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IFA 2016: Archos mit Smartphone-Flut und Drohne

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Bei unserem Besuch bei Archos erwartete uns auf der IFA 2016 eine Smartphone-Flut sowie eine kostengünstige Einsteiger-Drohne.

Der französische Hersteller ist für seine kostengünstigen Smartphones bekannt und passend zur IFA 2016 in Berlin gab es eine wahre Smartphone-Flut. Neue Geräte aus der Helium-Serie sowie ein neues Diamond und Saphir wurden uns präsentiert. Außerdem bekamen wir eine Drohne zu sehen, die mit einer einfachen Kamera ausgestattet ist und über das Smartphone gesteuert werden kann.

Drei neue Helium-Geräte

Ab Oktober und November diesen Jahres werden drei neue Helium-Smartphones auf den Markt kommen. Alle Geräte besitzen dabei eine Displaygröße von 5,5 Zoll und sind mit LTE ausgestattet.

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Das führende Modell aus dieser Serie wird das Archos 55 Helium Ultra darstellen. Es wird von einem Vierkernprozessor von Mediatek angetrieben. Drei Gigabyte Arbeitsspeicher und 32 Gigabyte interner Speicher mit Erweiterungsmöglichkeit stecken in dem neuen Smartphone. Das Display löst mit 1280×720 Bildpunkten auf und basiert auf einem IPS-Panel. Eine 8-Megapixel-Kamera ist ebenfalls am Board. Für die Leistung sorgt ein 2700 Milliamperestunden starker Akku, der laut Hersteller bis zu einem Tag durchhalten soll. Außerdem ist Android 6.0 Marshmallow vorinstalliert.

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Die anderen Modelle sind technisch etwas reduzierter ausgestattet. Diese verfügen nur über ein Gigabyte Arbeitsspeicher und nur die Hälfte des internen Speichers. Auch die Speichererweiterung kann nicht so üppig ausfallen. Ab einem Preis von 129 Euro bzw. 149 Euro (Helium Ultra und 4Seasons) werden die Geräte ab Oktober und November erhältlich sein.

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Outdoor-Smartphone 50 Saphir

Zusammen mit der Schwesterfirma Logic Instruments präsentiert Archos das 50 Saphir, ein sehr haltbares Outdoor-Smartphone. Es besitzt ein sehr geschütztes gummiertes Gehäuse, wobei das Display mit Gorilla Glass 4 geschützt ist. Durch seine Bauweise soll Staub, Wasser und andere Witterungen überstehen. Angetrieben wird dieses Gerät ebenfalls von einem Mediatek Vierkernprozessor mit 1,5 Gigahertz. Zwei Gigabyte Arbeitsspeicher und 16 Gigabyte interner Speicher gehören zur weiteren Ausstattung. Ein MicroSD-Kartenslot ermöglicht die Speichererweiterung. Für Fotos und Videos besitzt das Smartphone auf der Rückseite eine 13 Megapixel-Kamera mit Autofokus und LED-Blitz. Darüber hinaus sind die wichtigsten Sensoren wie GPS und Umgebungssensor mit eingebaut.

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Beim Betriebssystem setzt Archos auch hier auf Android 6.0 Marshmallow. Ein 5000 Milliamperestunden starker Akku verspricht lange Einsatzzeiten. Laut Archos soll eine im Prozessor eingebaute Technologie zusätzlich dafür sorgen, dass die Ladezeit des Akkus sich halbiert. Ab einem Preis von 229 Euro wird das 50 Saphir voraussichtlich im Oktober in den Handel kommen.

55 Diamond Selfie mit Fingerprint-Sensor

Schließlich stellte uns Archos noch das 55 Diamond Selfie Smartphone vor. Dieses ist mit einer besonderen Selfie-Kamera ausgestattet. Zur weiteren Ausstattung gehören ein Qualcomm-Achtkernprozessor , vier Gigabyte Arbeitsspeicher und 64 Gigabyte interner Speicher. Auf einen Erweiterungsschacht wird verzichtet. Das Display hat eine Größe von 5,5 Zoll mit Full HD Auflösung. Von den Maßen her soll es sich wie bei einem fünf Zoll Modell anfühlen. Ähnlich ging bereits der Hersteller Huawei bei seinem Mate 7 und Mate S vor. Zum Schutz vor unbefugter Nutzung besitzt das Gerät einen Fingerprint-Sensor. Auf Knopfdruck lässt sich wie bei vergleichbaren Modellen das Smartphone entsperren.

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Android 6.0 und ein 3000 Milliamperestunden starker Akku komplettieren das Smartphone. Einen Preis für das im November erscheinende Smartphone konnte uns der Hersteller noch nicht zuverlässig nennen.

Archos Drone für Hobby-Piloten

Das Highlight unseres Besuchs folgte zum Schluss. Neben der Smartphone-Flut gab es noch eine Drohne zu sehen. Ab einem Preis von 99 Euro wird der kompakte Flieger ab Oktober im Handel erhältlich sein. Laut Archos soll die Drohne für Flugspaß mit 7,7 Metern pro Sekunde sorgen. Sie kann eine Höhe von bis zu 50 Metern erreichen und dabei mit der eingebauten Kamera HD-Videos aufnehmen. Per Fernbedienung oder App kann die Drohne vom Nutzer gesteuert werden.

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Durch ein 6-Achsen-Gyroskop und einen G-Sensor können verschiedene Flugmanöver durchgeführt werden oder aber auch die Position an einer Stelle in der Luft gehalten werden. Sollte es Mal gefährlich werden, kann der Stopp-Button verwendet werden, um eine Notlandung einzuleiten. Auf der Messe konnten wir uns nur kurz einen Eindruck von der Drohne verschaffen. Sie flog trotz der ganzen Funkfrequenzen ohne Probleme selbst auf niedriger Höhe (etwa 2 Meter vom Boden aus) und konnte ihre Position dort auch halten. Allerdings war die Steuerung etwas empfindlich. Für etwa 15 Minuten soll der eingebaute Akku reichen.

Artikelbild: Archos

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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