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Erfahrungsbericht: PSVR von Sony ausprobiert

Sony hat mit PSVR vor kurzem seine eigene VR-Brille auf den Markt gebracht und möchte mit seiner kostengünstigen Lösung die zukunftsträchtige Technologie für den Massenmarkt tauglich machen. Dabei steht insbesondere das virtuelle Erlebnis sowie die einfache Handhabung mit der Playstation 4 und seinen Varianten im Vordergrund. Wir hatten nun ebenfalls die Möglichkeit zwei Wochen die PSVR intensiv auszuprobieren und wollen Euch unsere Erfahrungen von der virtuellen Realität in diesem Bericht näher bringen:

Limitierte Edition mit stabiler Tasche

Sony hat uns für zwei Wochen eine limitierte Edition seiner PSVR zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz zur normalen Kaufversion beinhaltet dieses Paket eine Vielzahl an Extras, die einen den Start in die virtuelle Welt deutlich erleichtern. So wird die limitierte PSVR-Edition in einer sehr stabilen Tragetasche ausgeliefert, die neben der VR-Brille noch ein komplettes Set Playstation Move mit Kamera und Controllern enthält. Insbesondere die Kamera ist für die Funktionalität der Brille wichtig. Außerdem befinden sich noch Spiele-Codes sowie eine Demo-CD mit diversen VR-Spielen in der Tragetasche. Komplettiert wird das riesige Paket von einem Artbook, welches weitere Informationen zur virtuellen Welt der PSVR bereithält.

Fünf Schritte bis zum VR-Vergnügen

Der Aufbau und die Inbetriebnahme von PSVR gestaltet sich überraschend einfach. Eine ordentliche Aufbauanleitung und nummerierte Komponenten unterstützen uns dabei. Zunächst werden Konsole und Prozessoreinheit miteinander über HDMI und USB verbunden (Schritt 1 und 2).Bei der Konsole sollte darauf geachtet werden, dass dies aktuell nur mit der Playstation 4 und seinen Varianten funktioniert. Anschließend wird die Prozessoreinheit noch mit dem Fernseher verbunden (Schritt 3). Zum Schluss muss die Prozessoreinheit noch mit Strom versorgt werden. Doch wir sind noch nicht ganz fertig an dieser Stelle. Die Prozessoreinheit besitzt noch zwei ausgehende Videoports, an welche die VR-Brille angeschlossen wird. Hierzu einfach das beiliegende Verlängerungskabel und die VR-Brille mit seinen Kabel daran befestigen und schon ist der Aufbau fast fertig (Schritt 4). Schließlich muss noch die Kamera an der Konsole befestigt werden (Schritt 5).

Konsole an, PSVR einschalten und erstmal einrichten

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Kommen wir nun zur Einrichtung der PSVR, welche um es vorweg zu nehmen ein wenig Geduld und optimale Lichtverhältnisse. Durch den Einsatz der Kamera bei der Einrichtung eignet sich ein heller und ausgeleuchteter Raum, wobei das Licht nicht direkt in die Kamera fällt. Für die Einrichtung müssen wir zunächst das VR-Headset einschalten. Hierfür gibt es glücklicherweise eine Kabelfernbedienung mit Powerbutton ähnlich wie bei anderen Controllern von Sony. Die Konsole erkennt die PSVR und bietet uns die erstmalige Einrichtung an. Zunächst sollen wir das VR-Headset auf unseren Kopf anpassen, damit wir ein scharfes Bild sehen können. Dies ist auch die schwierigste Aufgabe, da dies ein wenig Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert. Insbesondere auf der Vorderseite zum Scharfstellen des Visiers benötigten wir etwas mehr Zeit. Anschließend müssen wir uns noch in der Mitte eines Rahmens platzieren. Dann ist die Einrichtung auch schon abschlossen.

Spaß in der virtuellen Realität

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Kommen wir zu den Erfahrungen in der virtuellen Realität. Im Lieferumfang waren einige Spiele wie Batman: Arkham VR, Eve Valkyrie oder VR Worlds dabei. Unabhängig vom Inhalt und vom Spaßfaktor der Spiele konnte uns das Konzept der PSVR überzeugen. Durch das eng anliegende VR-Headset auf dem Kopf können wir direkt in die Welt eintauchen. Vorteilhaft ist dabei, dass der Bildschirm das gesamte Sichtfeld einnimmt. Bewegungen werden präzise erfasst und im Spiel wiedergegeben. Es benötigt nur lediglich eine etwas größere Fläche in einem Raum, da wir uns in den Spielen auch so bewegen können. Leider gab es während unseres Tests immer Mal wieder das Problem mit dem Verlassen des Spielbereichs. Nur eine Hinweistafel zeigt an, dass wir den Bereich verlassen. Hierfür reicht meistens schon eine falsche Bewegung aus. Diese muss dann einfach nur korrigiert werden und wir können dem Spielgeschehen wieder folgen. Trotzdem kann dies den Spielspaß etwas trügen. Abhängig vom VR-Spiel ist wie intensiv die PSVR in Anspruch genommen wird.

Controller oder Playstation Move?

Zusätzlich zur PSVR werden entweder der Playstation Controller oder die beiden Move-Controller für die Ingame-Steuerung verwendet. Dabei ist es in den meisten Spielen, wo es um Interaktion mit Gegenständen geht, mit den Move-Controllern einfacher zu steuern. Beispielsweise wenn wir uns in Batman: Arkham VR mit der Hakenkanone uns fortbewegen wollen. Ob und wann welche Steuerung zum Einsatz kommt, hängt wie der Einsatz des VR-Headset von dem gewählten Spiel ab. Bei Driveclub VR oder Eve: Valkyrie ist beispielsweise die Nutzung des Playstation Controllers vom Vorteil. Ein kleiner Nachteil bei den Move-Controllern zusammen mit der geringen Anzahl der USB-Ports ist, dass diese nur nacheinander aufgeladen werden können. Ein USB-Port wird dauerhaft von der Prozessoreinheit der PSVR blockiert.

Fazit

Wir hatten zwei sehr schöne, aber viel zu kurze Wochen mit der PSVR von Sony. Durch eine Vielzahl an Spielen in unterschiedlichen Genres sowie der Möglichkeit Move-Controller und Playstation Controller zur Steuerung zu nutzen, sind dem Spielspaß in der virtuellen Welt kaum Grenzen gesetzt. Allerdings ist dieser Spaß nicht ganz kostengünstig, wenn auch im Gesamtpaket die PSVR zusammen mit der Playstation 4, Kamera und Move-Controllern für etwa 850-900 Euro noch zu den kostengünstigeren Systemen gehört. Auch wenn sich die VR-Technologie nicht mehr ganz in ihren Kinderschuhen befindet, so muss sich die Technologie noch über die Jahre behaupten können. Wir empfehlen daher allen die PSVR, die bereit sind in eine zukunftsträchtige Technologie zu investieren und gerne Mal ein paar Stunden in andere Welten abtauchen wollen. Auch wir würden gerne wieder in die virtuelle Welt abtauchen!

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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