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Philips: Blade 2 Monitor im Test

philips blade 2 title cover logo gamoha

Bereits vor einigen Wochen haben wir ein Video auf Youtube veröffentlicht, in dem wir den Philips Blade 2 für Euch vorgestellt haben. Dabei handelt es sich um einen stylischen Full HD Monitor mit einer Bildschirmdiagonale von 23 Zoll. Der Hersteller bewirbt diesen mit seiner Bildqualität und dem Miracast-Feature, wodurch drahtlos Inhalte von mobilen Endgeräten wie Tablet oder Smartphone auf diesem angezeigt werden können. Wir wollen Euch den Philips Blade 2 noch einmal ausführlich in diesem Testbericht vorstellen:

Lieferumfang

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Im Lieferumfang des Philips Blade 2 befinden sich neben dem Monitor selbst noch ein VGA-, HDMI und Stromkabel sowie ein externes Netzteil. Eine Treiber-CD und eine Kurzanleitung befinden sich ebenfalls in dem Paket. Abgerundet wird der Lieferumfang von einer Schutzhülle aus Stoff, welche sich für den einfachen Transport des Monitors anbietet.

Technische Daten

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Wie bei vergleichbaren Modellen setzt Philips auf ein IPS-Panel mit WLED-Hintergrundbeleuchtung und einer Größe von 23 Zoll. Das eingebaute Panel ermöglicht eine Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten bei einer Bildwiederholungsrate von maximal 60 Hertz und einem Bildformat von 16:9. Die Reaktionszeit beträgt fünf Millisekunden. Das typische Kontrastverhältnis liegt bei 1000:1 während das dynamische Kontrastverhältnis bei 20000000:1 liegt. Damit ist der Bildschirm in der Lage 16,7 Millionen Farben darzustellen.

Äußere Beschreibung

Der gesamte Philips Blade 2 besitzt ein ansehnliches schlankes Bildschirmdesign, welches der Hersteller mit einer schwarz glänzenden Oberfläche versehen hat. Bis auf einige Logos und dem Herstellernamen befinden sich allerdings keine Besonderheiten auf der Vorderseite des Monitors. Die schlichte und ordentliche Verarbeitung des Monitors ist auch auf der Rückseite des Monitors zu erkennen, wo sich neben der Befestigungsmöglichkeit für den festen Standfuß nur noch das Logo des Herstellers befindet.

philips blade 2 monitor vorderseite gamoha

Der Standfuß selbst ist über ein dünnes glänzendes Metallrohr mit dem Monitor verbunden und ist die eigentliche Zentrale des Monitors. Hier befindet sich neben den Verstellungsmöglichkeiten des Monitors – nur der Neigungswinkel ist einstellbar – das Anschluss- und Buttonpanel für die Wiedergabequellen und Bedienung des Monitors.

philips blade 2 standfuss gamoha

Zu den Anschlüssen auf der Vorderseite gehören der Miracast-Button, eine Taste für das Einstellungsmenü, eine weitere Taste für das Lautstärkemenü sowie zwei Pfeiltasten und der Powerknopf.

philips blade 2 buttonpanel standfuss gamoha

Auf der Rückseite des Standfuß befindet sich neben einem VGA- noch ein HDMI-Anschluss mit MHL-Unterstützung für mobile Geräte. Etwa mittig befindet sich ein Kensington-Schloss zum Sichern des Monitors. Komplettiert wird die Rückseite von zwei Audiobuchsen sowie dem Stromverbindung.

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Insgesamt verfügt der Blade 2 über ein einfaches und schlankes Design, was der Hersteller Philips mit einer glänzenden Oberfläche versehen hat. Etwaige Besonderheiten wie eine VESA-Befestigung finden sich nicht an dem Monitor.

Aufbau und Einrichtung

Der Aufbau des Blade 2 ist sehr einfach und in weniger als fünf Handgriffen erledigt.

Zunächst muss der Bildschirm aus seiner Verpackung genommen werden, wobei bereits mit dem Standfuß befestigt in der Packung liegt. Nachdem herausnehmen stellen wir diesen einfach nur an die gewünschte Stelle und stecken eine Wiedergabequelle sowie Stromversorgung ein.

So schnell haben wir noch keinen unserer Testmonitore aufbauen und in Betrieb nehmen können. Dies wird unter anderem durch die offene Platzierung der Anschlüsse auf der Rückseite des Standfußes ermöglicht, was wir bei sehr vielen Bildschirmen auf dem Markt vermissen.

Leider ist dieses Design ein wenig nachteilig, da wir den Monitor nur in der Neigung verstellen können. Etwaige Höhenverstellbarkeit oder eine Achsendrehung sind nicht möglich.

Nach dem Anschalten müssen wir die passende Bildquelle selbst auswählen und entscheiden uns vorerst für den HDMI-Eingang. Der Monitor versucht dabei wichtige Einstellungen wie die Farbdarstellung, Helligkeit und Kontrast bereits vorzunehmen.

Allerdings müssen wir ein wenig nachhelfen und mit Hilfe des Buttonpanels ein anderes Profil auswählen, wodurch die eingestellten Farben nun lebensfroher und die Helligkeit heller werden.

Der Philips Blade 2 im Betrieb

Da es sich bei diesem Monitor um einen Miracast-Monitor für mobile Geräte handelt, haben wir unseren Testschwerpunkt auf die Anzeige von mobilen Inhalten konzentriert. Aber auch alltägliche Funktionen wie den Büroalltag oder Filme schauen, haben wir mit diesem Bildschirm ausprobiert.

Das eingebaute IPS-Panel ermöglicht nach dem richtigen Einstellen kräftige Farben, die nicht übersättig oder unnatürlich wirken. Auch der Kontrast und die Helligkeit konnten einen guten Eindruck hinterlassen, sodass wir den Monitor wir den Monitor auch in hellen Räumen oder bei direkter Sonneneinstrahlung verwenden konnten, ohne dass lästige Spiegelungen stören. Zusätzlich besitzt der Philips Blade 2 einen stabilen Blickwinkel, sodass wir auch von der Seite die Inhalte noch einwandfrei erkennen können.philips blade 2 einstellungen monitor gamoha

Die Auflösung beträgt auch bei mobiler Verwendung 1920 x 1080 Bildpunkte und lässt Inhalte auf dem Monitor in einer angenehmen Größe erscheinen. Einzelne Pixel können nur bei sehr naher Betrachtung gefunden werden.

Unabhängig von der Nutzung kann der Philips Blade 2 in unserem Test überzeugen und zeigt, dass er sich ordentlich als Allroundmonitor eignet. Lediglich nicht mobile Spiele sollten aufgrund der Größe und der relativ hohen Reaktionszeit auf anderen Bildschirmen gespielt werden.

Nutzung Miracast

Zum Schluss des Testberichts wollen wir uns noch dem Hauptfeature des Monitors widmen – Miracast. Dieses erlaubt dem Anwender seine mobilen Inhalte über eine drahtlose Schnittstelle (beispielsweise Wifi-Direct) an den Monitor zu übertragen.

Für die Übertragung wird ein Smartphone oder Tablet mit Android Version kleiner als 5.0 benötigt, da es ab Version 5.0 vereinzelt zu Problemen bei der mobilen Bildschirmübertragung kommen kann. Gestartet wird Miracast über den entsprechenden Button und benötigt etwa ein bis zwei Minuten um einen Accesspoint zu erstellen. Anschließend werden auf dem Monitor die Zugangsdaten angezeigt, welche in unserem Smartphone mit passender Applikation oder nativer Unterstützung eingegeben werden müssen.

philips blade 2 miracast gamoha

Schließlich können wir die mobilen Inhalte im Hoch- und Querformat auf dem Monitor anzeigen lassen. Wie auf unserem größeren Tablet oder Smartphone können wir unsere Inhalte Begutachten oder Bearbeiten, wobei wir das mobile Endgerät für die Steuerung noch benötigen.

Die Reaktionszeit ist bei der Wiedergabe von Fotos, Videos oder Musik irrelevant, allerdings bei Spielen doch deutlich merkbar, sodass sich beispielsweise Rennspiele nur eingeschränkt spielen lassen. Aufbauspiele wie Clash of Clans lassen sich prima in einer größeren Ansicht spielen.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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