broken

Gamoha.eu

iFrogz: Zwei GoLite-Ladegeräte im Kurztest

ifrogz golite products title cover logo gamoha

Wir haben gestern über die drei neuen GoLite-Ladegeräte von iFrogz berichtet und haben kurz nach der IFA 2014 zwei Modelle erhalten, welche wir für euch in diesem Kurztest untersuchen möchten. Die neuen Modelle des Herstellers können die Laufzeit des eigenen mobilen Endgeräts entweder um einen gewissen Zeitraum verlängern oder wieder vollständig aufladen, auch wenn wir gerade unterwegs sind. In diesem Kurztest wollen wir uns daher mit den beiden GoLite-Ladegeräten mit den Kapazitäten von 3000 und 9000 Milliamperestunden beschäftigen und euch einen Gesamteindruck zu den mobilen Ladegeräten geben.

Testszenario

Bereits beim Test der Maxell Powerbanks haben wir ein entsprechendes Testszenario entwickelt, welches wir an dieser Stelle ebenfalls anwenden werden. Dabei haben wir die beiden GoLite-Geräte mit den mitgelieferten USB-Kabeln und einem vorhandenen USB-Netzteil miteinander verbunden und über die Steckdose aufladen. Zusätzlich haben wir die beiden Modelle über ein Notebook aufgeladen. Für unseren Test haben wir im Gegensatz zum letzten Test der Maxell Produkte ein Honor 6 anstatt eines One Plus One verwendet. Dieses verfügt über eine Akkukapazität von 3100 Milliamperestunden und sollte das kleinere Modell vollständig aufgebrauchen. Den Akku des Smartphones haben wir aufgeladen, sobald der Akku erschöpft (0%) war.

GoLite 2.0

23_9_golite_top_red

Zunächst wollen wir mit der Golite 2.0 anfangen, welches mit einer Kapazität von 3000 Milliamperestunden ausgestattet ist. Durch sein schlankes Design soll es sich laut Hersteller für den mobilen Einsatz eignen und in jeder Tasche einen Platz finden. Es eignet sich sowohl für Smartphones als auch für Tablets.

Wie bereits beschrieben befindet sich im Inneren eine Batterie mit der genannten Leistung, welches sich über das mitgelieferte USB-Kabel aufladen lässt und seine Leistung an mobile Endgeräte abgeben kann.

Das Gehäuse ist mit einer gummierten Oberfläche umgeben und besitzt auf der linken Seite einen USB-Port für die Verbindung mit dem mobilen Endgerät. Im Gegensatz dazu befindet sich auf der rechten Seite ein micro-USB-Port, wodurch das Golite 2.0 aufgeladen werden kann. Auf der Oberseite befindet sich noch ein Powerknopf mit einer LED, welche die Ladezeit des Modells anzeigt. Darüber befindet sich eine Taschenlampe, welche mit einem doppelten Druck auf den Powerknopf aktiviert werden kann.

Bereits beim unterschiedlichen Aufladen zeigen sich unterschiedliche Ladezeiten. Während wir über das Notebook knapp sechs Stunden zum Aufladen benötigen, brauchen wir mit Hilfe des Netzteils etwa vier Stunden. Nach dem Aufladen verbinden wir dieses mit unserem Honor 6 und überprüfen die Dauer sowie den anschließenden Akkustand. Nach etwa vier Stunden ist die Leistung des GoLite 2.0 aufgebraucht und unser Smartphone ist mit 95 Prozent nahezu vollständig aufgeladen.  Bei einem weiteren Test versuchen wir die Akkulaufzeit unsers Smartphones mit dem GoLite 2.0 zu verlängern. Bei einem Akkustand von 50 Prozent konnten wir die Laufzeit unseres Smartphones um bis zu sieben Stunden verlängern.

Fazit

Für einen Preis ab 29 Euro eignet sich das mittlere Modell zum Aufladen von Smartphones mit einer Akkukapazität von bis zu 3000 Milliamperestunden. Nach dem langen Ladevorgang können wir entweder ein Smartphone in etwa vier Stunden vollständig aufladen oder die Laufzeit um bis zu sieben Stunden verlängern.

GoLite Traveler

22_9_golite_traveler_black

Das größere der beiden Modelle besitzt eine Kapazität von 9000 Milliamperestunden, welches nach Angaben des Herstellers für bis zu sechs Smartphones und dabei zwei Geräte gleichzeitig aufladen kann. Diese eignet sich wie das vorherige Modell für Smartphones und Tablets und eignet sich für den mobilen Einsatz, wo keine Ladestation oder Stromquelle zur Verfügung steht.

Im Inneren befindet sich wie beim dem zuvor beschriebenen Modell eine Batterie mit der genannten Leistung, welche sich ebenfalls über das mitgelieferte USB-Kabel aufladen lässt und seine Leistung über die angesprochenen USB-Ports verteilen kann.

Wie das zuvor beschriebene Modell verfügt auch dieses über eine gummierte Oberfläche. Auf der Oberseite befinden sich vier kleine LEDs, welche den aktuellen Ladestatus des GoLite Traveler anzeigt, sowie ein Powerknopf. Der Powerknopf eignet sich zum Ein- und Ausschalten des Ladevorgangs sowie der Taschenlampenfunktion. Darüber befinden sich zwei USB-Anschlüsse sowie eine helle LED, welche für die Taschenlampenfunktion eingesetzt wird, welche über einen doppelten Druck auf den Powerknopf aktiviert werden kann. Dieses Modell wird von einem microUSB-Anschluss auf der linken Seite komplettiert, womit das GoLite Traveler aufgeladen werden kann.

Beim Aufladen konnten wir unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Wenn wir dieses Modell über das USB-Netzteil aufladen, können wir das GoLite Traveler in etwa zwölf Stunden aufladen. Im Gegensatz dazu benötigen wir beim Aufladen über das Notebook etwa 14 Stunden.

In etwa 4,5 Stunden können wir unser Honor 6 zwei Mal vollständig aufladen. Beim dritten Mal können wir unser Smartphone etwa zu 75 Prozent laden. Danach ist auch unser GoLite Traveler vollständig entladen und wir bereiten dieses Modell für den nächsten Test vor. Beim zweiten Test haben wir erneut das Smartphone bei 50 Prozent mit dem GoLite Traveler verbunden, um damit die Akkulaufzeit des Honor 6 zu verlängern. Wir konnten die Ausdauer unseres Smartphones um bis zu 20 Stunden verlängern.

Fazit

Für einen Preis von 59 Euro eignet sich das Modell aus der Produktreihe zum mehrmaligen vollständigen Aufladen von einem oder mehreren Smartphones, selbst wenn diese größeren Akkus besitzen. Allerdings sollten vor der Nutzung etwa 12-14 Stunden eingeplant werden, bevor die Leistung abgerufen werden kann.

Artikelbild: iFrogz

Zusammenfassung

Die beiden GoLite-Ladegeräte konnten in unserem Test überzeugen und bieten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Je nach Einsatzzweck und intensiven Nutzung des eigenen Smartphones würden wir sowohl die stärkere als auch die schwächere Variante empfehlen.

Das GoLite 2.0 eignet sich besonders, um die Ausdauer des eigenen Smartphone um bis zu sieben Stunden zu verlängern. Zwar können mit diesem Modell auch Smartphones wieder aufgeladen werden, allerdings sollte hierbei die Akkukapazität kleiner als 3000 Milliamperestunden betragen. Mit dem GoLite Traveler können mehrere Smartphones gleichzeitig und mehrmals aufgeladen werden. Dieses eignet sich für den Camping-Urlaub oder den Aufenthalt auf Festivals, wo keine unmittelbare Stromversorgung zur Verfügung steht. Hierfür bietet dieses Modell eine Kapazität von 9000 Milliamperestunden.

Noch ein Hinweis zum Schluss: Nach dem Auspacken der Geräte können die einzelnen Ladegeräte unterschiedlich stark nach Weichmachern riechen, was von dem einen oder anderen Nutzer als störend empfunden werden kann. Daher empfehlen wir die entsprechenden Modelle über eine Nacht lang zu lüften.

Tags

Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

Dies könnte dich auch interessieren...

broken

0 thoughts on “iFrogz: Zwei GoLite-Ladegeräte im Kurztest”

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

broken