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Logitech: G402 Hyperion Fury im Test

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Ende Juli haben wir über die Vorstellung der G402 Hyperion Fury Gaming-Maus von Logitech berichtet und auf der Gamescom 2014 die Möglichkeit genutzt, um mit Vincent Tucker – Portfoliomanager-  ein Interview über die Entwicklung dieses Modell zu führen.

Nun haben wir ein Testmuster erhalten, welches wir euch in diesem Testbericht vorstellen wollen. Dabei handelt es sich bei der Logitech G402 Hyperion Fury um eine Gaming-Maus, welche nach Angaben des Herstellers über ein elegantes Design und Präzision verfügen sowie die schnellste Maus weltweit sein soll. In dem folgenden Testbericht wollen wir euch einen Eindruck von der Gaming-Maus geben und überprüfen, ob Logitech den Käufern nicht zu viel verspricht.

Lieferumfang

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Die Logitech G402 Hyperion Fury wird in einer sehr einfachen und kompakten Verpackung ausgeliefert. Im Inneren befinden sich neben der Gaming-Maus nur noch eine Bedienungsanleitung, in der unter anderem die Installation beschrieben wird. Damit beschränkt sich Logitech bei seinem Dneusten Modell auf ein Minimum.

 

Technische Details

logitech g402 hyperion fury technische daten gamoha

Die Logitech G402 Hyperion Fury verfügt über einen optischen Sensor mit „Delta-Technologie, welcher eine maximale DPI von 4000 ermöglicht und befindet sich somit im Mittelfeld aller Gaming-Mäuse. Der Sensor wird zudem von einem Gyrosensor sowie einem Beschleunigungsmesser unterstützt. Die Polling-Rate beträgt 1000 Hertz und soll damit eine Antwortzeit von einer Millisekunde ermöglichen. Die Empfindlichkeit bzw. Lift-Off Distanz der Logitech G402 Hyperion Fury liegt bei 1,5 Millimetern und klebt damit förmlich an der Oberfläche auch beim Abheben der Maus.

Mit einer Maße von 136 Millimeter in der Lännge, 72 Millimeter in der Breite und einer Höhe von 41 Millimetern beträgt ihr Gewicht mit Kabel etwa 144 Gramm und ist damit nicht die leichteste Gaming-Maus. Um die Signale zu bearbeiten befindet sich im Inneren ein 32-Bit ARM-Prozessor sowie einen kleinen Speicher für Makros und Maus-Profile.

Äußerliche Beschreibung

Das Design der Logitech G402 Hyperion Fury wirkt auf den ersten Blick elegant und hochwertig. Auch wenn das Modell nur aus Kunststoff besteht, wirkt die Verarbeitung hochwertig ohne wackelnde Komponenten.

logitech g402 hyperion gury vorderseite gamoha

Auf der Oberseite befindet sich neben den beiden Maustasten auf der linken Seite zwei Daumentasten, welche sich zum Einstellen der Genauigkeit genutzt werden können. In der Mitte der beiden Haupttasten befindet sich ein Mausrad, welches sich ohne großen Widerstand in beide Richtungen drehen lässt. Des Weiteren befindet sich noch ein leuchtendes Logitech-Gaming Logo auf der Oberseite.

logitech g402 hyperion gury oberseite gamoha

Auf der linken Seite befindet sich auf der Vorderseite zunächst eine Anzeige in Form von drei blauen LEDs, welche die momentane Genauigkeitseinstellung anzeigt. Unter dieser Anzeige befindet sich ein Sniper-Button mit die Genauigkeit auf 240 DPI beim Klicken reduziert werden kann.  Des Weiteren befinden sich auf der linken Seite noch zwei Tasten, welche in eimem Internetbrowser zum navigieren zwischen einzelnen Webseiten genutzt werden kann und wird durch eine einfache Daumenablage komplettiert.

logitech g402 hyperion gury linke seite gamoha

Auf der Unterseite der G402 Hyperion Fury finden wir noch den optischen Sensor und weitere Informationen wie den Hersteller und den Modellnamen. Die gummierten Füße komplettieren die Unterseite der Gaming-Maus.

logitech g402 hyperion gury unterseite gamoha

Installation

Über das 2,1 Meter lange USB-Kabel kann die Logitech G402 Hyperion Fury beispielsweise mit einem PC oder Notebook verbunden werden. Auch ohne Treiber wird die Gaming-Maus bereits nach dem Einstecken unter Windows 7 und 8 erkannt  und wird mit einem generischen Treiber für ein optisches Mausgerät vorinstalliert.

Damit wäre die Gaming-Maus bereits eingerichtet, allerdings bietet die separat erhältliche Treibersoftware weitere Funktionen und Modifikationen. Diese kann über die offizielle Produktseite heruntergeladen werden und benötigt mindestens 100 Megabyte Speicherplatz auf dem eigenen PC oder Notebook.

Die Beschreibung der Treibersoftware erfolgt in einem späteren Abschnitt dieses Testberichts, denn auch ohne Treibersoftware ist die Gaming-Maus bereits funktionsfähigkeit und installiert.

Ergonomie

Wie bei vergleichbaren Modellen liegt der Handballen auf dem hinteren Drittel auf der Oberseite der Logitech G402 Hyperion Fury. Von hier aus können sämtliche Tasten der Gaming-Maus bequem erreicht werden. Alle Tasten lassen sich ohne großen Kraftaufwand bedienen und reagieren präzise auf die Eingaben des Nutzers.

logitech g402 hyperion gury hinterseite gamoha

Das Mausrad besitzt eine glatte Oberfläche und ist an den Seiten abgerundet. Es lässt sich in beide Richtungen mit einem minimalen Widerstand  bewegen und lässt sich dabei stufenweise einstellen.

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Auf der linken Seite befinden sich zwei DPI-Schalter zum Einstellen der Mausgenauigkeit. Diese kann ohne installierten Treiber in vier Stufen von 240 über 1600 auf bis zu 3200 DPI einstellen.  Die gewählte DPI-Stufe wird in der darunterliegenden Anzeige, die aus drei blauen LEDs besteht, dargestellt.

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Mit dem speziellen Sniper-Button lässt sich die Genauigkeit per Knopfdruck auf 240 DPI reduzieren, wodurch das Snipern in Ego-Shootern wie Battlefield 4 oder Ghost Recon: Phantoms vereinfacht werden soll.  Diese Taste lässt sich ebenso wie die beiden Navigationstasten für den Internetbrowser mit dem rechten Daumen (Rechtshänder) bedienen.

Insgesamt bietet die Maus für einen Preis ab seinen Preis eine angenehme Ergonomie. Dabei eignet sich die Maus für kleine und große Hände und durch die Daumenablage muss dieser nicht nachgezogen werden.  Für dieses Modell hätten wir uns allerdings  eine größere Ablagemöglichkeit für den kleinen Finger gewünscht, da dieser bei einigen Mausbewegungen auf der Unterlage schleift.

Treibersoftware

Die passende Treibersoftware bietet Logitech auf der Produktwebseite zum Download an. Nach der Installation dieser Software werden zunächst die installierten Spiele des Nutzers analyisiert und einige Profilvorschläge heruntergeladen.

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In dem Startbildschirm der Treibersoftware können wir wählen, ob wir ein gespeichertes Spiel auf dem internen Speicher der Logitech G402 Hyperion Fury oder auf dem Computer auswählen wollen. Wir entscheiden uns für ein Profil, welches wir auf dem Computer speichern wollen. Von hier aus können wir auch direkt in die DPI-Einstellungen wechseln.

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In den DPI-Einstellungen können Nutzer insgesamt fünf verschiedene Genauigkeiten und eine Standardgenauigkeit einstellen. Hier können auch die Signalrate sowie weitere Einstellungen für die Präzision eingestellt werden.

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Neben der Einstellung der Präzision lassen sich alle acht Maustasten individuell programmieren. Hierfür stellt Logitech einen umfangreichen Tasteneditor zur Verfügung, bei denen der Nutzer zwischen einfachen Maus- und Tastenbefehlen auch komplexe Makros einstellen können.

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Spieletest

Logitech bewirbt seine G402 Hyperion Fury als schnellste Gaming-Maus der Welt und so muss sich diese auch in verschiedenen Spielen beweisen können. Wir haben unser Testmodell mit den bekannten Spielen Ghost Recon: Phantoms und Diablo 3 ausprobiert. Bei den getesteten Spielen konnten wir keine Verzögerungen zwischen der Eingabe und Ausführung von Benutzereingaben feststellen.

Das Spielen von Diablo 3 war ohne Probleme möglich und selbst bei häufigen Klicks gepaart mit schnellen Bewegungen reagierte die Maus auf alle getätigten Interaktionen. Selbst das Gewicht von 108 Gramm ohne Kabel hat sich nicht auf den Spielspaß ausgewirkt.

Auch bei Ghost Recon: Phantoms konnte die Gaming-Maus überzeugen und unsere Bewegungen wurden flüssig an das Spiel weitergeleitet. Durch die hohe Genauigkeit,  den Bewegungssensor und das Gyroskop reagierte die Gaming-Maus auch bei schnellen Bewegungen. Auch der Sniper-Button konnte in unserem Test seinen Vorteil zeigen, denn das Snipern war gefühlt einfacher als ohne die Reduzierung der Genauigkeit.

Insgesamt gleitet die Logitech G402 Hyperion Fury auf unserem Aluminium-Mauspad ohne großen Kraftaufwand und lästiges Nachziehen. Die geringe Ablagefläche für den Daumen und den kleinen Finger wirken sich nur minimal auf das Spielevergnügen bei langen Spielesessions aus.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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