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RIVA: Turbo X Lautsprecher im Test

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Riva hat uns seinen mobilen Lautsprecher Turbo X mit Bluetooth-Funktion zugeschickt, der sich auch als Heimlautsprecher oder Radioersatz ordentlich nutzen lassen soll. Wir haben den nicht ganz so kompakten Lautsprecher einmal genauer unter die Lupe genommen und verraten euch in dem folgenden Testbericht, zu welchen Leistungen der Riva Turbo X im Stande ist und wofür sich der Lautsprecher am besten eignet.

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Bereits auf der IFA 2016 haben wir den Hersteller Riva besucht und uns bei einem längeren Termin von der Qualität der einzelnen Modelle, darunter auch der Turbo X, überzeugen können. Doch wir waren neugierig und wollten den RIVA Turbo X in gewohnter Umgebung intensiv testen.

Lieferumfang

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Der Turbo X wird in einer stabilen Verpackung geliefert und enthält das Notwendigste für einen schnellen Start. Neben dem Bluetooth-Lautsprecher befinden sich noch ein externes Ladegerät, ein 3,5-zu-Cinch-Kabel sowie ein 3,5-Millimeter-Klinkenkabel in der Box. Abschließend kommen noch eine Garantiekarte sowie ein kompaktes Benutzerhandbuch zum Vorschein.

Technische Details

Glauben wir den technischen Eigenschaften des Herstellers, so befinden sich im Inneren insgesamt sieben Soundtreiber. Drei aktive 60 Millimeter große Treiber und vier passive Treiber sind für den Klang verantwortlich, auf den wir später eingehen wollen. Durch dieses Setup ist der Turbo X in der Lage eine Leistung von bis zu 45 Watt zu liefern.

Mit voreingestellten Equalizer- und Klangmodi erreicht der Bluetooth-Lautsprecher eine maximale Lautstärke von 100 Dezibel. Die genannte Lautstärke konnten wir während des Testens nicht erreichen. Je nach Einstellungen lag die Lautstärke zwischen 75 und 90 Dezibel, damit aber immer noch Laut genug um ganze Räume zu beschallen.

Über Klinke, Cinch oder Bluetooth können musikalische Inhalte von einem Smartphone, Notebook oder Soundanlage wiedergeben werden. Damit sind verschiedene Anschlüsse für unterschiedliche Wiedergabequellen vorhanden. Bezüglich der Funkverbindung hätten wir uns noch über ein NFC-Modul gefreut, wodurch das drahtlose Verbinden deutlich vereinfacht wird. Wer beispielsweise sein Smartphone mit dem Turbo X über Bluetooth verbindet, hat eine Funkreichweite von etwa zehn Metern. Dies ist im Gegensatz zu anderen mobilen Lautsprechern beispielsweise zu der UE Boom nicht viel, allerdings auch vollkommen ausreichend für die meisten Anwendungssituationen im Alltag.

Nach Angaben von RIVA soll der Turbo X über eine Akku-Kapazität von über 26 Stunden bei einer durchschnittlichen Lautstärke von 75 Dezibel verfügen. Die Akku-Kapazität ist tatsächlich sehr stark abhängig von der gewählten Lautstärke. Zwischen 20 Stunden (bei sehr hoher Lautstärke) und 30 Stunden (bei sehr niedriger Lautstärke) konnten wir den mobilen Lautsprecher laufen lassen. Bei allen Tests hatten wir stets Bluetooth aktiviert. Ebenso wie die Akkulaufzeit konnte auch das Aufladen überzeugen, denn nach etwa 4-6 Stunden ist der Turbo X dank des separaten Netzteils wieder aufgeladen.

Äußeres Erscheinungsbild

Wie vergleichbare Modelle ist der Lautsprecher in den Farben Schwarz und Weiß erhältlich. Wir haben eine weiße Version erhalten, wobei es funktional und technisch keinen Unterschied zur schwarzen Version gibt. Entsprechend seiner Modellfarbe ist das Gehäuse mit einem Hochglanzlack in der genannten Farbe lackiert. Dies macht aber nur einen kleinen des Lautsprechers auf der Ober- und Unterseite aus. Den Rest nimmt ein feinmaschiges Metallnetz ein, hinter dem sich die beschriebenen Treiber befinden.

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Schauen wir von oben auf den Turbo X, erkennen wir ein Buttonpanel, wobei der Powerbutton und der Turbo-Button auffällig groß gehalten sind. Hinter dem Turbo-Button befindet sich eine Equalizer-Funktion, die dem Klang mehr Kraft verleihen soll. Neben den beiden Buttons gibt es noch Lautstärkebuttons, einen Stummstellenknopf sowie jeweils einen Knopf für weitere Equalizer-Funktionen und die Bluetooth-Verbindung.

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Im Gegensatz dazu befinden sich auf der Unterseite drei gummierte Flächen, auf denen der Lautsprecher sicher abgestellt werden kann. Auf der Rückseite befindet sich außerdem ein I/O-Panel mit Stromanschluss, Micro-USB-Anschluss zum Aufladen, einer Statusanzeige für die Batterie sowie der Klinkenanschluss. Darüber hinaus kann über einen Knopf eingestellt werden, ob der Turbo X über Batterie oder Kabel laufen soll. Dies ist insbesondere sinnvoll, wenn wir den Turbo X als festen Heimlautsprecher verwenden und dabei die Batterie nicht belasten wollen.

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Betrachten wir abschließend noch die Maßen des Lautsprechers. Mit einer Länge von 230 Millimetern, einer Breite von 89 Millimetern und einer Höhe von 105 Millimetern wiegt der gesamte Lautsprecher etwa 1,4 Kilogramm. Damit gehört er zu den schwersten mobilen Lautsprechern, die wir bisher ausprobiert haben. Trotz seines Gewichts lässt er sich aber in einem Rucksack oder in seiner Box ordentlich transportieren und im Freien einsetzen. Wer beispielsweise auf ein Festival geht und nicht gerade die große Musikanlage mitnehmen will, findet mit dem Turbo X eine angenehme Alternative.

Soundtest

Kommen wir abschließend noch zum Soundtest, der um es vorwegzunehmen sehr zweigeteilt ausgefallen ist. Jeder Lautsprecher muss sich unseren Songs aus verschiedenen Genres stellen und dabei beweisen, was in ihm steckt. Außerdem prüfen wir insbesondere bei mobilen Lautsprechern, ob es Unterschiede bei der Wiedergabe zwischen Funk und Klinke gibt.

Durch seine Bauweise ist der Turbo X in der Lage einen ganzen Raum oder eine größere Fläche zu beschallen. Er wird dabei im Turbo-Modus bis zu 100 Dezibel laut, was sich allerdings nicht für den Gebrauch in Räumen anbietet. Abhängig von der Wiedergabequalität der MP3 und CD-Stücke ist auch seine Klangqualität. Der Turbo X gibt die Musik ungefiltert wieder und verzeiht daher keine schlechte Qualität, was sich wie folgt darstellt:

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Wenn wir beispielsweise FLACs oder direkt von CD abspielen, beglückt uns der mobile Lautsprecher mit klaren Höhen und ausgeglichenen Mitten, die nicht ineinander verschwimmen. Auch der Bass kommt druckvoll und sauber daher, ohne dabei aber dumpf zu wirken. All diese Klangeigenschaften konnten wir in diesem Fall unabhängig von der Lautstärke feststellen.

Wird dagegen nur ein Youtube-Video abgespielt oder eine MP3 mit niedriger Bitrate (< 192 kbits), dann sieht es mit der Klangqualität schon ein bisschen anders aus. Hier fehlt es insbesondere den Mitten an Klarheit und auch die Höhen werden nicht mehr so sauber wiedergegeben. Schließlich wirkt auch der Bass nicht mehr so kräftig. Je lauter es wird, desto „schlechter“ wird auch die Klangqualität.

Unabhängig von den beiden extremen Beobachtungen konnten wir kein Klirren oder Rauschen während der Wiedergabe feststellen.

Mit der zugehörigen Smartphone App können die Equalizer-Funktionen eingestellt werden, sodass das Klangbild noch mehr auf eigene Bedürfnisse eingestellt werden kann.

Artikelbild: RIVA

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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