broken

Gamoha.eu

Skullcandy: Grind Headset im Test

Während der IFA 2015 in Berlin hat der Hersteller Skullcandy das Grind Headset vorgestellt, welches vorwiegend für Smartphones entwickelt wurde und durch hochwertige Materialien sowie den Tragekomfort beim Anwender überzeugen soll. Im folgenden Testbericht wollen wir daher prüfen, ob das Grind den Versprechungen des Herstellers und unseren Erwartungen gerecht werden kann:

Lieferumfang

Im Lieferumfang des Grind befinden sich neben dem Modell selbst noch eine Kurzanleitung, eine Garantiekarte und ein 3,5-Millimeter-Klinkenkabel, um es an diverse Wiedergabequellen anschließen zu können. Damit liefert der Hersteller Skullcandy sein neues Headset mit einem minimalen Lieferumfang aus.

Skullcandy Grind Lieferumfang

Technische Details

Skullcandy Grind Technische DatenErgonomie und Verarbeitung

Skullcandy bietet den Grind in verschiedenen Farbvariationen mit unterschiedlichen Mustern an. Bei unserem Testmuster handelt es sich um eine einfache schwarz-weiß-Variation mit roten Akzenten und durchsichtigen Ohrmuschelabdeckungen.

Skullcandy Grind

Alles in allem ist die Verarbeitung gut und das Grind wirkt aufgrund des Stahlbügels äußerst stabil. Jedoch wirken die Ohrmuscheln beim Halten sehr wacklig. Wegen des Komforts sind diese ein wenig beweglich an Kugellagern angebracht. Jedoch befinden sich diese innerhalb der Ohrmuschelabdeckungen, weshalb es einem so vorkommt als seien die Ohrmuscheln locker.

Skullcandy Grind Ohrmuschel

Der Tragekomfort ist sehr gut. Die Ohrmuscheln verfügen über eine weiche Polsterung und werden durch den starken Stahlbügel fest am Kopf des Nutzers gehalten, ohne starken Druck auszuüben. Der Kopf wird somit entlastet, sodass zwei gut gepolsterte Stellen des Bügels als Auflagefläche ausreichend sind. Diese Mischung aus einer Art Fixierung auf den Ohren und dem angepasst gepolsterten Bügel sorgt auch bei längerem Tragen für einen hohen Komfort.Skullcandy Grind Mikrofon

An der linken Ohrmuschel finden wir neben dem Klinkenanschluss eine Multifunktionstaste und das Mikrofon. Die Multifunktionstaste lässt sich aufgrund ihrer Größe und der rückwärtigen Lage sehr einfach mit dem linken Daumen ganz ohne sie zu suchen bedienen. Das Mikrofon auf der Vorderseite der Ohrmuschel ist offen platziert. Die Aufnahmequalität ist ausgewogen, da Stimmen zwar etwas verfälscht übermittelt werden, aber Umgebungsgeräusche trotz der offenen Lage erstaunlich gut herausgefiltert werden. Lediglich das Rauschen des Winds wird selbst bei geringer Geschwindigkeit über das Mikrofon übertragen.


Skullcandy Grind Audioanschluss+Multifunktionstaste

 Soundtest

Für den Klang des Grind sind 40 Millimeter-Neodym-Treiber verantwortlich, die wir mit unterschiedlichen Musikstücken zum Testen der Klangqualität ausgereizt haben. Das Headset ist in der Lage einen Frequenzbereich von 20 bis 20000 Hertz und einer Impendanz von 33 Ohm wiederzugeben.

Entscheidend für die Klangqualität des Headsets ist die Lautstärke, wobei wir die besten Klangerlebnisse bei mittlerer Lautstärke wahrnehmen konnten. Hier wurden die Mittel- und Hochtöner klar und deutlich, ohne merkbares Rauschen, wiedergegeben. Bei leiser Lautstärke konnten wir die hohen Töne kaum wahrnehmen und die Mitteltöner wirkten vermischt. Im Gegensatz dazu waren die Mitteltöner bei hoher Lautstärke erneut ausgewogen, allerdings kratzten die hohen Töne ein wenig.

Unabhängig von der Lautstärke könnte der Bass deutlich kräftiger wirken, sodass wir diesen nur dezent/hintergründig wahrgenommen haben.

Tags

Über mich: David

Ich interessiere mich bereits seit einigen Jahren stark für Computer und die Technologie die dahinter steckt aber auch sehr stark für Gaming. Aus diesem Grund befasse ich mich seit längerem schon mit der Hardware die hinter einem PC und der Software die hinter einem Spiel steckt und mir ist es eine Freude beides zu testen. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2014 angefangen für Gamoha.eu zu bloggen.

Dies könnte dich auch interessieren...

broken

0 thoughts on “Skullcandy: Grind Headset im Test”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

broken