergbau umsteigen. Zudem kümmert ihr euch um die Stromversorgung sowie die Wohnunterkünfte der Stadt.

Die ersten Schritte

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Nach dem ersten Start werden wir direkt ins Optionsmenü weitergeleitet. Hier können wir die Grafik, Lautstärke von Effekten und Musik, Tastaturbelegung und Sprache einstellen. Anschließend gehen wir zurück in das Hauptmenü und können ein „Neues Spiel“ starten.

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Dabei können eine Karte ausgewählt und ein Stadtnamen vergeben werden. Dabei sollte darauf geachtet werden wie die Ressourcen und Landmassenverteilung ist, welche beim Aufbau einer Stadt eine Rolle spielen. Zudem

Hier könnt ihr eine Karte und einen Stadtnamen auswählen. Achtet dabei wie die Ressourcen und Landmassenverteilung ist.

Nachdem alles eingestellt wurde, kann das Spiel auch schon beginnen.

Gameplay & Features

Zunächst finden wir ein leeres Stadtgebiet vor, in welchem uns nur einfache Straßen und gering besiedelte Wohn-, Gewerbe und Industriegebiete zur Verfügung stehen. Hier können wir bereits eine grundsätzliche Konstruktion unserer Stadt vornehmen und unter anderem bestimmen wo die Industrie oder die Wohngebiete errichtet werden sollen.

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Wir beginnen mit dem Ausbau unserer Stadt und bauen einfache Haupt- und Seitenstraßen. Zwischen den entstehenden Leerräumen können nun Wohnhäuser und Industriebauten aufgebaut werden. Die Schritte können solange wiederholt werden wie auch Geld zur Verfügung steht.

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Die neuen Firmen und Bürger ziehen in die Stadt, sodass diese auch zu wachsen beginnt. Wenn eine gewisse Anzahl an Bewohnern erreicht wurde, werden weitere Gebäude freigeschaltet. So können unter anderem Feuerwehr, Polizei, Krankenhäuser, Nahrungsmittel und weitere Spezialgebäude freigeschaltet werden. 2015-04-24_00007

Zu letzterem gehört beispielsweise ein Kernfusionsreaktor oder die Freiheitsstatue. Des Weiteren werden weitere Flächen beziehungsweise Grundstücke freigeschaltet, welche zur Stadterweiterung gekauft und bebaut werden können.

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Bei den Gebäuden selbst können wir zwischen 1×1 und 4×4 großen Blöcken auswählen, welches beim Vorgänger Cities XL noch nicht der Fall war. Im letzten Teil der Spieleserie konnten nur 4×4 große Wohn-, Gewerbe- und Industrieblöcke errichtet werden. Zudem kann die Stadt in verschiedene Stadteile gegliedert werden, in denen unabhängig zur gesamten Stadt eigene Richtlinien erlassen werden können.

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Zu den weiteren Features des Spiels gehören der öffentliche Nahverkehr, das Ressourcenmanagement und das Wirtschaftssystem. Letzteres erlaubt uns beispielsweise die Steuern in verschiedenen Stadtgebieten zu setzen. Hinzukommt, die Mod-Kompatibilität, wodurch fremde Entwickler neue Spielinhalte gestalten können, die über Steam zum Spiel hinzugefügt werden.

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Stadtentwicklung in 10 Schritten

Musik & Sounds

Die Soundeffekte passen zur Umgebung in der wir uns gerade befinden, sodass auf dem Land in der Nähe eines Bauernhofs beispielsweise Rinder oder Schafe zu hören sind. In der Innenstadt können wir den Verkehrslärm wahrnehmen und die Masse an Leute, die sich ihren Weg durch die Straßen bahnt.

Bei der Hintergrundmusik kommt ein wenig Stimmung auf und wirkt entspannend beim Bauen unserer Metropole. Allerdings könnte diese abwechslungsreicher gestaltet werden, da sich Titel sehr schnell wiederholen.

Performance & Grafik

Das Spiel benötigt einiges an Systemleistung, insbesondere die Prozessorleistung und der Arbeitsspeicher können nicht hoch genug sein. Je höher desto flüssiger läuft das Spiel. Wir konnten das Spiel mit unserer Testkonfiguration (2x Intel Xeon 5430,  AMD HD 7800 und 12 Gigabyte Arbeitsspeicher) relativ flüssig mit 25-35 Frames pro Sekunde.

Es sollte wie bereits beschrieben auf die richtige Menge Arbeitsspeicher geachtet werden, da es bei einer wachsenden Stadt schnell anfängt zu ruckeln. Allerdings wirken die Entwickler gegen große Performanceeindrücke gegen, sodass die Grafik herunterskaliert wird wenn wir die Stadt aus der Distanz betrachten.

Mod-Kompatibilität

Bei der Entwicklung von Citites: Skylines wurde großen Wert auf die Mod-Kompatibilität gelegt. So steht uns in der Inhaltsverwaltung ein entsprechender Menüpunkt zur Verfügung. In diesem werden die Zusatzinhalte in Gebäude, Karten, Mods und Spielstände unterteilt.

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Über den Steam Workshop Support können neue Modifikationen heruntergeladen und in das Spiel integriert werden. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass bei aktivierten Modifikationen keine Steam-Errungenschaften mehr gesammelt werden können.

Assets und Karteneditor

Cities: Skylines werden mit zwei weiteren Tools (Assets und Karteneditor) ausgestattet, wodurch neue Spielinhalte gestaltet werden können.

Mit dem Assets Editor können eigene Straßen, Kreisverkehre und Autobahnkreuze erstellt, dekoriert und in das eigene Spiel integriert werden.

Der Karteneditor ermöglicht das Erstellen eigener Landschaften, die als eigenes Szenario später bespielt werden können. Unter anderem kann hierbei die Verteilung von Luft, See und Landwegen voreingestellt werden.

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