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Spotcam: HD-Cloudkamera im Test

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Spotcam ist ein relativ junger Hersteller für Cloud-basierte Überwachungslösungen aus Deutschland, welchen wir mit seinen Produkten bereits in unserem Blog in einem Artikel vorgestellt haben. Nun haben wir die Möglichkeit gehabt eine Spotcam zu erhalten, welche wir Euch in dem nachfolgenden Testbericht vorstellen und Euch unseren Eindruck von dieser Lösung schildern wollen.

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Ähnlich wie bei einer herkömmlichen Webcam ist das Ziel ein aktuelles Livebild aufzunehmen, nur mit dem Unterschied das bei der Spotcam die Daten nicht lokal auf dem Computer, sondern in der Cloud gespeichert werden. Dieser Dienst ist für eine Live-Übertragung sowie die Speicherung des Materials für einen Tag kostenlos. Danach fallen für den bereit gestellten Service eine Gebühr abhängig von der Speicherungsdauer an.

LieferumfangSpotcam Lieferumfang

Der Lieferumfang fällt vergleichsweise gering aus, da neben der Kamera nur noch eine Kurzanleitung, Montagezubehör sowie ein Stromstecker beigelegt sind. Trotz des geringen Lieferumfangs können wir mit der Einrichtung der Spotcam sofort beginnen, welches wir Euch im Abschnitt Installation näher erläutern wollen.

Technische Daten

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Die kompakte Kamera ist in der Lage ein Videosignal mit einer Auflösung von 1280 x 720 Bildpunkten bei 30 Frames pro Sekunde aufzunehmen. Dabei beträgt der Aufnahmewinkel 110 Grad und durch die eingebauten Infrarot-LEDs ist es möglich Nachtaufnahmen zu machen.

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Im Inneren finden wir ein Wireless-Lan-Modul, welches für die Übertragung ins Internet verantwortlich ist. Des Weiteren verbaut der Hersteller noch einen Lautsprecher und ein Mikrofon.

Äußere Erscheinung

Die Spotcam besitzt ein sehr funktionales Design, welches grundsätzlich aus zwei Teilen besteht. Zum einen haben wir den Standfuß mit einem Durchmesser von 7,5 Zentimeter. Dieser ist direkt mit dem Körper der Kamera verbunden und besitzt auf der Unterseite  Schrauböffnungen zum Befestigen an einer Wand.

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Der Körper der Spotcam beheimatet einen Durchmesser von etwa fünf Zentimeter bei einer Höhe von etwa fünfzehn Zentimetern. Auf der Unterseite befindet sich ein biegsames Scharnier, welches mit dem Fuß verbunden ist. Zusammen wiegen beide Module insgesamt 198 Gramm.

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Neben dem Kameramodul befinden sich auf der Vorderseite das Logo des Herstellers sowie ein Mikrofon-Eingang und eine Status-LED, welche abhängig von der Nutzung der Kamera leuchtet oder blinkt.

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Im Gegensatz dazu gibt es auf der Rückseite eine Öffnung für die Stromversorgung sowie ein Schalter, mit dem der Wifi-Modus der Kamera gewechselt werden kann. Auf die besondere Funktion des Schalters werden wir noch gesondert bei der Installation eingehen.

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Komplettiert wird die äußere Beschreibung von der Oberseite, die lediglich einen Lautsprecher besitzt.

Installation

Nachdem wir die Spotcam aus der Verpackung genommen haben und mit dem Strom verbunden haben, können wir auch schon mit der Installation starten.

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Für die Installation selbst benötigen wir neben dem Router ein Gerät, welches Wireless-Lan unterstützt. Wir haben uns dabei für ein Notebook und ein Smartphone entschieden, um zu schauen, ob es Unterschiede beim Installationsvorgang gibt.

installation start download programm spotcam

Unabhängig vom Installationsweg müssen wir uns zunächst auf der Webseite myspotcam.com registrieren. Hierfür werden ein Benutzername, Passwort und eine Email-Adresse benötigt. Bis zur Auswahl eines bestimmten Zahltarifs werden keine weiteren Daten angefordert.

spotcam_registrierung

Nach der Bestätigung der Registrierung, melden wir uns mit unseren Logindaten an und laden auf dem Notebook ein Programm zur Einrichtung der Spotcam herunter. Auf dem Smartphone melden wir uns lediglich bei der heruntergeladenen App an und fügen eine neue Kamera hinzu.installation willkommen spotcam

 

Beide Installationsvarianten verhalten sich ähnlich und versuchen zunächst eine direkte Verbindung zur Spotcam aufzubauen. Der angesprochene Wifi-Modus-Schalter auf der Rückseite muss auf AP gestellt sein, damit ein lokaler Access Point verfügbar wird.

wireless lan auswählen spotcam

Wir finden die Spotcam und verbinden uns mit dem Access Point, wobei das Auffinden des Access Points mit dem Smartphone nicht so einfach ist wie mit dem Notebook. Hier kann es vorkommen, dass ein stärkeres Netzwerk (z.B. das eigene Heimnetzwerk) bevorzugt wird und mehrere Versuche notwendig sind.

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Anschließend werden wir darauf hingewiesen, dass wir den Wifi-Modus wechseln sollen, um die Installation fortzuführen. Dabei müssen wir nun auch das aktive Netzwerk wechseln, sodass die Spotcam sich mit dem Heimnetzwerk verbinden kann.

wireless lan verbindung modus wechseln spotcam

Während der Installation auf dem Notebook reibungslos funktioniert, tauchen beim Smartphone dier bekannten Probleme mit der Netzwerkverbindung auf. In der Liste für die Auswahl der vorhandenen Drahtlosnetzwerke werden teilweise keine Einträge angezeigt.

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Nach mehreren vergeblichen Versuchen beschließen wir nur die Installation mit dem Notebook fortzuführen.  Diese wird ordnungsgemäß mit der Benennung und der Auswahl des Tarifs beendet, sodass wir diese nun entweder privat oder öffentlich zur Verfügung stellen können.

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Insgesamt sind wir mit dem Installationsprozess nicht zufrieden, da dieser gerade für Laien sehr aufwendig ist. Hier hätten wir uns eine einfachere Lösung zum Beispiel in Form eines Knopfdrucks (WPS) oder einer Eingabemaske gewünscht.

Bildqualität

Spotcam ist in der Lage nach der Positionierung der Kamera Aufnahmen am Tag und in der Nacht zu machen. Dabei kann ein ganzes Feld oder einzelne Details mit der Kamera aufgenommen werden, wobei diese zeitversetzt an den Server gesendet werden. In unserem Fall haben wir abhängig von der Bandbreite eine Verzögerung von zwei bis vier Minuten.

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Das Qualität des Bildes am Tag ist zufriedenstellend. Die Farben werden ordentlich dargestellt und auch die Helligkeit ist in Ordnung, sodass die Aufnahmen natürlich wirken. Allerdings werden Bewegungen nicht immer flüssig dargestellt, sodass wie in dem nachfolgenden Video zu sehen, die Bäume sich nicht bewegen.

 

In der Nacht kann die Kamera mit Hilfe von Infrarot-LEDs ebenfalls aufnehmen. Das Bild wird dabei ebenfalls klar übertragen und deutlich übertragen. Wird in den Einstellungen der Kamera zusätzlich „Nachtsicht“ aktiviert, so wird das Bild heller dargestellt. Ist das Areal, welches aufgenommen werden soll, hingegen bereits beleuchtet muss diese Einstellung nicht getätigt werden und mit Hilfe des Restlichts können ebenfalls Aufnahmen gelingen.

Einstellungen via Internetbrowser oder App

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Spotcam erlaubt die Einstellung der Kamera via App oder Internetbrowser. So lässt sich die Kamera beispielsweise aus der Ferne ein- und ausschalten oder in den Schlafmodus setzen.

Bezüglich der Bildeigenschaften können wir nur etwaiges Flimmern reduzieren, die Nachtsicht wie bereits erwähnt aktivieren oder den Aufnahmebereich um 180 Grad drehen.

Des Weiteren können wir einstellen, ob die Kamera während der Überwachung auch Ton aufzeichnen oder wiedergeben soll. Wer mag kann seine Kamera auch der Öffentlichkeit präsentieren und einen Link beispielsweise an seine Freunde schicken.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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