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Erfahrungsbericht: Bebop 2 von Parrot

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Wir haben den Hersteller Parrot nach einer Drohne zum Filmen gefragt und haben eine Bepob 2 für zwei Wochen zur Verfügung gestellt bekommen. Unsere Erfahrungen mit der Drohne wollen wir Euch in unserem neusten Erfahrungsbericht näher bringen.

Alles ordentlich verpackt

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Die Bebop 2 von Parrot wird in einem handlichen Karton geliefert, in dem sich alles notwendige für den schnellen Start der Drohne befindet. Hierzu gehören acht Rotoren, ein Micro-USB mit großem Netzteil sowie Anleitungen und die Drohne selbst. Letztere ist bis auf die Rotoren bereits zusammengebaut.

Schnelle, aber knifflige Montage der Rotoren

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Alle Teile können ohne Probleme aus der Verpackung herausgeholt werden. Während wir die Drohne aufluden, versuchten wir die Rotoren zu befestigen. Dieses ist auf den ersten Blick sehr einfach gehalten, sodass die Rotoren nur gesteckt werden müssen. Doch nach dem Aufstecken, müssen die Rotoren in ihrer Halterung ein wenig fest gedreht werden, damit diese auch wirklich fest sitzen. Sind die Rotoren nicht fest genug mit der Drohne verheiratet, fliegt die Drohne nicht stabil oder stürzt bereits beim Start ab. Dennoch konnten wir die Rotoren schnell montieren, auch wenn hierfür etwas mehr Geschicklichkeit erforderlich war.

Aufladen und Smartphone-App downloaden

free flight 3 app android ios

Ebenfalls haben wir die Aufladezeit zum Downloaden der App genutzt. Diese ist unter anderem für Android und iOS erhältlich und ist etwa 90 Megabyte groß. Mit Hilfe der App kann die Drohne gesteuert, die Kamera bedient und weitere Flugeinstellungen konfiguriert werden. Insbesondere die Flugeinstellungen ermöglichen bereits vor dem Start wichtige Einstellungen wie Flughöhe und Geschwindigkeit einzustellen. Aber auch die Beschleunigung kann geregelt werden. Wie sich das die Einstellungen auswirken, wollen wir Euch im späteren Verlauf bei unseren Flugerfahrungen beschreiben. Nach etwa 60 Minuten ist die Drohne endlich komplett aufgeladen. Eine Ladung reicht für etwa 25-30 Minuten Flugzeit.

Verbindung herstellen, Live-Vorschau aktivieren

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Die Drohne stellt einen eigenen Hotspot bereit, den wir mit unserem Smartphone verbinden. Die Verbindung geschieht relativ einfach über Wireless-LAN und kann über die Geräteeinstellungen durchgeführt werden. In der App wird die Drohne dann auch erkannt und die zuvor genannten Funktionen freigeschaltet. Da die Bebop 2 auch über eine Kamera verfügt, wird auch gleichzeitig die Live-Vorschau aktiviert, die aber auch in der App deaktiviert werden kann.

Drohnen-Kalibrierung und Testflug

Ist die Bebop 2 von Parrot in der Free Flight 3 App erkannt worden, können wir diese auch kalibrieren. Hierzu gehören wie bereits erwähnt das Einstellen der Flughöhe, Geschwindigkeit und Beschleunigung.

Nach diesem Vorgang kann der Testflug (am besten in einer sehr freien, weiträumigen Umgebung) losgehen. Auf der App erscheint zunächst die Steuerung, welche einem Controller mit speziellen Funktionen nachempfunden wurde. Im Gegensatz zu der von uns getesteten AP 10 von AEE können wir beispielsweise den Start- und Landevorgang nicht manuell durchführen. Hier hilft die Applikation mit den Schaltflächen „Starting“ und „Landing“ nach.

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Beim Start begibt sich die Drohne in die eingestellte Flughöhe mit der von uns eingestellt Beschleunigung. Anschließend können wir die Drohne mit dem linken virtuellen Controller sinken, steigen oder neigen lassen. Wenn wir die Drohne neigen, bewegt sich die Drohne in die gewünschte Richtung und fliegt solange bis wir das Element in der App loslassen.

In der Luft selbst können wir die Drohne horizontal wie vertikal um bis zu 180 Grad drehen lassen. Die Bewegungen werden flüssig ausgeführt, allerdings erfordern vertikale Bewegungen ein wenig mehr Übung als horizontale. Komische Flugeinlagen sind hier garantiert. Dank des eingebauten Stabilisators fängt sich die Drohne schnell wieder.

Sollte die Drohne einmal außer Kontrolle geraten, dann hilft nur noch der „Emergency“ Button, der die Drohne wieder auf den Boden bringt. Glücklicherweise konnten wir keine Verbindungsabbrüche feststellen, sodass die Bebop 2 dauerhaft erreichbar war.

free flight 3 app

Originalbild von Parrot

Insgesamt konnten wir etwa 25 Minuten in der Luft bleiben. Dabei war die Steuerung der Drohne durch die Smartphone-App anfangs etwas ungewöhnlich, aber dennoch nach einigem Üben machbar. Also Akku erneut Aufladen und es direkt nochmal versuchen. Etwas unpräzise arbeiten die voreingestellten Einstellungen Geschwindigkeit und Beschleunigung. Da uns selbst beispielsweise die kleinste Einstellung sehr schnell vorkam.

Nutzungshinweise

Abschließend wollen wir Euch wie bei der AP10 von AEE ein paar Nutzungshinweise mit auf den Weg geben. Dadurch erspart ihr Euch einiges an Ärger.

Wollt ihr die Bebop 2 von Parrot fliegen lassen, so solltet ihr das entgegen der Hinweise (Die Bebop 2 kann auch in der eigenen Wohnung geflogen werden) von Parrot erst nur im Freien versuchen. Gerade am Anfang ist die Drohne für Anfänger noch unkontrollierbar und reagiert nicht wie erwartet. Ein freies Feld vom befreundeten Bauer oder ein großer Platz im Industriegebiet um die Ecke sind ideale Flugplätze.

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Beim Flug sollte darauf geachtet werden, dass die Drohne nicht aus dem eigenen Sichtfeld verschwindet, auch wenn diese über eine eigene Kamera verfügt. Weniger ist hier oft mehr.

Darüber hinaus gibt es aktuell noch eine offene Diskussion, ob ein Flugschein oder Ähnliches für das Fliegen von Drohnen und Quadrocoptern notwendig ist. Inwieweit dieser vorliegen muss, können wir an dieser Stelle leider nicht beurteilen. Wer sicher gehen will, kann im Zweifel weitere Informationen beim nächsten Modellflugverein erfragen.

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Noch ein Hinweis zur eingebauten Kamera. Da diese bei Bedarf Videos aufzeichnen kann,sollte vorher gefragt werden, ob ein Aufnehmen der Umgebung oder von Personen möglich ist.

Preis und Verfügbarkeit

Ab einem Preis von 500 Euro ist die Parrot Bebop 2 online oder im Handel erhältlich. Die App Free Flight 3 von Parrot kann kostenlos unter anderem im Appstore oder Google Play Store heruntergeladen werden.

Fazit

Mit der Bebop 2 hat Parrot eine Drohne auf den Markt gebracht, welche sich insbesondere für Hobbyflieger eignet. Trotz der langen Eingewöhnungszeit mit der Steuerung und den Einstellungen der Bebop 2, machte es uns sehr viel Spaß diese fliegen zu lassen.

Artikelbild: Parrot

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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