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Logitech: G633 Artemis Spectrum im Test

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Ähnlich wie der Hersteller Turtle Beach hat Logitech zwischen der gamescom 2015 und der IFA 2015 in Berlin ein neues Gaming-Headset unter der Bezeichnung G633 Artemis Spectrum für Konsolen und PC vorgestellt. Wir haben ein Testmuster kurz nach der Veröffentlichung erhalten, um einen genaueren Blick auf das Over-Ear-Headset zu werfen und es eine längere Zeit auszuprobieren.

Logitech bewirbt sein neustes Gaming-Headset G633 Artemis Spectrum mit seinen vielseitigen Anschluss- und Verwendungsmöglichkeiten sowie mit seiner Klangqualität und dem erzeugten virtuellen 7.1-Surround-Sound.

Daher wollen wir in unserem neuen Testbericht prüfen, ob Logitech seine Versprechungen einhalten kann und zudem unsere Eindrücke von dem G633 Artemis Spectrum präsentieren.

Lieferumfang

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Der Lieferumfang fällt beim Logitech G633 vollständig aus, sodass sich für die Nutzung am PC, Smartphone oder Konsole ein USB-Kabel und ein 3,5-Millimeter-Klinkenkabel in der Packung befinden. Des Weiteren befinden sich eine Schnellstartanleitung sowie Garantiebeschreibung im Lieferumfang, die einen schnellen Einstieg mit dem Headset sorgt.

Damit liefert Logitech sein neustes Gaming-Headset mit dem notwendigsten Zubehör.

Technische Details

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Das G633 Artemis Spectrum besitzt in jeder Ohrmuschel einen 40 Millimeter Treiber mit einer Impedanz von 39 Ohm, womit ein Frequenzbereich zwischen 20 und 20000 Hertz wiedergegeben werden kann. Zusammen mit der Treibersoftware von Logitech ist das Gaming-Headset in der Lage virtuellen 7.1-Surround-Sound wiederzugeben.

Erster Eindruck und äußere Beschreibung

Das G633 Artemis Spectrum wird von Logitech in einer für Logitech G typischen Verpackung ausgeliefert. Nachdem Auspacken finden wir ein stabiles Headset vor, welches gänzlich in schwarz mit unterschiedlichen Texturen gehalten wurde und über leuchtende Highlights an den Ohrmuscheln verfügt.

logitech g633 artemis spectrum ledstreifen gamoha

Die Außenseite der Ohrmuscheln sowie des Kopfbügels sind aus Kunststoff gefertigt. In der Innenseite befinden sich dagegen gepolsterte Elemente aus weichem Schaumstoff. Während sich an der rechten Ohrmuschel nur das austauschbare Tag zusammen mit einem beleuchteten Logo sowie dem LED-Streifen befinden, besitzt die linke Seite eine Reihe an Funktionen. Hierzu gehören neben den Anschlüssen für das Micro-USB-Kabel und 3,5-Millimeter-Klinkenanschluss auch ein Lautstärkerad, ein Stummstellknopf, ein Schalter zum Wechseln zwischen den Anschlüssen sowie drei frei konfigurierbaren G-Tasten.

logitech g633 artemis spectrum ohrmuschel links knoepfe gamoha

Weitere Besonderheiten befinden sich bei der Befestigung der Ohrmuscheln sowie am Kopfbügel. Die Halterung der Ohrmuscheln lassen sich um bis zu 110 Grad verstellen, sodass die Abnahme des Headsets vereinfacht wird. Der Kopfbügel bietet wie bei vergleichbaren Modellen die Möglichkeit auf die eigene Kopfgröße eingestellt zu werden. Allerdings scheint das Gaming-Headset für kleinere Köpfe konzipiert worden zu sein, da Anwender mit einem größeren Kopf Probleme beim Aufsetzen feststellen werden.

logitech g633 artemis spectrum verstellbare kopfbuegel gamoha

 

 

Ein kleiner Zettel auf der Vorderseite der linken Ohrmuschel gibt einen Hinweis darauf, dass sich hier noch ein Mikrofon befinden muss. Dieses lässt sich leider nur in vertikaler Richtung verschieben und besitzt darüber hinaus keinen eigenen Windschutz.

Inbetriebnahme

Um es bereits vorweg zu nehmen, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten das G633 Artemis Spectrum zu nutzen und somit auch verschiedene Möglichkeiten das Headset in Betrieb zu nehmen. Dem Anwender steht dabei entweder das Micro-USB-zu-USB-Kabel oder 3,5-Millimeter-Klinkenkabel zur Verfügung. Damit lässt sich das Gaming-Headset beispielsweise mit einem Notebook, einer Konsole oder Smartphone einfach verbinden.

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Im Vergleich zwischen der Xbox One und der Playstation 4, eignet sich das G633 Artemis Spectrum durch das mitgelieferte Klinkenkabel eher für die Xbox One, da es sich direkt mit dem Controller verbinden lässt. Dieser kann wiederum drahtlos mit der Konsole verbunden werden. Für die Playstation 4 reicht weder die Länge des USB- noch des Klinkenkabels aus. Hier könntet ihr beispielsweise auf die kabellose Variante zurückgreifen. Einfach anschließen und fertig.

Wollen wir das Gaming-Headset mit unserem Computer verbinden, können wir uns zwischen dem Klinken- oder USB-Kabel entscheiden, wobei letzteres mit etwa zwei Metern deutlich länger ist. Auch hier gilt anschließen und fertig. Ohne eine Treiberinstallation können wir das G633 direkt nutzen, auch wenn wir auf Funktionen sowie den virtuellen 7.1-Surround-Sound verzichten müssen. Nach der Installation der passenden Software können wir alle Features des Gaming-Headsets verwenden.logitech g633 artemis spectrum ohrmuschel anschluesse gamoha

Für die mobile Nutzung eignet sich wiederum das Klinkenkabel besser, da etwa mittig eine einfache Steuerung besitzt. Mit dieser lässt sich neben der Lautstärke, das Mikrofon stummstellen, aber auch auswählen, ob das in der Steuerung enthaltene oder Headset-Mikrofon verwendet werden soll. Ein Start- und Stop-Knopf sowie ein Clip komplettieren diese Steuerung.

Soundtest

Wir haben das G633 Artemis Spectrum in verschiedenen Anwendungsfällen getestet, wobei unser stärkster Fokus auf dem Spielen sowie Musik hören lag. Die Einstellungen in der Treibersoftware haben wir dabei nicht verändert, was insbesondere für die einstellbaren Soundprofile geht. Zudem haben wir die Klangqualität mit Hilfe von First Person Shootern, MOBAs und Rollenspielen getestet.

Während wir First Person Shooter in Form von Counterstrike: GO ausprobiert haben, konnten wir unsere Gegner immer nahezu genau orten. Mit Hilfe des virtuellen 7.1-Surround-Sound gelang uns das noch ein wenig besser, da die Treibersoftware ein automatisches Profil lädt, welches auf First Person Shooter optimiert wurde.

Einen ordentlichen Klang konnte das Gaming-Headset bei unserem getesteten Rollenspiel (Dragon Age: Inquisition) wiedergeben. Hier hat uns allerdings ohne eingestellten Equalizer die Fülle des Klangs gefehlt. Beim Spielen von MOBAs wie Heroes of the Storm kam uns das Gaming-Headset wieder zu Hilfe und ermöglichte uns auf die Gegner zu konzentrieren und wie bei den First Person Shootern zu orten.

Schließlich haben wir das Gaming-Headset zum Musik hören verwendet. Auch hier zeigt das Gaming-Headset, dass Logitech ein vielseitiges Produkt geschaffen hat. Unabhängig von der Lautstärke waren die Höhen und Mitten klar ohne Verzerrungen oder unangenehmes Rauschen. Lediglich der Bass könnte kräftiger sein, auch wenn hier mit einem Equalizer nachgeholfen werden kann.

Wer kräftigeren Bass erwartet, kann entweder mit Hilfe des Equalizers in der Treibersoftware oder des ausgewählten Mediaplayers Änderungen vornehmen. Ähnlich verhielt sich das G633 Artemis Spectrum beim Schauen von Filmen, wobei hier insbesondere die gute Wiedergabe von Stimmen auffiel.

Apropos Stimme: Im Voice-Chat wird sowohl die eigene Stimme als auch die des Gesprächspartners klar übertragen und auch wenn wir es dem Mikrofon nicht ansehen konnten, filtert es einige Hintergrundgeräusche heraus und konzentriert sich auf unsere Stimmeingabe.

Insgesamt konnte das Logitech G633 Artemis Spectrum eine guten Eindruck bei der Klangleistung hinterlassen, wobei es insbesondere mit seinen klaren Höhen und Mitten punkten kann. Lediglich beim Bass müssen Anwender noch ein wenig nachhelfen.

Tragekomfort

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Zum Schluss dieses Testberichts wollen wir noch auf den Tragekomfort des Gaming-Headsets eingehen. Auch wenn die Ohrmuscheln und der Kopfbügel ordentlich gepolstert sind, bekamen wir nach ein paar Stunden leicht Druckschmerzen auf den Ohren. Hinzukommt, dass das gesamte Gaming-Headset sehr anliegt und die eigenen Ohren sehr warm werden können. Hier sollte der Hersteller Logitech noch ein wenig nachbessern.

Artikelbild: Logitech

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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