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Fnatic Gear: Rush Gaming-Tastatur im Test

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Mit Fnatic Gear will der gleichnamige Multigaming-Clan fnatic auch auf dem internationalen Markt auftreten und seine Produkte insbesondere für Spieler präsentieren. In unserem dreiteiligen Special zu den Produkten von Fnatic Gear konnten wir noch die Gaming-Tastatur Rush ausprobieren, welche sich wie die anderen Produkte durch ihre Einfachheit, Zuverlässigkeit und ihren Komfort auszeichnen soll. Was die Tastatur zu etwas besonderem macht, erläutern wir Euch in unserem neusten Testbericht.

Lieferumfang

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Wie beim Hersteller Fnatic Gear üblich, ist der Lieferumfang sehr minimal. Neben einer Schnellstartanleitung und der Tastatur finden wir keine weiteren Verpackungsinhalte.

Äußerliche Beschreibung

Die gesamte Tastatur besitzt ein mattes und schwarzes Gehäuse aus Kunststoff mit Gummiüberzug, wobei die Rush aus einem festen Teil sowie einer abnehmbaren Handballenauflage besteht. Die Handballenablage kann mit einer einfachen Steckverbindung auf der Unterseite der Tastatur angedockt werden.

fnatic gear rush gaming-keyboard komplette rueckseite gamoha

Unser Testmuster sieht auf den ersten Blick aus wie eine herkömmliche Tastatur mit 105 Tasten, doch die Feinheiten werden erst beim näheren Hinsehen deutlich. Die einzelnen Tasten besitzen transparente Buchstaben, durch die die einstellbare Hintergrundbeleuchtung durchscheinen kann. Darüber hinaus gibt es statt einer zweiten Windows-Taste, eine Funktionstaste sowie Doppelbelegungen bei den F-Tasten – dazu aber später mehr.

fnatic gear rush gaming-keyboard komplette vorderseite gamoha

Das Tastaturlayout ist in unserem Fall auf den deutschen Markt angepasst und unter den Tastenkappen befinden sich braune Cherry MX-Switches, die ein taktiles Feedback geben. Zwei weitere Varianten sind entweder mit blauen oder roten Cherry MX-Switches erhältlich.  Neben einem Herstellerlogo und drei LEDs für die üblichen Funktionen der Tastatur, gibt es keine weiteren Besonderheiten auf der Vorderseite.

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Auf der Rückseite gibt es zwei USB-Ports, die beispielsweise für weitere Eingabegeräte oder externe Speichermedien verwendet werden können. Komplettiert wird die äußere Erscheinung auf der Unterseite mit zwei gummierten Standfüßen vorne, zwei aufstellbaren Standfüßen hinten sowie den Herstellerinformationen und dem ausgehenden USB-Kabel. Letzteres ist mit einem synthetischen Stoff ummantelt und mündet in einen vergoldeten USB-Anschluss.

Wie eingangs erwähnt sieht die Tastatur nicht spektakulär aus und besitzt bis auf die Hintergrundbeleuchtung keine besonderen Merkmale. Damit entspricht die Rush genau dem Versprechen des Herstellers einfache aber hochwertige Produkte auf den Markt zu bringen und stellt sich gegen den aktuellen Trend möglichst viele Eingabegeräte übergreifend miteinander zu verbinden und mit bunten LEDs auszustatten.

fnatic gear rush gaming-keyboard background led keyboard gamoha

Insgesamt ist die Verarbeitung sehr gut gelungen, sodass alle Ecken abgerundet und die Spaltmaße gering sind. Hinzukommt, dass die Tastatur durch ihr Gewicht stabil auf dem Schreibtisch liegt. Lediglich die gummierte Oberfläche neigt dazu Staub und Schmutz anzuziehen, sodass die Tastatur regelmäßig gereinigt werden sollte.

Tasturlayout, Funktions- und Makrotasten

Unsere Tastatur besitzt zwar ein deutsches Layout. Allerdings gibt es einige Tasten, die eine doppelte Funktion besitzen und zusammen mit der FN-Taste ausgeführt werden können.

Hierzu gehören insbesondere die F-Tasten, aber auch einige Tasten des Nummernblocks haben doppelte Aufgaben. Bei den F-Tasten sorgen F1 bis F6 für die Mediensteuerung, wobei die Wiedergabe stummgestellt, aktiviert, lauter, leiser, vor- und zurückspult werden kann. Die nächsten fünf Tasten (F7-F11) stellen die Profilwechseltasten dar. Bleibt noch die F12-Taste übrig, die den fnatic-Modus bzw. Gaming-Modus aktiviert und dabei beispielsweise die Windows-Taste sperrt. Welche anderen Funktionen mit dieser Taste verknüpft sind, konnten wir während unseres Tests nicht herausfinden.

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Kommen wir zum Nummernblock. Hier gibt es den mittleren Block der Tastatur erneut, sodass sich beispielsweise die Tasten „Bild auf“ und „Bild ab“ auf den Tasten 9 und 3 befinden. Aber auch die Steuerung der Beleuchtung erfolgt über den Nummernblock zusammen mit gedrückter Funktionstaste. Hier kommen die Tasten 2 und 8 ins Spiel, wobei 2 die Helligkeit senkt und deaktiviert und 8 die Helligkeit anhebt und bei fünfmaligem Betätigen einen pulsierenden Effekt auslöst.

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Insbesondere mit dem letzten Punkt zeigt Fnatic Gear die Idee der Einfachheit und vermeidet auch in der Treibersoftware das Einstellen der roten Hintergrundbeleuchtung.

Rush Gaming-Tastatur im Einsatz

Über das bereits angesprochene USB-Kabel kann die mechanische Gaming-Tastatur mit kompatiblen Geräten verbunden werden. In unserem Fall haben wir die Rush mit einem Desktop-PC verbunden. Bereits ohne Treiberinstallation können wir die Tastatur nutzen und auch die Hintergrundbeleuchtung einstellen, lediglich die Sonderfunktionen funktionieren nicht. Die passende Treibersoftware kann auf der Webseite des Herstellers heruntergeladen werden und bietet Unterstützung bei der Tastenbelegung.

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Mit der Rush erhalten wir außerdem einen Satz brauner Cherry MX-Switches, welche über ein taktiles Feedback verfügen und ein wenig laut beim Auslösen sind. Allerdings benötigen wir auch sehr wenig Kraft, um eine Taste zu betätigen und eine Aktion auszuführen. Aktionen werden direkt und ohne spürbare Verzögerung ausgeführt. So fühlt sich die Tastatur sowohl beim Spielen als auch beim Schreiben von Texten sehr bequem an. Insbesondere beim Spielen von Counterstrike: Global Offensive konnte uns die Tastatur mit ihrer Reaktionszeit, ihrer Präzision und dem geringen Kraftaufwand beim Auslösen unterstützen.

fnatic gear rush gaming-keyboard rueckseite gummifuß gamoha

Alle Tasten können mit wenig Mühe erreicht werden, nur für die Sonderfunktionen müssen wir das ein oder andere Mal eine komplizierte Bewegung mit zwei Händen ausführen. Das taktile Feedback hilft uns dabei zu erkennen, wann eine Taste gedrückt wurde und wann diese erneut angeschlagen werden kann. Einzelne Tasten und komplexe Tastenkombinationen werden durch N-Key-Rollover-Unterstützung und Anti-Ghosting ohne Probleme ausgeführt und von der Gaming-Tastatur sauber erfasst.

Ähnlich wie bei anderen mechanischen Tastaturen mit vergleichbaren Switches, kann die Tastatur nicht unbedingt in leisen Umgebungen verwendet werden. Selbst beim ruhigen Anschlagen ist ein Feedback wahrnehmbar und kann sicherlich von dem einen oder anderen als nervend empfunden werden. Wen dies zu sehr stört, dem empfehlen wir eine mechanische Tastatur mit roten Cherry MX-Switches zu verwenden.

Treibersoftware

Auch wenn die Rush Gaming-Tastatur von Fnatic Gear ohne Treibersofware auskommen würde, haben wir uns die einfache Desktop-Applikation mal angesehen. Mit dieser lässt sich die Tastenbelegung mit vorausgewählten Funktionen und Makros ändern. Nach dem Download von der Webseite gibt es Installationshinweise in Form einer readme-Datei. Diesen Hinweisen sollte auch Beachtung geschenkt werden, da die Gaming-Tastatur ansonsten nicht von der Treibersoftware erkannt wird. Ist die Installation einmal durchgeführt, finden wir eine einfache Desktop-App vor uns. Die besteht wie die Treibersoftware der Flick Gaming-Maus aus einem einzigen Fenster mit verschiedenen Buttons auf der Oberseite. Wir können insgesamt fünf Profile definieren, die auf dem Speicher der Tastatur gesichert werden und diese Profile sichern oder wiederherstellen.

fnatic gear rush gaming-keyboard app home gamoha

Insgesamt zehn Makros können wir auf jede einzelne Taste der Tastatur belegen. Hierzu wählen wir erst die entsprechende Makrozahl aus (beispielsweise M1) und setzen das Makro zunächst ohne Funktionalität auf eine beliebige Taste. Anschließend können wir die Funktion auswählen oder ein Makro aufzeichnen. Hierfür steht uns ein rudimentärer Editor zu Verfügung. Abschließend gehen wir aus dem Makro heraus und haben dieses an die Tastatur gebunden.

fnatic gear rush gaming-keyboard app macros gamoha

Somit ist die Treibersoftware wie auch die gesamte Tastatur sehr einfach gehalten und stellte uns nicht vor größere Herausforderungen. Alle Einstellungen werden nach dem Speichern direkt auf dem internen Speicher der Tastatur abgelegt. Alle Einstellungen der Treibersoftware müssen bestätigt werden. Anschließend werden diese auf dem internen Flashspeicher der Tastatur zur Ausführung abgespeichert.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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