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Kurztest: Apple Watch ausprobiert

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Wir haben uns die Apple Watch im Apple Store für Euch angeschaut und wollen in diesem Kurztest ein paar Eindrücke, Fotos und weitere Informationen liefern.

Seit dem 10. April 2015 können interessierte Nutzer die neue Apple Watch online vorbestellen und sich bereits im Apple Store in einer fünfzehn-minütigen Vorführung über das mobile Gadget informieren. Auch wir haben diese Gelegenheit wahrgenommen und konnten die Apple Watch in einem Apple Store testen.

Der Anprobe-Termin

Interessenten können sich die Apple Watch in den Läden anschauen und haben die Möglichkeit diese kurz zu testen. Es ist aber nur das Umbinden oder kurzzeitiges Tragen am Handgelenk möglich, wenn der Termin vorher online reserviert wurde. Für die Reservierung benötigten wir nur eine Apple-ID und einen Terminwunsch. Eine Terminbestätigung erhielten wir kurz darauf per Email.

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Die Apple Watch sitzt bequem am Arm und fällt auf den ersten Blick nicht weiter auf, da diese die meiste Zeit ein dunkles Bild anzeigt. Wenn wir unseren Arm bewegen, schaltet sich das Display automatisch ein und das vordefinierte Ziffernblatt erscheint.

Ein leichtes Vibrieren deutet an, dass beispielsweise eine Nachricht angekommen ist oder ein anstehender Termin wahrgenommen werden muss. Es ist ebenso möglich mit der Karten-Applikation der Apple Watch zu navigieren, wobei Richtungsänderungen ebenfalls durch Vibrieren angedeutet werden. Diese Technologie wird vom Hersteller Taptic Engine genannt.

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Eine weitere Technologie ist die Force Touch-Technologie, wodurch verschiedene Aktionen mit Hilfe von Tippen und Wischen mit unterschiedlicher Stärke ausgeführt werden. Auf diese Weise können wir Apps, Menüpunkte oder weitere Auswahlpunkte anwählen und bestätigen.

Touchscreen, Home-Button und digitale „Krone“

Neben dem Touchscreen besitzt die Apple Watch auf der rechten Seite einen Home-Button und die sogenannte Krone. Drücken wir den Home-Button, gelangen wir in die Ansicht mit unseren Kontakten. Über diese Ansicht können wir Nachricht an unsere Kontakte diktieren und absenden oder aber anderen Apple Watch-Besitzern mit Hilfe von Scribble eigene Mini-Zeichnungen auf die Uhr senden,  die auf dem kleinen Touchscreen gezeichnet oder geschrieben werden können.

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Mit Hilfe der Krone – ein dreh- und drückbares Rädchen – ist ebenfalls für die Bedienung der Smartwatch vorgesehen. Dadurch können wir beispielsweise durch lange Listen (z.B. Kontakte) blättern, Emails auswählen oder die Musik-Playlist auf der Uhr steuern.

Nach Drücken der digitalen Krone öffnet sich die Liste aller installierter Apps. Die Symbole sind dabei kreisförmig angeordnet und lassen sich mit einem Fingertipp öffnen.

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Telefonieren und weitere Applikationen

Leider ist die Sprachqualität der eingebauten Lautsprecher verbesserungswürdig und ist daher nur bedingt für Gespräche oder Musik hören geeignet. Zudem lassen sich einige Applikationen wie die sozialen Netzwerke nicht ohne Verbindung zum iPhone nutzen. Des Weiteren muss während der Nutzung auch Bluetooth und die Internetverbindung aktiv bleiben, um auch Updates der Apps auf der Uhr empfangen zu können.

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Ohne ein weiteres Apple-Gerät ist es nur möglich gespeicherte Musik abspielen zu lassen oder Fotos eines bereits synchronisierten Albums anzuschauen. Des Weiteren erlaubt die Smartwatch die Nutzung der Sensoren für die Fitness-Funktionen.

Fitness-Funktionen

Die Apple Watch besitzt verschiedene Bewegungs- und Beschleunigungssensoren, welche in der Lage die Fitness seines Trägers einigermaßen aufzuzeichnen. Ob diese dauerhaft aktiviert sind, konnten wir nicht zweifelsfrei feststellen. Allerdings weist die Smartwatch daraufhin, wenn wir zu lange gesessen haben oder erkennt aktive Bewegungen, womit der Kalorienverbrauch berechnet wird.

Des Weiteren ermöglicht die Apple Watch das Messen des eigenen Puls mit dem Pulsmesser. Dabei gibt es die Möglichkeit verschiedene Intervalle einzustellen und somit Wiederholungsmessungen beispielsweise beim Joggen einzustellen.

Akkulaufzeit

Laut Apple soll das mobile Gadget eine Akkulaufzeit von etwa 20 Stunden besitzen, wenn diese nur gelegentlich genutzt wird. Bei intensiver Nutzung hält der Akku entsprechend weniger und muss spätestens am Ende des Tages mit Hilfe des Ladekabels wieder aufgeladen werden.

Träger können sich die Akkulaufzeit jederzeit auf dem Hauptbildschirm neben dem Datum und Wetter anzeigen lassen. Während unseres Tests konnten wir zudem feststellen, dass sich die Uhr regelmäßig selbst abdunkelt, um den Akku zu sparen.

Ziffernblatt und Armband

Das Ziffernblatt lässt sich auf die eigenen Bedürfnisse einstellen. Apple stellt dem Träger hierfür verschiedene Muster zur Verfügung und ermöglicht verschiedene Informationen neben Datum und Wetter wie beispielsweise den Mondkalender anzuzeigen.

Neben dem Ziffernblatt gibt es verschiedene Armbänder aus unterschiedlichem Material und verschiedenen Motiven. Das reicht von einem einfachen Kunststoffarmband über Lederarmband bis hin zum Edelstahlarmband.

Preise, Verfügbarkeit, Geräte

Die Apple Watch wird nach Angaben von Apple in verschiedenen Ausführungen ab einem Preis von 399 Euro erhältlich sein. Dabei beträgt die Gehäusegröße 38 Millimeter, wobei es eine größere Variante mit 42 Millimetern ab 449 Euro geben wird.

Je nach ausgewähltem Armband kann der Preis zwischen 650 und 1300 Euro varrieren, wobei es auch ausgewählte Modelle ab einem Preis von 18000 Euro geben wird.

Bezüglich der Verfügbarkeit weist Apple darauf hin, dass der Verkauf in den Apple Stores momentan nicht möglich ist und nur online reserviert werden kann. Da bereits viele Vorbestellungen eingetroffen sind, müssen Käufer zudem mit Wartezeiten zwischen vier und sechs Wochen rechnen.

Fazit

Auch wenn Apple mit seiner Watch ein innovatives Produkt geschaffen hat, welche hochwertig verarbeitet wurde, über viele Features verfügt und genügend Leistung für Anwendungen bereithält, würden wir zu diesem Zeitpunkt keine Kaufempfehlung aussprechen wollen, da der Preis bereits für das Einstiegsmodell sehr hoch ist und das Armband kostenpflichtig hinzugekauft werden muss.

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