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Philips: Profi-Monitor 272P4APJKHB im Test

Mit dem 272P4APJKHB hat uns der Hersteller Philips ein neuen Monitor als Testmuster zugesendet, welcher mit der eigenen PerfectKolor Technologie ausgestattet ist und sich an vorwiegend an professionelle Anwender richtet. Philips verspricht dem Anwender eine Farbpalette von etwa einer Milliarden Farben, die in verschiedenen Farbräumen darunter Adobe RGB aufgeteilt sind. Wir haben uns den 272P4APJKHB genauer angeschaut und wollen Euch unter dem Gesichtspunkt der täglichen Nutzung als nicht professionelle Anwender unsere Eindrücke von dem Bildschirm schildern.

Lieferumfang

Der 27 Zoll große 272P4APJKHB von Philips wird in einer großen Verpackung geliefert. In der Verpackung befinden sich neben dem Bildschirm ein Audio-, DVI-, HDMI – und DisplayPort-Kabel zusammen mit einem externen Netzteil für die Stromversorgung. Des Weiteren befinden sich in der Verpackung eine Treiber-CD, eine Kurzanleitung und zwei steckbare Seitenteile zum Verdunkeln des Monitors.

Damit liefert Philips seinen professionellen Monitor mit einem umfangreichen Lieferumfang für den schnellen Start aus und ermöglicht dem Nutzer drei Wiedergabequellen ohne den Zukauf von weiteren Kabeln zu verwenden.

Technische Details

philips 272P4APJKHB technische details gamoha

Philips verwendet beim 272P4APJKHB ein IPS-AHVA LCD-Panel mit W-LED-Hintergrundbeleuchtung und einer maximalen Bildwiederholungsrate von 60 Hertz, einer Reaktionszeit von zwölf Millisekunden sowie einem typischen Kontrastverhältnis von 1000:1. Das dynamische Kontrastverhältnis oder auch SmartContrast genannt gibt der Hersteller mit 50000000:1 an und wie in der Einleitung bereits erwähnt ist der Bildschirm in der Lage über eine Milliarde Farben in verschiedenen Farbräumen darzustellen. Die maximale Auflösung beträgt 2560 x 1440 Pixel im Format von 16:9.

Äußeres Erscheinungsbild

Unser Testmuster der 272P4APJKHB von Philips verfügt über ein funktionales Design, welches nahezu vollständig in mattem schwarz gehalten wurde und wie der von uns vorgestellte AOC M2870VQ über eine gebürstete Oberfläche verfügt. Lediglich der Metallfuß ist Silber überzogen worden und verleiht dem Bildschirm ein optisches Highlight.

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Mit einer Länge von 639 Millimetern, einer Höhe von 580 Millimetern und einer Breite von 273 Millimetern wiegt unser Testmuster inklusive Standfuß etwa 7,5 Kilogramm und steht fest auf unserem Test. Auch wenn der 272P4APJKHB mit seinem Gewicht eher zu den schwereren Modellen gehört, kann dieser mit etwas Mühe auch ohne fremde Hilfe aufgebaut werden.

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Auf der Vorderseite des Bildschirms gib es einige Besonderheiten. Hierzu zählen das 27 Zoll große Display zusammen mit PerfectKolor Logo sowie einer Webcam mit zwei Mikrofonen auf der Oberseite sowie zwei Bewegungssensoren auf der Unterseite. Zudem befinden sich auf der rechten Unterseite ein Touchpanel, welche leider einen schwammigen Druckpunkt besitzen und auf unsere Eingaben nur reagieren, wenn wir direkt vor dem Bildschirm sitzen (durch die Bewegungssensoren) und fest drücken.

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Im Gegensatz dazu befinden sich auf der Rückseite ein USB-Anschlusspanel und das eigentliche Anschlusspanel für die Wiedergabequellen. Das USB-Anschlusspanel bietet insgesamt drei USB 3.0-Ports sowie ein USB 3.0-Hub mit dem das USB-Anschlusspanel angesteuert werden kann. Ein Display-Port, DVI-Anschluss sowie zwei HDMI-Schnittstellen lassen sich auf dem eigentlichen Anschlusspanel finden, welches unter der Verkleidung des Gehäuses befindet.

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Des Weiteren befindet sich hier noch einer der beiden Audioanschlüsse. Ein weiterer Audioanschluss befindet sich auf der Unterseite auf der Vorderseite des Gehäuses. Leider lassen sich die Anschlüsse für die Wiedergabequellen nur mit etwas Mühe zu erreichen, da diese wie bereits beschrieben unter der Abdeckung befinden und in das Bildschirmgehäuse eingelassen sind.

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Die Rückseite wird von den Produktinformationen sowie dem Anschluss für das Stromkabel sowie dem festen Metallfuß komplettiert. Der Standfuß selbst besteht aus zwei Teilen und steht massiv auf dem Schreibtisch. Dieser wird mit Hilfe von zwei Schrauben mit der Bodenplatte und dem Monitorgehäuse verschraubt.

Bildqualität

Für die Bewertung der Bildqualität unter dem oben angesprochenen Gesichtspunkt (nicht professioneller Anwender) haben wir uns für die Standardeinstellungen des Bildschirms entschieden, nachdem wir unseren Desktop-PC über das mitgelieferte HDMI-Kabel angeschlossen haben.

Die Farben des 272P4APJKHB werden natürlich und kräftig wiedergegeben. Auch die Helligkeit und der Kontrast tragen zu einem positiven Eindruck bei. Wem die Standardeinstellungen nicht gefallen, weil etwa die Standard-Helligkeit zu hoch eingestellt wurde, kann über individuelle Einstellungen und Profile die Bildqualität noch verfeinern oder die vom Hersteller vorgegebenen Bildeinstellungen verwenden.

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Hinzukommt, dass das verwendete IPS-AHVA-Panel für eine gleichmäßige Ausleuchtung des Monitors sorgt, sodass auf der Ober- und Unterseite des Displays die Farben ohne merkbaren Unterschied gleich dargestellt wird. Gleiches gilt für die Blickwinkelstabilität, wodurch wir das Bild ebenfalls aus verschiedenen Winkeln gleich wahrnehmen konnten.

Weiterhin wirkt sich das matte und entspiegelte Display positiv auf das Gesamtbild auf. Wer mag kann die Seitenklappen befestigen, die einfallendes Licht von den Seiten absorbiereen und etwaige Störeffekte beseitigt.

Insgesamt haben wir beim 272P4APJKHB die bisher beste Bildqualität feststellen können, die selbst bei den Standard-Einstellungen von Philips erkennbar wird. Mit eigener Kalibrierung und eigenen Einstellungen kann die Bildqualität sogar noch gesteigert werden. Ob sich der Monitor allerdings für professionelle Anwender eignet (die eigentliche Zielgruppe) können wir an dieser Stelle nicht beurteilen.

Verstellbarkeit

Unser Testmuster lässt sich auf die eigenen Bedürfnisse ohne Probleme einfach einstellen. Unter anderem lassen sich die Höhe, der Neigungswinkel sowie die allgemeine Ausrichtung einstellen. Die Bodenplatte lässt sich wie bei vergleichbaren Modellen vom Hersteller um -65 bis 65 Grad drehbar einstellen. Der Neigungswinkel kann zwischen -5 und 20 Grad eingestellt werden und die Höhe kann sich um 15 Zentimeter unterscheiden. Hinzukommt, dass der 272P4APJKHB sich in die Pivot-Form (hochkannt) begeben kann.

Ungewohnter Bewegungssensor

Der Philips 272P4APJKHB besitzt auf der Vorderseite einen Bewegungs- und Helligkeitssensor, der wenn er aktiviert ist, Einflüsse auf das Bild hat. Ist der Monitor im Standby-Modus und nähern wir uns diesem, schaltet sich dieser ein und das Bild erhellt sich. Je nach Raumhelligkeit scheint sich ebenfalls die Helligkeit des Monitors zu verändern.

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Leider scheint dieses Verhalten nicht immer reibungslos zu funktionieren, weshalb wir mit dem Bewegungssensor ein paar Überraschungen überlegt haben. Wenn wir zu nah am Bildschirm saßen, senkte sich beispielsweise die Helligkeit ohne erkennbaren Grund.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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