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Testbericht: Armored Warfare

Titelbild

Obsidian Entertainment hat sein neues Onlinespiel mit dem Titel Armored Warfare in den Closed Beta Status versetzt. Dabei handelt es sich ähnlich wie World of Tanks um ein Free-2-Play Titel, in dem Spieler gegeneinander mit Panzern antreten. Da das Spiel wie bereits erwähnt in der geschlossenen Beta-Phase ist, wollen wir Euch das Spiel vorstellen und Euch verraten, wie viel Spaß Armored Warfare macht und ob es sich bei diesem Titel eher um einen Free-2-Play oder Pay-2-Win Titel handelt.

Worum geht es bei Armored Warfare?

Armored Warfare ist ein sogenannter taktischer Panzershooter, in dem Spieler die Möglichkeit erhält die Panzer von 1950 bis heute zu verwenden, um damit in die Schlacht gegen andere Spieler zu ziehen. Die einzelnen Panzer sind in verschiedene Kategorien eingeteilt, wobei es bis zur derzeitigen Entwicklungsstufe etwa fünf verschiedene Kategorien gibt. So erhalten wir Zugriff auf sogenannte Main Battle Tanks (MBT), Amored Fighting Vehicles (AFV), Taktik- und Präzisionsartillerie, Rad- und Aufklärungspanzer.

Die ersten Schritte

Im folgendem haben wir Euch die ersten Schritte des Spiels in Form von Bildern zusammengefasst. Nach dem Titelbild gelangen wir direkt in unsere Garage und können wenn die Grafikeinstellungen in für unseren Computer in Ordnung sind, direkt mit dem Spiel beginnen. Andernfalls können wir – wie in den Screenshots gezeigt – vielseitige Einstellungen vornehmen, welche sich unterschiedlich auf die Leistung und das Gameplay auswirken.

Techtrees

Wie bei vergleichbaren Spielen gibt es auch in Armored Warfare sogenannte Tech Trees. Bei diesem Spiel sind das Besondere, das es keine nationenspezifischen Forschungsbäume existieren, sondern sogenannte Waffenhändler. In der aktuellen Entwicklungsversion des Spiels existieren zwei Waffenhändler: Marat Shishkin, welcher Fahrzeuge mit hoher Feuerkraft verkauft und Sophie Wölfie, die entsprechende Fahrzeuge mit hoher Präzision und Mobilität verkauft.

 

Munitionsarten

Wer bereits die höheren Panzer erspielt hat, dem fällt auf, dass es verschiedene Munitionsarten gibt. Wir haben festgestellt, dass verschiedene Arten von Munition ausgerüstet werden sollte. Unter anderem gibt es in der aktuellen Version Panzerbrechend (AP), Hochexplosiv (HE), Quetschkopfmunition (HESH), Hochexplosiv mit Raketenantrieb ( HERA), Hohlladungsgeschosse (HEAT) und eine Panzerabwehrrakete mit HEAT Sprengkopf (MGM-51).

Jede Art von Munition kann für unterschiedliche Zwecke. So eignet sich panzerbrechende Munition um gezielt stärkere Panzer zu beschädigen. Wenn die Durchschlagskraft bei kleineren Fahrzeugen allerdings zu hoch ist, sollte beispielsweise auf die HEAT-Munition gewechselt werden, da diese eine geringere Durchschlagskraft besitzt. In anderen Situationen lassen sich HESH verwenden, um beispielsweise die Gegner zu töten oder deren Module zu zerstören.

Gameplay & Features

Neben der großen Auswahl an verschiedenen Fahrzeugen und Munitionsarten existieren noch andere Features.

In der aktuellen Spielversion existieren diverse Spielvarianten sowohl für PVP als auch PVE. Im PVP können die Spieler in den Varianten Standardgefecht oder Begegnungsgefecht gegeneinander antreten. Und im PVE haben die Spieler die Möglichkeit verschiedene Missionen zu bewältigen. Hier existieren Eskorte, Eroberung und Verteidigung.

Ein weiteres Feature ist die Artillerie. Diese besitzt eine Ansicht, welche nicht die sonst übliche Vogelperspektive ist, sondern eine um 45° gekippte Ansicht. Des Weiteren werden Artillerien sofort sichtbar, wenn diese geschossen haben. Je länger diese überleben, desto mehr an Stärke gewinnen diese.

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Artillerie Ansicht

Weitere Bilder

Musik & Sounds

Die verwendete Musik soll eine actionreiche Atmosphäre vermitteln. Diese wechselt auch öfters und hat sich während der Testphase kaum wiederholt. Des Weiteren verfügt Armored Warfare über ein großes Set an Effekten, welche sehr realistisch klingen. Dies wird besonders am Klang der Motoren und Kanonen deutlich.

Grafik & Performance

Armored Warfare bietet dank dem Einsatz der Cryengine für ein Free-2-Play Spiel eine gute Grafikqualität bei guter Performance an. Wir haben das Spiel mit einer älteren Konfiguration bestehend aus 12 Gigabyte DDR2-Arbeitsspeicher, AMD HD 7850 und zwei Xeon-Prozessoren (E5430) getestet. Trotz der älteren Konfiguration konnten wir das Spiel ohne Ruckeln spielen, sodass auch die Panzermodelle realistisch wirken. Gleiches gilt für die Umgebung eines Schlachtfelds.

Balancing

Während unseres Tests konnten wir bis auf den Matchmaker keine besonderen Probleme feststellen. So scheint das Team hier noch ein wenig Nachholbedarf zu haben, da wir teilweise ein Team ohne Artillerie oder Jagdpanzer erhalten haben.

F2P oder P2W?

Zum Schluss wollen wir Euch noch die wichtigste Frage beantworten: Handelt es sich bei Amored Warfare um einen echten Free-2-Play Titel?

Hierauf können wir keine eindeutige Antworten finden, auch wenn ich persönlich das Spiel eher in die Kategorie Free-2-Play einordnen würde. So konnten wir in der Beta-Phase alle Fahrzeuge auch ohne zusätzliches Echtgeld erwerben und auch das Erspielen von Erfahrungspunkten für weitere Fahrzeuge sind fair gehandhabt.

Mit steigender Fahrzeugstufe wird es schwieriger die Unterhaltskosten abzudecken, wobei dies durch eigenes Können wieder ausgeglichen werden kann.

Des Weiteren soll es laut Entwickler keine Premiummunition geben, wodurch Spieler bis auf das eigene Fahrzeuge die gleichen Chancen haben. Die erhältlichen Premiumpanzer besitzen auf der einen Seite entsprechende Vorteile, aber auch Nachteile, die an die jeweilige Fahrzeugstufe angepasst sind. Entsprechend signifikante Nachteile sind bei den erhältlichen Panzern aus dem Tech Tree nicht enthalten.

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