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Speedlink: Medusa NX 5.1 im Test

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Die Jöllenbeck GmbH hat die Marke Speedlink erschaffen und ist nach eigenen Angaben eine der führenden Marken im Bereich Computer- und Videospielzubehör geworden. Unter anderem hat sich das Unternehmen mit Eingabegeräten und Headsets etabliert, welche ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis verfügen.

Mit dem Speedlink Medusa NX 5.1 Surround Headset hat der Hersteller ein Headset entwickelt, welches nach eigenen Angaben über einen sehr feinen Klang und einen guten Tragekomfort in einem eleganten Design verfügen soll. In unserem Testbericht überprüfen wir, ob das Headset seinen Versprechungen gerecht werden kann und geben euch einen Gesamteindruck zu diesem Gerät wieder.

Lieferumfang

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Das Medusa NX 5.1 Surround Headset wird in einem einfachen Karton geliefert, welcher die wichtigsten Eigenschaften des Headsets präsentiert und einen direkten Blick auf das Headset ermöglicht. Neben dem Headset befindet sich in dem Karton noch eine Schnellstartanleitung und ein Tragebeutel für das Medusa NX 5.1 Surround Headset. Damit liefert Speedlink sein Modell mit dem notwendigsten Zubehör aus, um direkt mit diesem zu starten.

Technische Details

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Speedlink stattet sein Medusa NX 5.1 Surround Headset mit vier Treibern pro Kopfhörerseite aus, die insgesamt über eine Impendanz von 32 Ohm verfügen. Damit soll das Headset in der Lage sein eine Frequenz von 20 Hertz bis 20 Kilohertz bei einer Lautstärke von rund 100 Dezibel wiederzugeben. Über den mitgelieferten Kabelstrang mit einer Länge von 3,8 Metern kann das Headset an ein Notebook oder Computer angeschlossen werden. Hierfür werden eine 5.1 Soundkarte sowie ein freier USB-Anschluss benötigt. Das unidirektionale Mikrofon des Medusa NX 5.1 Surround Headset kann einen Frequenzbereich von 100 bis 16000 Hertz aufnehmen.

Äußeres Erscheinungsbild

Bei der Beschreibung des äußeren Erscheinungsbildes wollen wir mit dem stabilen Kopfbügel aus Kunststoff anfangen, welcher mit einem weichen Material ausgefüllt sowie mit einem schwarzen Stoff ummantelt ist und auf der Oberseite gedrucktes Logo des Herstellers beheimatet.

speedlink medusa headset kopfbügel gamoha

Direkt an der Mündung der beiden Enden befindet sich eine Schiene zum Verstellen des Kopfbügels. Diese Vorrichtung besteht ebenfalls aus schwarzen matten Kunststoff und besitzt beim Gegenstück eine Rasterung für den besseren Halt sowie die Anzeige der eingestellten Größe. An dem jeweiligen Ende ist eine der beiden Ohrmuscheln befestigt.

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Die beiden Ohrmuscheln bestehen wie der Rest des Headsets aus Kunststoff und sind im matten schwarz gehalten. Auf der Außenseite dieser befindet sich die Bezeichnung des Herstellers, des Modells sowie der Ohrmuschelseite. Im Gegensatz dazu ist die Innenseite ähnlich wie der Kopfbügel mit einem weichen Material gepolstert. Auf der linken Seite ist zudem das Mikrofon befestigt und eine Öffnung in der das 3,8 Meter lange Kabel mit samt Steuerungseinheit angeschlossen ist.

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Insgesamt wirkt das Design und die Verarbeitung des Speedlink Medusa NX 5.1 Surround Headset trotz der Materialwahl elegant und stabil verarbeitet.

Aufbau und Inbetriebnahme

Wir öffnen den Karton und heben das Headset vorsichtig aus seiner Verpackung heraus. Anschließend müssen wir die einzelnen Klinkenstecker in die passenden Anschlüsse unserer 5.1 Soundkarte und in einen freien USB-Port einstecken. Somit dauern das Auspacken und das Anschließen  des Speedlink Medusa NX 5.1 Surround Headsets etwa eine Minute und ist dank der unterschiedlichen Farbgebung der einzelnen Anschlüsse auch ohne weitere Anleitung möglich.

speedlink medusa nx headset anschluesse

Ohne weitere Installation von Treibern können wir bereits jetzt das Headset nutzen. Hinzukommt, dass der Hersteller dieses Headset damit bewirbt ohne eine Treiberinstallation zu funktionieren. Ein optionaler Treiber wird dennoch auf der offiziellen Webseite zur Verfügung gestellt und kann dafür genutzt werden, dass voreingestellte Soundeinstellungen nach eigenen Wünschen verändert werden können. Da wir uns nicht weiter auf den Treiber des Headsets konzentrieren werden, haben wir die Inbetriebnahme ebenfalls abgeschlossen.

windows audio einstellungen gamoha

Insgesamt ist der der Aufbau und die Inbetriebnahme des Medusa NX 5.1 Surround Headset von Medusa sehr einfach und kann von Benutzer auch ohne Anleitung durchgeführt werden. Wer über keine eingebaute 5.1 Audiokarte verfügt, für den dürfte die USB-Variante des Headsets interessant sein.

Bedienbarkeit

Das Medusa NX 5.1 Surround Headset lässt sich vollständig über die Klang- und Laustärkeeinstellungen der Soundkarte oder die Einstellungen am Endgerät einstellen. Auf unserem Computer nutzen wir neben den Windows Soundeinstellungen auch den vom Mainboard bereitgestellten Soundmax Treiber zur Wiedergabe und Aufnahme von angeschlossenen Geräten.

speedlink medusa nx headset audio einstellungen gamoha

Speziell über den Soundmax Treiber können wir neben der Lautstärke der einzelnen Kanäle auch verschiedene Systemeffekte, den Dynamikumfang, den Bass und weitere Einstellungen vornehmen. Ähnliche Möglichkeiten gewähren uns die Windows Soundeinstellungen.

Tragekomfort

Bei einem Headset kommt es nicht nur auf einen guten Klang an, sondern bei langen Spielesessions oder beim Filme gucken auf den Tragekomfort. Speedlink hat hierfür das Headset am Kopfbügel und an den beiden Ohrmuscheln mit einem weichen Material gepolstert und diese wiederum mit Stoff ummantelt. Während unseres Dauertests haben wir das Headset insgesamt sechs Stunden getragen und hatten trotz eines leichten Drucks auf den Ohren keine Schmerzen nach so einer langen Zeit feststellen können.

Zudem lässt sich der Kopfbügel über die beiden Schienen an der Seite auf die eigene Kopfgröße einstellen, wodurch es eng am Kopf gehalten wird und zum Tragekomfort beiträgt.

Soundtest

Speedlink verbaut bei seinem Modell insgesamt acht verschiedene Treiber, die für die Wiedergabe eines Surround-Sounds bei Filmen oder Spielen geeignet sein sollen. Unabhängig von der Lautstärke verfügt das Headset über einen guten Klang, wobei die Höhen und Mitten selbst bei hoher Lautstärke ordentlich wiedergegeben werden und der Bass kraftvoll aber nicht drückend wirkt.

Für unseren Soundtest haben wir uns verschiedene Soundtracks von Spielen wie Assassins Creed Revelations, Battlefield 4 und World of Warcraft angehört und dieses zudem mit den entsprechenden Spielen ausprobiert..

Ob bei den Soundtracks oder im Spiel war die Wiedergabe von Musik und Wiedergabe klar und deutlich. Durch die verschiedenen Treiber in den Ohrmuscheln konnten wir in den Spielen unsere Gegner oder andere Mitspieler ungefähr Orten und einen räumlichen Klang wahrnehmen. Bei der Musikwiedergabe konnten wir leichte Schwächen feststellen, da unterschiedliche Instrumente des Orchesters nicht herausgehört werden konnten und sich teilweise überlagern. Über Skype und Teamspeak haben wir noch einen Stimmtest durchgeführt, wobei wir unseren Gesprächspartner sauber und ohne Verzerrungen verstehen konnten.

Selbiges gilt für das Mikrofon des Medusa NX 5.1 Surround Headset. Dieses kann sich unter anderem durch seine Klarheit und seinen Geräuschfilter auszeichnen, wodurch Hintergrundgeräusche oder störende Einflüsse reduziert werden.

Insgesamt liefert das Speedlink Medusa NX 5.1 Surround Headset bei der Wiedergabe von Musik und Stimme ein ordentliches Ergebnis für seinen Preis ab. Allerdings würden wir uns für eine nächste Version bessere Treiber und eine bessere Voreinstellungen wünschen, da diese erst nach angepassten Einstellungen einen ordentlichen Klang liefern konnten.

Hinweis zu Montagsmodellen: Speedlink ist in den letzten Jahren bei seiner Medusa-Headset-Reihe immer wieder in die Kritik geraten, weil entweder die Verarbeitung oder die Klangqualität nicht in Ordnung waren. Letzteres war auch bei unserem Testmuster der Fall, weshalb wir uns ein Ersatzmuster besorgt haben.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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