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Gamescom 2014: F2P und Abomodelle weiter auf dem Vormarsch?

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Im Vorfeld der Gamescom 2014 haben der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) und der Bundesverband der deutschen Games-Branche (GAME) eine Umfrage zum Thema F2P und Abo-Modellen durchgeführt.

Dabei gaben rund 54 Prozent der Befragten an, dass Free-2-Play und Freemium Modelle für stabilere und langfristigere Einnahmen sorgen werden. Zusätzlich halten weitere 36 Prozent den kostenlosen Zugang zu Spielen in einigen Fällen für sinnvoll und die restlichen zehn Prozent können diesem Konzept keine nennenswerte Zukunft attestieren.

Im Vergleich zu einer Vorjahresumfrage des eco ist die Einstellung gegenüber Free-2-Play als Geschäftsmodell ausgeglicherner geworden. So sank die Anzahl der Befürworter von 65 Prozent um 11 Prozent und der Skeptiker von 14 Prozent um vier Prozent. Dabei stieg die Anteil, welcher Free-2-Play in bestimmten Fällen für sinnvoll hält, deutlich von 21 Prozent auf 36 Prozent.

Laut einigen Experten stünden die Publisher heute unter enormen Druck, da nicht alle Titel wie beispielsweise GTA 5 innerhalb von drei Tagen für Rekordeinnahmen sorgen würden. Deshalb seien Free-2-Play oder Abo-Modell ein guter Weg, um Spieler zu erreichen und langfristig an einen Titel zu binden und sich somit auf dem umkämpften Spielemarkt durchzusetzen. Allerdings ist der Einsatz der dynamischen Geschäftsftsmodelle keine Garantie für eine erfolgreicher Vermarktung zukünftiger Spiele.

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Nach Angaben von des GAME-Geschäftsführers Thorsten Ungers habe sich ein faires Free-2-Play Modell bereits seit Jahren in einigen Multiplayertiteln bewährt während Abo-Modelle traditionell mit Onlinerollenspielen verknüpft seien. Weiter erklärt Thomas Unger, dass im Gegensatz zu einmaligen Verkauf von Spielen diese beiden Varianten zielgruppengerecht eingesetzt können und somit eine eigenere Bindung der Gamer mit dem Produkt hergestellt werden kann. Der digitale Charakter der Kundenbeziehung erlaube auch die Entwicklung von neuem Content, der genau auf die Zielgruppe abgestellt ist und auch gegebenenfalls mit dieser gemeinsam entwickelt werden könne. Seiner Meinung nach würden darunter Contents wie neue Charaktere, Level, Ausrüstungen oder Multiplayerkarten fallen.

Auf der diesjährigen Gamescom stellten einige Große Publisher neue Titel, welche auf Free-2-Play oder auf ein Abo-Modell setzen. Darunter befinden sich Spiele wie League of Legends, Arena of Fate oder Heroes of the Storm. Das bisher erfolgreichste Spiel mit einem Abo-System World of Warcraft präsentierte sich ebenfalls auf der Gamescom in Köln.

Nun wollen wir auch eure Meinung zu diesem Thema hören und fragen:

Wie seht ihr als Spieler die Entwicklung von Free-2-Play oder Abo-Modellen bei Spielen?

Wir freuen uns über jeden Teilnehmer, der einen Kommentar auf diese Umfrage schreibt. Mit diesen wollen wir uns selbst ein Bild aus Sicht der Spieler verschaffen und

Artikelbild: gamescom

 

 

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Über mich: David

Ich interessiere mich bereits seit einigen Jahren stark für Computer und die Technologie die dahinter steckt aber auch sehr stark für Gaming. Aus diesem Grund befasse ich mich seit längerem schon mit der Hardware die hinter einem PC und der Software die hinter einem Spiel steckt und mir ist es eine Freude beides zu testen. Aus diesem Grund habe ich im Jahr 2014 angefangen für Gamoha.eu zu bloggen.

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2 thoughts on “Gamescom 2014: F2P und Abomodelle weiter auf dem Vormarsch?”

  1. David sagt:

    Meiner Meinung nach sind F2P oder Abo-Modelle nur in bestimmten fällen bzw. fast garnicht angebracht, da sich Entwickler dabei nicht immer genügend Mühe bei sowas geben, zudem ist paytowin ein großes Problem. Man wird praktisch dazu gezwungen sehr viel zu bezahlen um nicht frustriert zu werden.

    Was sagt ihr dazu?

    • Gabriel sagt:

      Ich finde das auch in zu häufigen Spielen… du fängst irgendwo bei Stufe 1 an und du wirst sofort von einem bevorzugten Spieler der wahrscheinlich ’ne Menge Asche zahlt… man schaue auf das Need for Speed World…. Need for Speed wird sowieso von EA wie jedes Spiel gegen die Wand gefahren. -_-

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