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PDP: Afterglow AG9 Headset im Test

PDP Afterglow AG9 Fontal+Mic

Während der gamescom 2015 in Köln hat der nordamerikanische Peripheriehersteller PDP mit dem Afterglow AG9 sein erstes kabelloses Headset vorgestellt.

Das AG9 gibt es in zwei Varianten. Einmal kompatibel mit der PlayStation 4, welches wir getestet haben, und einmal kompatibel zur Xbox One. Beide Headsets lassen sich auch problemlos am PC betreiben.

PDP bewirbt sein neues Headset mit der durch Bluetooth garantierten Bewegungsfreiheit des Nutzers, hoher Akkulaufzeit und hohem Komfort, sowie guter Klangqualität.

Lieferumfang

PDP Afterglow AG9 Lieferumfang

Der Lieferumfang enthält neben dem Headset ein Klinkenkabel zum Anschluss an Smartphones, ein USB-zu-MicroUSB-Kabel, den USB-Empfänger und eine Bedienungsanleitung. Zusätzlich legt PDP ein Schreiben bei, dass sich der Käufer bei eventuellen Problemen direkt an den Hersteller und nicht an den Verkäufer wenden soll.

Äußere Erscheinung und Ergonomie

PDP Afterglow AG9 Links

Das Afterglow AG9 besteht vollständig aus Kunststoff, wobei die Farbe schwarz überwiegt. Wenn wir von außen auf die Ohrmuscheln schauen, sind diese ringförmig mit Glas abgedeckt, was die Controller für die Audiomembranen, sowie das Bluetooth-Modul zum Vorschein kommen lässt. Die Ohrmuscheln sind bei Verbindung über Bluetooth blau beleuchtet (Bei der Xbox One-Version grün). Die Verarbeitung ist insgesamt sehr gut und das AG9 wirkt sehr stabil.

PDP Afterglow AG9 Kopfpolster

Das Kopfpolster am Bügel ist zweigeteilt und sehr weich. In Verbindung mit den weichen Ohrpolstern sorgen diese für einen festen, aber nicht drückenden Halt und damit für einen angenehmen Tragekomfort. Auch nach langen Gaming-Sessions von mehreren Stunden konnten wir keinerlei Druckschmerzen feststellen. Somit kann das AG9 in diesem Bereich PDPs Versprechung gerecht werden.

PDP Afterglow AG9 Ohrmuscheln

Wenn wir die linke Ohrmuschel anschauen, finden wir in der Mitte einen großen runden Knopf, womit das Mikrofon stummgeschaltet werden kann oder bei Halten das Bluetooth des Headsets aktiviert, beziehungsweise deaktivieren. Nach vorne herausstehend finden wir die Mode-Taste, mit welcher der Nutzer im kabellosen-Modus zwischen den zwei Audiomodi Pure Audio und Bass Boost wechseln kann.

PDP Afterglow AG9 Power+Mute

Auf dem Rahmen der linken Ohrmuschel befinden sich zudem der Micro-USB-Anschluss, die Klinkenbuchse, der Mikrofon-Anschluss und ein Rädchen zur Lautstärkeregelung im Bluetooth-Modus. Die Anschlusskabel wirken trotz ihrer Zweitrangigkeit bei einem kabellosen Headset sehr robust und lassen sich einfach verbinden. Das Mikrofon ist kaum beweglich und nicht sehr gut positioniert, was den Nutzer hier leider einschränkt.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme ist sehr simpel. Bei der Nutzung des Klinkenkabels muss lediglich die Kabelverbindung bestehen und es kann losgehen. Mit Hilfe von Bluetooth ist es ebenso einfach. Der Nutzer muss lediglich den beiliegenden USB-Stick an einen Computer oder eine Konsole anschließen und das Headset einschalten. Bei Auslieferung sind Headset und USB-Stick normalerweise synchronisiert, weshalb eine automatische Verbindung der Fall sein sollte. Wenn dem nicht so ist, muss der Nutzer lediglich den Pair-Knopf am USB-Stick drücken und die Geräte verbinden sich. Das Aufladen ist denkbar einfach, genau wie bei einem Smartphone. Das USB-Kabel ist mit zwei Metern für ein reines Ladekabel lang gehalten, was ein einfaches Aufladen des Headsets beim Zocken ermöglicht. Der Akku hat in unseren Tests bis zu 17 Stunden gehalten, wobei bereits gut eine halbe Stunde früher Warnlaute wegen niedrigen Akkustandes ausgegeben werden. Das Aufladen im Nachhinein dauert maximal eineinhalb Stunden.

PDP Afterglow AG9 USB-Stick PDP Afterglow AG9 Kabel

Soundtest

PDP gibt dem Nutzer beim AG9 zwei Soundmodi zur Auswahl. Einmal den Pure Audio-Modus, bei welchem der Klang am ausgeglichenen sein soll und den Bass Boost-Modus, bei welchem Bässe hervorgehoben werden. Der Unterschied zwischen den Modi ist nicht sehr groß, da der Bass auch im Pure Audio-Modus kräftig ist, aber im Bass Boost-Modus auch nicht übersteuert wirkt.

Das Klangspektrum ist ausgeglichen und Bässe, sowie Mitten und Höhen werden kräftig wiedergegeben. Auch bei voller Lautstärke ist weder ein Klirren, noch Rauschen zur vernehmen, was zu einem angenehmen Musikerlebnis führt.

Beim Test von Spielen ist aufgefallen, dass der Bass Boost Schüsse ungemein verstärkt und somit andere Geräusche übertönt. Dafür sind Schritte bei weniger aktionsreichen Spielen besser zu hören was beim Lokalisieren der Gegner hilft. Im Pure Audio-Modus waren wir jedoch in der Lage Gegner durch den Klang verhältnismäßig gut zu lokalisieren oder durch verräterische Geräusche abzuwehren. So hörten wir beispielsweise in Titanfall den Radarimpuls gegnerischer Spieler aus einer klaren Richtung, wenn diese ihn aktiviert haben.

Abschließend noch ein paar Worte zum Mikrofon. Dieses ist abnehmbar und prinzipiell gut platziert. Leider ist es sehr leise, was zu Kommunikationsproblemen führt. Wenn es, um dem entgegenzuwirken, zum Mund gebogen wird, ist leider das Atmen des Trägers sehr laut hörbar und der Träger selbst wird plötzlich übersteuert. Der Hersteller scheint mit der beworbenen Geräuschunterdrückung des Mikrofons ein wenig übertrieben zu haben. PDP beschreibt das Mikrofon des Weiteren als flexibel, was es leider nicht der Fall ist, wodurch eine gute Anpassung der Position also nicht möglich ist. Darüber hinaus ist es über einen 2,5 Millimeter Klinkenstecker angeschlossen, was es erschwert ein Ersatzmikrofon zu verwenden.

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Über mich: David

Ich interessiere mich bereits seit einigen Jahren stark für Computer und die Technologie die dahinter steckt aber auch sehr stark für Gaming. Aus diesem Grund befasse ich mich seit längerem schon mit der Hardware die hinter einem PC und der Software die hinter einem Spiel steckt und mir ist es eine Freude beides zu testen. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2014 angefangen für Gamoha.eu zu bloggen.

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