broken

Gamoha.eu

Raspberry Pi: Xbmc

David Artikel 1.797 views 0
raspberry pi tutorial title cover logo gamoha

Im nächsten Tutorial unserer Raspberry Pi Serie stellen wir euch XMBC als Betriebssystem für den Mini-Computer vor, um diesen als Mediaplayer zu verwenden.

Wer einen Fernseher besitzt, der verfügt zwar über einen HDMI-Anschluss, aber nicht unbedingt über irgendwelche Smart-TV Eigenschaften wie die Wiedergabe von multimedialen Inhalten oder das Surften über den Fernseher.  Doch mit Hilfe des Raspberry Pi machen wir unseren Fernseher ohne die genannten Funktionen zu einem Medienplayer. Dazu verwenden wir einen Raspberry Pi mit XMBC als Betriebssystem und können damit Inhalte beispielsweise Filme und Musik über die Speicherkarte, externe Festplatte, lokalen Heimnetzwerk oder aus dem Internet abspielen.

Raspberry_pi_Xbmc_Menue_Gamoha_02

Um XBMC nutzen zu können, können wir entweder OpenElec oder Raspbmc auf unserem Raspberry Pi wie in dem vorherigen Beitrag gezeigt herunterladen und installieren. Nach der Installation verbinden wir den Raspberry Pi mit dem Internet. Hier können wir entweder die Ethernet-Schnittstelle oder einen separat erhältlichen Wireless-Lan USB-Stick verwenden.

Für unser Tutorial haben wir uns für die drahtlose Variante mit dem Wireless-Lan USB-Stick entschieden und verbinden unseren Mini-Computer mit dem lokalen Heimnetzwerk, um anschließend Medieninhalte von unserem Netzwerkspeicher abzuspielen.

Doch bevor wir soweit sind stellen wir nach dem Starten des Betriebssystems zunächst die Grundeinstellungen wie Uhrzeit und Datum ein. Anschließend wählen wir den Menüpunkt System unsere Wireless-Lan Verbindung ein. Die Navigation innerhalb der Menüs erfolgt mit Hilfe einer Tastatur oder der Maus, wobei bei der Tastatur nur die Pfeiltasten, die Enter-Taste und die Rücktaste verwendet werden.

Grundeinstellungen

Hier Lassen sich die Grundeinstellungen des Betriebssystems festlegen, welches in unserem Fall OpenELEC ist.

Haben wir die Wireless-Lan Verbindung hergestellt, können wir weitere Einstellungen wie die Auflösung des Bildschirms, die Bildwiederholungsrate, der verwendete Audioausgang, das Design und weitere Einstellungen für die Bedienung vornehmen.

Netzwerkeinstellungen

Hier legen wir die Netzwerkeinstellungen fest, im folgenden Punkt „Verbindungen“ können wir uns dann mit einem Wlan-Router verbinden, sofern wir einen Wlan USB-Stick verwenden.

Einstellungen der Datendienste

Hier aktivieren oder deaktivieren wir die Diesnte zum Datenaustausch innerhalb des Heimnetzwerks.

Einstellungen des Bluetoothadapters

Hier können wir Einstellung für einen Bluetoothadapter vornehmen, sofern dieser vorhanden ist.

Nastersperre einstellen

Hier können wir ein Passwort festlegen.

Energiespareinstellungen

Hier stellen wir Energiespareinsellungen ein. Jedoch ist das Ausschalten nicht sinnvoll, da sich der Raspberry Pi, sofern Strom vorhanden ist direkt neu startet.

Screenshot-Ordner-Einstellen

Hier können wir den Ordner für Screenshots einstellen. Diese nehmen wir mithilfe der Druck-Taste auf unserer Tastatur auf.

Bei all diesen Einstellungen sollte man darauf achten, dass man nur jene verändert, mit denen man auch etwas anfangen kann. Denn es können bei einer falschen Einstellung nervige Fehler auftreten, welche teilweise nur durch eine Neuinstallation des Betriebssystems oder durch langes Ausprobieren behoben werden können. Aufgrund dessen gibt es unterschiedliche Einstellungsebenen, von Anfänger bis Experte, welche einen unterschiedlich großen Funktionsumfang besitzen.

Energiespareinstellungen

Hier stellen wir Energiespareinsellungen ein. Jedoch ist das Ausschalten nicht sinnvoll, da sich der Raspberry Pi, sofern Strom vorhanden ist direkt neu startet.

Screenshot-Ordner-Einstellen

Hier können wir den Ordner für Screenshots einstellen. Diese nehmen wir mithilfe der Druck-Taste auf unserer Tastatur auf.

Danach kümmern wir uns um das Einbinden der Netzwerkspeicher und USB-Festplatten, von denen Medien abspielt werden sollen. Über den Menüpunkt System öffnen wir den Dateimanager. Dort können wir nach neuen Quellen suchen und diese den jeweiligen Medientypen beispielsweise Filme, Bilder oder Musik zuordnen. Dieser Vorgang kann auch in den einzelnen Abspielbereichen der einzelnen Medientypen bei Bedarf durchgeführt werden.

Quellen im Dateimanager

Quellen im Dateimanager.

Quellen in den Medienbereichen hinzufügen

Quellen hinzufügen in den einzelnen Medienbereichen.

Quellsuche

Wir drücken die Schaltfläche durchsuchen um nach Quellen zu suchen.

Quellen aussuchen

Hier wählen wir die Art der Quelle und die Quelle an sich aus. Sprich einen Ordner auf einem Medienserver etc.

Nachdem wir die Wiedergabequellen für unsere Medien festgelegt haben, können wir auch schon mit dem Schauen von Filmen oder Hören von Musik anfangen. Leider ruckelt das Bild, wenn abgespielte Filme in Full-HD Qualität angeschaut werden. Dies liegt unter anderem an der Taktrate von 700 Megahertz, welche scheinbar nicht für die flüssige Wiedergabe von Full HD ausreicht. Jedoch kann die Taktrate des Raspberry Pi gesteigert werden, was wir euch in einem weiteren Tutorial erklären werden.

Wie bereits erwähnt lässt sich XMBC mit der Maus und Tastatur steuern, darüber hinaus haben wir aber auch die Möglichkeit dieses System mit einer Smartphone-App zu steuern, sofern sich der Raspberry Pi und das eigene Smartphone im selben Heimnetzwerk befinden.

Wer den Funktionsumfang seines XMBC noch erweitern will, der kann sich über das System weitere Addons mit den gewünschten Funktionen herunterladen und installieren.

Addon-Verwaltungsoberfläche

In diesem Bereich lassen sich die bereits installierten Addons verwalten und neue installieren.

Habt ihr noch offene Fragen oder Probleme bei der Installation und Einrichtung von XMBC? Dann hinterlasst uns doch einen Kommentar unter diesem Tutorial und wir werden diese innerhalb kürzester Zeit beantworten.

Artikelbild: Eigenes

Tags

Über mich: David

Ich interessiere mich bereits seit einigen Jahren stark für Computer und die Technologie die dahinter steckt aber auch sehr stark für Gaming. Aus diesem Grund befasse ich mich seit längerem schon mit der Hardware die hinter einem PC und der Software die hinter einem Spiel steckt und mir ist es eine Freude beides zu testen. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2014 angefangen für Gamoha.eu zu bloggen.

Dies könnte dich auch interessieren...

broken

0 thoughts on “Raspberry Pi: Xbmc”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

broken