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Erfahrungsbericht: Seek Thermal Wärmebildkamera

Wer möchte nicht einmal schauen wie warm sein eigenes Notebook wird oder wie viel Hitze bei einem offenen Fenster nach außen dringt? Auf diese Fragen möchte der Hersteller Thermal Privatanwender in Form einer ansteckbaren Kamera Seek für das Smartphone eine Antwort geben. Ob das auch tatsächlich funktioniert und wie gut Kamera Temperaturen erkennen kann, erfahrt ihr in unserem neusten Erfahrungsbericht:

Lieferumfangseek thermal lieferumfang gamoha

Im Paket der Seek Thermal befindet sich neben der Infrarot-Kamera noch ein entsprechendes Gehäuse zum Schutz sowie auf der Packung einige Beispiele zur Bedienung. Damit fällt der Lieferumfang sehr gering aus, sodass wir zur Nutzung nur noch die passende App aus dem Google Play Store heruntergeladen müssen.

Varianten und äußere Beschreibung

Seek Thermal gibt es für Android- und iOS-Geräte, die über einen Mini-USB- oder Lightning-Anschluss verfügen. Die Kamera muss passend für das Betriebssystem gekauft werden, ein Wechsel zwischen zwei Systemen ist nicht möglich.

seek thermal kamera gamoha

Die Kamera selbst besitzt ein schwarzes Kunststoffgehäuse mit einer Mini-USB-Verbindung auf der Oberseite. Auf der Vorderseite befindet sich die Kamera zusammen mit einem einfachen Objektiv. Mit diesem kann der Aufnahmewinkel eingestellt werden. Ansonsten finden wir nur noch einen Schriftzug mit Firmennamen und Produktbezeichnung.seek thermal kamera handy gamoha

Die Seek Thermal App

Da wir eine Android-Version besitzen, laden wir uns die entsprechende App aus dem Google Play Store herunter. Nach dem Starten müssen wir nur noch die Kamera mit dem Smartphone verbinden und die Kamera ist installiert.

Am oberen Bildschirmrand befindet sich ein Menü mit weitere Informationen und Einstellungsmöglichkeiten. Hierzu gehören beispielsweise die Temperatureinheit und die Bildeinstellungen. In der Hilfe findet sich zudem eine Anleitung zur Nutzung der Wärmebildkamera.

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Im Gegensatz dazu befinden sich auf der Unterseite ein Vorschaubild der gemachten Aufnahmen, der Aufnahmebutton sowie eine Funktion zum Umschalten zwischen Foto- und Videoaufnahme. Schließlich kann Temperaturmodus ausgewählt werden, sodass unterschiedliche Thermographien dabei herauskommen können.

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Alle beschriebenen Elemente auf der Oberseite und Unterseite überdecken zum Teil das Aufnahmefenster.

Aufnahmequalität und Wärmemessungen

Wir haben verschiedene Objekte mit der Kamera aufgenommen.

Zunächst haben wir unseren Computer mit offenem Seitenteil aufgenommen. Dort ist zu erkennen, dass grundsätzlich die wärmeren Regionen dargestellt werden, insbesondere rund um die Grafikkarte und das Netzteil. Allerdings muss für eine ordentliche Aufnahme das Objekt direkt „angeschaut“ werden, da ansonsten die Kamera die Umgebungshitze wahrnimmt und das Bild verschwimmt.

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Bei einem weiteren Versuch haben wir einen Wasserkocher erhitzt. Der Wasserkocher besteht aus Edelstahl und leitet daher die Hitze auch nach außen gut weiter. Hierbei konnten wir feststellen, dass zwar die Aufnahme einigermaßen gelungen ist, allerdings die dargestellten Temperaturen sehr entfernt von der Wirklichkeit sind. Während wir den Wasserkocher auf 75 Grad aufheizten, zeigte uns die Kamera lediglich Temperaturen um die 30 Grad an.

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Die Bildqualität ist für den eingebauten Thermalsensor mit einer Auflösung von 206 x 156 und seiner 36 Grad Brennweite in Ordnung, auch wenn kleinere Objekte nicht sauber erkannt werden. Allerdings enttäuscht der Wärmesensor, der nach Angaben des Herstellers Temperaturen von -40 bis 330 Grad Celsius erfassen soll.

Fazit

Für etwa 230 US-Dollar erhalten Käufer mit der Seek Thermal eine einfache Wärmebildkamera, die sich für den Einstieg in die Thermographie durchaus eignet, auch wenn diese bei der Aufnahme noch leichte Schwächen aufweist.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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