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Raspberry Pi: Pidora als Office PC nutzen

David Artikel 2.375 views 0
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Der Raspberry Pi ist ein kleiner Computer mit der Größe einer EC-Karte und kann trotz seiner eingeschränkten Hardware viel Leistung erbringen. So lässt er sich auch als günstiger Ersatz für einen Bürocomputer zur Dateiverwaltung, zum versenden von E-Mails und so weiter verwenden. In diesem Tutorial erklären wir euch, wie ihr das dafür benötigte Betriebssystem namens Pidora richtig installiert und einstellt.

Installation

Die Grundlagen für die Installation des Betriebssystems haben wir euch in einem anderen Artikel bereits ausführlich in zwei Varianten in dem verlinkten Beitrag beschrieben. Jedoch müssen wir bei Pidora nach dem ersten Systemstart noch einige Einstellungen vornehmen. Nach der Installation öffnet sich ein Bereich für Einstellungen, in welchem wir schrittweise durchgeführt werden. Dabei gilt es zu beachten, dass dieser seine Eigenheiten besitzt und wir die Einstellungen mit Bedacht wählen müssen.

Wir bekommen eine Nachricht und die Lizenzinformationen angezeigt und bestätigen diese. Danach werden wir aufgefordert die Tastatursprache auszuwählen, wobei wir uns für „German“ entscheiden.

Tastatursprache auswählenAnschließend erstellen wir unseren Benutzernamen und das Passwort und können diesen auch als Administrator verwenden. Anschließend müssen wir noch das Passwort für den Root festlegen, welcher als Verwaltungskonto des gesamten Systems angesehen werden kann.

Benutzer und Passwort erstellen Erstellen des Root USer-Passwortes

Nun müssen wir noch auswählen, ob wir die Systemzeit über einen Server aktualisieren lassen wollen oder diese manuell einstellen wollen. Wir entscheiden uns für die erste Möglichkeit, wobei bei dieser Lösung eine Verbindung zum Internet hergestellt sein muss. Sollte keine Verbindung mit dem Internet bestehen, hängt sich das System während der Konfiguration auf und wir müssen die Installation erneut beginnen.

Zeitservereinstellung

Hier stellen wir den Zeitserver aus, oder wählen die Manuelle Datumseinstellung aus.

Mnuelle Einstellung des Datums

Hier können wir mithife des Kalenders das Datum und die Uhrzeit einstellen.

Auswahl der Zeitzone

Hier können wir die Zeitzone in der sich unser System befindet auswählen. Die List ist nach Kontinenten und nach Städten sortiert.

Die weiteren Einstellungen können wir auf dem Standard belassen und fahren zum Abschluss der Einstellungen fort. Hier stellen wir die Bildausgabe und weitere Einstellungen rund um die Anzeige ein.

Funktionen

Die Funktionen von Pidora lassen sich über den Button „Applications Menü“ in der linken oberen Bildschirmecke verwalten und verwenden. Auf der rechten Seite befindet sich ein Knopf mit unserem Benutzernamen, hinter dem sich allgemeine Kontoeinstellungen verbergen. Zu diesen gehören das Abmelden oder Wechseln des aktuellen Benutzers oder das Herunterfahren des Systems. Links daneben befinden sich eine Uhr und vier Auswahlflächen für die vier unabhängig voreinander nutzbaren Desktops.

Startmenü Application Menu

Alle vorinstallieren Programme von pidora

Hier können wir alle Programme von pidora auf einen Schlag sehen.

Direkt nach der Installation stehen uns bereits einige Funktionen zur Verfügung, darunter ein Internetbrowser, ein Schreibprogramm und ein Programm zum Aufnehmen des Bildschirms. Letzteres funktioniert zwar gut, aber durch den Speichervorgang scheint der Raspberry Pi in unserem Fall stark belastet zu werden.

Über den Filemanager können wir Dateien öffnen, löschen und kopieren und verhält sich vergleichbar mit dem Windows Explorer.

Filemanager

Hier ist der Filemanager in einem bekannten Design.

Desktophintergrund

Unter dem Menüpunkt „Desktop“ können wir den Desktop ein wenig anpassen

Desktopmenü

Zwar bietet der Raspberry  Pi mit Pidora noch nicht ganz so viele Anwendungen wie ein Windows-PC, jedoch ist er um einige günstiger und wird stetig weiterentwickelt und selbst weiterentwickelbar.

Falls noch fragen zu pidora offen geblieben sein sollten, dann stellt sie uns in den Kommentaren oder auf Facebook.

Artikelbild: Eigene

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Über mich: David

Ich interessiere mich bereits seit einigen Jahren stark für Computer und die Technologie die dahinter steckt aber auch sehr stark für Gaming. Aus diesem Grund befasse ich mich seit längerem schon mit der Hardware die hinter einem PC und der Software die hinter einem Spiel steckt und mir ist es eine Freude beides zu testen. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2014 angefangen für Gamoha.eu zu bloggen.

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