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Func: Gaming-Headset HS-260 im Test

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Das HS-260 ist bislang das einzige Headset des Herstellers Func und bewirbt dieses mit einer guten Klangqualität und großem Komfort während langer Gaming-Sessions. Nachdem wir bereits die Func Gaming-Maus MS-3 R2 getestet haben, waren wir auch auf die Ergebnisse dieses Headsets sehr gespannt. Daher wollen wir euch die angesprochenen Testergebnisse in dem folgenden Testbericht präsentieren und geben euch einen Gesamteindruck zu diesem Headset wieder.

Lieferumfang

Das Headset wird in ähnlicher Verpackung ausgeliefert wie die Func MS-3 R2 Gaming-Maus, welcher einen direkten Blick auf die gekaufte Hardware erlaubt. Neben dem Kopfhörer befinden sich im Lieferumfang noch das abnehmbare Mikrofon, das stoffummantelte Verbindungskabel, zwei zusätzliche gepolsterte Lederohrmuscheln, eine Geräteregistrierungskarte sowie eine Schnellstartanleitung. Somit liefert Func sein HS-260 mit den wichtigsten Zubehör aus, um mit dem Headset direkt arbeiten zu können. Durch die Beigabe der zusätzlichen Ohrmuscheln wird der Lieferumfang aufgewertet.

Technische Details

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Func stattet sein HS-260 mit jeweils einem 50 Millimeter Treiber in jeder Ohrmuschel aus, die insgesamt über eine Impendanz von 32 Ohm verfügen. Damit ist das Headset in der Lage eine Frequenz von 20 bis 20000 Hertz wiederzugeben. Die einzelnen Ohrmuscheln sind so groß, dass diese selbst große Ohren umschließen können und äußere Geräusche effektiv unterdrücken. Über das mitgelieferte Kabel kann das Headset mit einem Computer oder Notebook an zwei 3,5 Millimeter Klinkenanschlüssen angeschlossen werden.

Die Maßen betragen 180 Millimeter in der Höhe, 105 Millimeter in der Breite und einer Länge von 194 Millimetern sowie einem Gewicht von 370 Gramm.

Äußeres Erscheinungsbild

Mit unserer Beschreibung des äußeren Erscheinungsbilds wollen wir mit dem flexiblen Kopfbügel anfangen, welcher aus grauem Kunststoff besteht und mit einem schwarzen Stoff zum Kopf hin gepolstert ist. An beiden Enden des Kopfbügels befindet sich jeweils ein eingelassenes Herstellerlogo auf einem schwarzen Hintergrund, unter welchem sich die Schienen zum Verstellen des Kopfhörers befinden.

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Direkt an der Mündung der beiden Enden können die Kopfhörer an die eigene Kopfgröße angepasst werden. Diese bestehen ebenfalls aus Kunststoff und halten eine der beiden Ohrmuscheln an jedem Ende. Die Ohrmuscheln sind in einem sehr dunklem grau gehalten und können selbst große Ohren durch ihre Größe umschließen. Diese bestehen zudem aus stabilen Kunststoff und bieten gleichzeitig das Gehäuse für die angesprochenen Treiber, welche durch schwarze lederne Ohrpolster geschützt werden. Zwischen den Ohrmuscheln guckt einzelne Elemente eines silbernen Metallnetzes hervor, hinter denen die Audioeinheiten befinden.

 

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Auf der Unterseite beider Ohrmuscheln befindet sich jeweils eine Öffnung für das Mikrofon oder das Verbindungskabel. Dabei ist es scheinbar irrelevant, in welche der beiden Seiten das Mikrofon bzw. Verbindungskabel gesteckt wird.

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Insgesamt wirkt das Design des HS-260 von Func einfach und funktionell gehalten. Darüber hinaus wirkt die Verarbeitung des Headsets hochwertig, welches nicht zuletzt an dem stabilen Kunststoff der beiden Ohrmuscheln liegt.

Aufbau und Inbetriebnahme

Zunächst nehmen wir das Headset aus der Verpackung und stecken das Kabel sowie das Mikrofon an den vorgesehenen Platz. Wie bereits erwähnt ist es dabei irrelevant, ob das Mikrofon links oder rechts eingesteckt wird. Anschließend müssen wir nur noch das Ende des Verbindungskabel mit zwei 3,5 Millimeter Klinkenanschlüssen verbinden und schließen damit den Aufbau des Headsets innerhalb von einer Minute auch ohne Anleitung ab.

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Ohne die weitere Installation von Treibern können wir das Headset bereits jetzt verwenden. Auf der Suche nach einem Treiber werden wir weder im Lieferumfang noch auf der Webseite von Func fündig und sind uns daher sicher, dass für die Inbetriebnahme keine weiteren Schritte mehr notwendig sind.

Insgesamt ist die Inbetriebnahme des HS-260 von Func sehr einfach und kann vom Nutzer auch ohne Anleitung durchgeführt werden. Für die Verwendung werden lediglich zwei 3,5 Millimeter Klinkenanschlüsse vorausgesetzt, wenn das HS-260 als Headset verwendet werden soll.

Bedienbarkeit

Da das HS-260 über keine eigenen Treiber verfügt, lässt sich dieses vollständig über die Klang-  und Lautstärkeeinstellungen der eigenen Soundkarte oder die Einstellungen am Endgerät einstellen. Während unseres Tests nutzen wir die Windows Soundeinstellungen zur Wiedergabe und Aufnahme von angeschlossenen Geräten.

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Wie bereits in anderen Testberichten beschrieben, können hierüber neben der Lautstärke verschiedene Systemeffekte eingestellt werden, womit wir das Headset auf unsere eigenen Ohren individuell einstellen können.

Tragekomfort

Func bewirbt sein Headset mit einem besonderen Tragekomfort, da dieser neben dem Klang zu den wichtigsten Eigenschaften eines Headsets gehört. Der Tragekomfort beim HS-260 wird von Func durch die gepolsterten Lederohrmuscheln und denn  gepolsterten stoffummantelten Kopfbügel gewährleistet. Während unseres Tests haben wir das HS-260 etwa sechs Stunden aufgesetzt und hatten trotz der eng anliegenden Hörer und des hohen Drucks auf den Ohren keine späteren Beschwerden feststellen können.

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Durch den anpassbaren Kopfbügel lässt sich das Headset auf die eigene Kopfgröße einstellen, wodurch es eng am Kopf gehalten werden kann und so zum Tragekomfort beiträgt.

Soundtest

Wie bei den technischen Daten bereits erwähnt verbaut Func in dem HS-260 jeweils einen 50 Millimeter Treiber in jeder Ohrmuschel, welche sich zur Wiedergabe von Musik und Soundeffekten ideal eignen. Unabhängig von der Lautstärke das Headset über einen guten Klang, wobei die Höhen und Mitten selbst bei hoher Lautstärke klar wiedergegeben werden und der Bass kräftig klingt und nicht etwa drückend oder dumpf.

Für unseren Soundtest haben wir uns Musikstücke aus verschiedenen Genres wie etwa die Philharmonie von Dvoraks 9. Symphonie angehört, Spiele wie Ghost Recon: Phantoms gespielt und Telefongespräche über Skype geführt. Dabei kam neben dem Headset nur noch die Standardsoundkarte unseres P6T Deluxe V2 zum Einsatz.

In den genannten Fällen war die Wiedergabe von Musik und Stimme gleichermaßen klar und deutlich. Bei der Musikwiedergabe konnten wir die unterschiedlichen Instrumente des Orchesters heraushören. Beim Zocken konnten wir unsere Gegner nahezu positionsgenau orten und entsprechend darauf reagieren. Der Skype-Test erbrachte ebenfalls positive Ergebnisse, wobei wir unseren Gesprächspartner sauber und ohne Verzerrungen wahrnehmen konnten.

Auch das Mikrofon des HS-260 konnte in unserem Test überzeugen. Dieses zeichnet sich unter anderem durch seine klare Übertragung der Stimme und seine leichte Rauschunterdrückung aus, welche Hintergrundgeräusche oder störende Einflüsse minimiert.

Insgesamt liefert das HS-260 von Func bei der Wiedergabe von Musik und Stimme ein gutes Ergebnis ab und kann mit anderen führenden Gaming-Headset-Herstellern mithalten.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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