broken

Gamoha.eu

Stories: Path of Destines im Test

stories path of destinies screenshot_013

Heute wollen wir Euch mit Stories: Path of Destinies ein Action-RPG vom unabhängigen Entwicklerstudio Spearhead Games vorstellen. Dieses erzählt Märchen- und Comic-artig die Abenteuer des Fuchs und Hauptcharakters Reynardo. Ob es sich bei diesem Titel um ein lohnenswertes Spiel handelt und was uns an den Film “Und täglich grüßt das Murmeltier” erinnerte, könnt ihr in dem folgenden Testbericht nachlesen!

stories path of destinies screenshot_025

Worum geht es in Stories: Path of Destinies

In Stories: Path of Destinies übernehmt ihr als Spieler die Rolle von Reynardo. Du begleitest Reynardo bei seinen Abenteuern, die von Heldentum oder dunklen Lovecraft-Szenarios erzählen. In einer farbenfrohen Welt kann das Dunkle und Böse der Welt nicht direkt erkannt werden. Eure Entscheidungen sollten nicht leichtfertig getroffen werden, da sie Reynardos Zukunft und somit das Spielgeschehen beeinflussen. Auch wenn das bedeutet, das Leben eines alten Freundes zu opfern, um eine Waffe, die am Anfang der Zeit verloren ging, wiederzubekommen.

Langer nicht überspringbarer Einstieg

stories path of destinies screenshot_026

Nach einer etwas längeren Intro-Sequenz in Form eines Märchenbuchs, bekommen wir das erste Mal die comicartige Welt zu Gesicht. Leider lassen sich die Intro-Sequenz und das Tutorial nicht überspringen. Was insbesondere in Hinblick auf das was später folgen wird, ein wenig nervig erscheinen kann und zur Geduldsprobe wird.

Die Basistechniken erlernen

stories path of destinies screenshot_009

Stories: Path of Destinies beginnt und wir lernen unsere Basisattacke den Schwertangriff kennen. Anschließend lernen wir noch das Wegstoßen von Gegnern sowie Öffnen von Truhen. In Truhen liegen Sammelobjekte wie Edelsteine oder Heiltränke. Erstere müssen wir sammeln, um unser Schwert an einer Schmiede später aufzurüsten oder ein neues Schwert zu schmieden. Letzteres füllt hingegen unser Leben auf, sofern wir welches im Kampf verlieren.

Kurzer Blick auf die Steuerung

Wir haben Stories: Path of Destinies mit dem Controller durchgespielt. Glücklicherweise werden im Tutorial die wichtigsten Tasten erklärt. Hierzu gehören auf einem Xbox Controller beispielsweise der linke Stick zum Laufen und die X-Taste zum Angreifen. Mit Y können wir den Enterhaken benutzen. Sofern „Stürmen“ freigeschaltet würde, funktioniert dies mit der A-Taste. B-Taste wird wie in vielen anderen Spielen als „Zurück“-Funktion verwendet.

Weitere Fähigkeiten erlangen

stories path of destinies screenshot_014

Mit fortschreitendem Tutorial kommen wir an einen Punkt, an dem wir neue Fähigkeiten zunächst lernen können. Hierzu gehört beispielsweise den Enterhaken zu benutzen, womit wir entweder Gegner heranziehen oder uns in der Welt an manchen Stellen fortbewegen können. Weitere Fähigkeiten, die wir im Laufe des Spiels freischalten können sind Stürmen, Kombinationsangriffe, Zeit verlangsamen und sonstige Verstärkung im Kampf. Darüber hinaus können wir unsere Lebenspunkte und Ausdauer steigern.

Die erste Entscheidung treffen

stories path of destinies screenshot_006

Das Tutorial endet mit einem Kampf und einer anschließenden Entscheidung. Die Entscheidung, die wir treffen, hat Auswirkung auf das nächste Kapitel und den weiteren Handlungsverlauf des Spiels. Wir entscheiden uns für einen Weg, in dem Reynardo sich auf die Suche nach dem legendären Schwert Skyripper aufmacht. Alternativ hätten wir uns beispielsweise um die Rettung unseres alten Freundes Lapino kümmern können.

Noch vier Kapitel bis zum Endkampf

stories path of destinies screenshot_017

Weiter gehts! Die Kapitel 2-5 warten darauf erkundet zu werden. Je nach Entscheidung landen wir in einem von drei unterschiedlichen Kapiteln. Auch hier gilt es wiederum dieses zu erkunden und uns den Weg durch Gegnerhorden zu kämpfen, um am Ende erneut eine Entscheidung zu tätigen. Auch diese Entscheidungen haben wiederum Einfluss auf unseren Pfad.

stories path of destinies screenshot_008

Insgesamt fünf Kapitel müssen wir bewältigen, bis wir vor dem Endkampf stehen. Dieser verlangt eine Menge Geschicklichkeit und ist das belebenste Element im Spiel. Die weiteren Kämpfe und Aufgaben sind im Spiel eher langweilig gehalten, was wir Euch aber in einem weiteren Kapitel näher erläutern werden.

1 von 25 Enden geschafft

stories path of destinies alternative enden

Innerhalb von 45 Minuten haben wir fünf Kapitel durchgespielt und den Endgegner im ersten Endkampf besiegt. Wir waren an diesem Zeitpunkt schon ein wenig enttäuscht und wollten das Spiel schon deinstallieren, wenn da nicht noch was kommen würde. Und tatsächlich, nachdem wir das fliegende Schiff des Endgegners durch eine Tür verlassen, endet das Spiel nicht etwa, sondern gratuliert uns dazu, dass wir das erste von 25 möglichen Enden gefunden. Und so beginnt so ähnlich bei “Und täglich grüßt das Murmeltier” unsere Reise von Vorne, nur dass wir diesmal andere Entscheidungen treffen können. Die Überraschung ist gelungen!

Langweilige Kämpfe und keine großen Herausforderungen

stories path of destinies kaempfe

Wer regelmäßig Action-RPGs spielt oder sonst gut mit dem Controller geschickt umgehen kann, für den werden die nicht so häufig vorkommenden Kämpfe sehr einfach sein. Einen Vorgeschmack auf die Kämpfe bekommen wir bereits im Tutorial-Kapitel präsentiert. Meistens werden wir von einer Herde von schwarzen Raben angegriffen, die über einfache Techniken verfügen. Etwas schwieriger werden Elementargestalten aus Eis, Feuer oder Wind. Diese setzen in regelmäßigen Abständen ihre Elementarkräfte gegen uns ein, denen aber sehr einfach ausgewichen werden kann. Schließlich gibt es noch Explosionsgegner, die bei einem Treffer kurze Zeit später explodieren. Wer die Eigenarten der einzelnen Gegner kennt, kann diese dann mühelos umgehen.

 stories path of destinies ausweichen

Apropos mühelos umgehen: Während des Spiels gibt es kleinere Herausforderungen. Einäugige Überwachungsdrohnen können einfach hinterlaufen und mit einem Schwerthieb ausgeschalten werden. Feuersäulen und andere Fallen können entweder mit einem mechanismus unfähig gemacht oder ausgewichen werden. Hier merkten wir deutlich, dass der Fokus von Stories: Path of Destinies mehr auf der Story als auf der Bewältigung von Hürden liegt.

Auf den ersten Blick immer der gleiche Ablauf

stories path of destinies screenshot_027

Wie in einem der vorherigen Kapitel angesprochen, sind wir mit unserem ersten Run nach gut 45 Minuten durch gewesen. Allerdings gibt es 25 Möglichkeiten das Spiel zu beenden. All diese 25 Möglichkeiten zu finden ist gar nicht so einfach und die meisten Enden kommen unverhofft.

stories path of destinies screenshot_003

Bis wir allerdings zu einem Ende gelangen, müssen wir immer wieder fünf Kapitel inklusive Tutorial durchspielen. Dies wird trotz des schönen Spielgefühls lästig und langweilg. Vorallem stört uns aber, dass die bereits bekannten Zwischensequenzen sowie die Intro-Sequenz nicht übersprungen werden können. So schauen wir uns wie bei “Und täglich grüßt das Murmeltier” dieselben Szenen immer wieder an. Auch die Kapitelvielfalt könnte umfangreicher sein.

Verschiedene Schwerter und Wege

stories path of destinies screenshot_015

Etwas Abwechslung bringt das Schmieden von Schwertern und damit das Öffnen von alternativen Wegen innerhalb eines Kapitels. Schwerter besitzen unterschiedliche Statuswerte und darüber hinaus einige von ihnen auch Spezialfähigkeiten. So können wir Elementarschwerte beispielsweise mit Feuer und Eis herstellen.

stories path of destinies screenshot_034

Es gibt Wege und Bereiche, die nur mit einem bestimmten Schwert geöffnet werden können. Haben wir einmal alle Schwerter nach dem dritten oder vierten Run komplett, können wir uns frei für alle Wege entscheiden. Jeder einzelne Weg hält wiederum andere Überraschungen und Belohnungen sowie Herausforderungen bereit. Wie wir später merken, hat auch die Wahl der Wege einen Einfluss auf den Handlungsverlauf.

Grafik und Sounds

Spearhead Games stattet Stories: Path of Destinies mit einer comicartigen Grafik aus und verpackt die einzelnen Geschichten in einem Märchenbuch. Charaktere sind entweder als 3D-Modelle oder Zeichnungen in verschiedenen Positionen zu sehen. Die Animationen sind flüssig und die Effekte sind einfach gehalten worden. Die Spielwelt selbst ist bis auf wenige Ausnahmen sehr farbenfroh gehalten.

Um das gesamte Spiel darzustellen braucht es nicht einmal viele Ressourcen. Laut Minimalanforderungen auf Steam reicht eine ältere Grafikkarte (ab Nvidia GTX 530) sowie vier Gigabyte Arbeitsspeicher und ein 2-Gigahertz-Prozessor vollkommen aus, um das Spiel spielen zu können. Dazu verbraucht das Spiel nicht einmal zwei Gigabyte Platz auf der eigenen Festplatte.

Kommen wir ein wenig zum Sound. Hierbei gibt es eigentlich nicht viel zu sagen, außer das die Soundeffekte vorhanden sind und passend zum Spiel gehalten wurden. Die Hintergrundmusik wurde ebenfalls passend komponiert und trägt prima zur Atmosphäre des Spiels bei.

Abschließend wollen wir noch eine ganz klare Stärke des Spiels hevorheben: Der Sprecher. Leider konnten wir seinen Namen nicht ermitteln. Allerdings sorgt er für eine sehr angenehme Atmosphäre, die einen in den Bann ziehen kann. Sympatisch, ruhig und wie ein Märchenonkel kommt er daher und erzählt uns die einzelnen Geschichten von Reynardo.

Tags

Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

Dies könnte dich auch interessieren...

broken

0 thoughts on “Stories: Path of Destines im Test”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

broken