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Erfahrungsbericht: AP10 von AEE

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Während der IFA 2015 haben wir den Hersteller in Berlin auf seinem Stand besucht und uns unter anderem die neuen Actionkameras und Quadrocaptoren des Herstellers angeschaut. In der Nachbearbeitung der IFA 2015 hat uns der Hersteller seine AP10 Drohne gesendet, welche wir Euch in diesem Artikel näher vorstellen wollen.

Vorbereitung zum Fliegen

Der Hersteller bietet Drohnen zusammen mit Actionkameras an, die entweder frei oder fest an der Drohne montiert sind. In unserem Fall handelt es sich mit der AP10 um einen Quadrocaptor mit einer festen Kamera und einer drahtlosen Steuerung mit Hilfe eines WLAN-Repeaters.

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Im Lieferumfang befinden sich neben dem Korpus der Drohne zwei Flügelpaare, ein einsetzbarer Akku, der WLAN-Repeater und die Steuerungseinheit. Für die Stromversorgung liegen zudem Batterien für die Steuerungseinheit und Netzteile bereit.

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Hier heißt es ein wenig Zeit und Geduld mitzubringen. Auch wenn der Aufbau auf den ersten Blick einfach erscheint, sollte die beiliegende Anleitung sehr genau gelesen werden, da hier alle notwendigen Schritte für den Zusammenbau und Inbetriebnahme geschildert werden.

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Zunächst müssen die eingepackten Flügel auf die Rotoren geschraubt werden. Anschließend das aufgeladene Akku einsetzen und mit Hilfe des Powerknopfs den Ladestand des Akkus überprüfen. Anschließend die Steuerungseinheit mit Batterien bestücken, den aufgeladenen WLAN-Repeater montieren und beide Geräte anschalten.

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Vor dem ersten Start muss die Drohne kalibriert werden, was einer komplexen Choreographie gleichkommt und ein wenig Übung erfordert. Dies kann gerne mal ein paar Versuche in Anspruch nehmen und sollte wie das Fliegen auch außerhalb des Hauses geschehen.

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Nach dem Kalibrieren können wir einen ersten Flugversuch wagen.

Mit der Drohne Fliegen

Für die Steuerung sollte die Anleitung ebenfalls genauer gelesen werden. Mit einer Kombination wird der Startvorgang eingeleitet.

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Wenn wir den linken Stick auf der Steuerungseinheit nach vorne bewegen, steigt unsere Drohne, während ein Drücken nach Hinten den Landevorgang einleitet. Wird der linke Stick nach links oder rechts gedrückt, dreht sich die Drohne Horizontal.

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Der rechte Stick bestimmt die Neigung des Quadrocopters in 360 Grad-Richtung, wodurch die Richtung bestimmt werden kann. Dank eines eingebauten Stabilisators steht die Drohne bei deaktivierter Steuerung ruhig in der Luft.

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Leider hatten wir ab und zu Verbindungsabbrüche zwischen der Steuerungseinheit und dem Quadrocopter, wodurch diese teilweise ein Eigenleben entwickelt hat und sehr hoch gestiegen ist oder aber unkontrolliert landete. Ansonsten wirkt die Steuerung ab sehr präzise und benötigt sogar Fingerspitzengefühl, um den Quadrocopter unter Kontrolle zu halten.

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Insgesamt konnten wir zwischen 15 und 20 Minuten in der Luft bleiben, bevor wir den Akku erneut für mindestens eine Stunde neu aufladen mussten. Für ein wenig Spaß am Nachmittag reicht der Quadrocopter aufjedenfall aus, allerdings hätten wir uns auch bei der Größe des Akkus über mehr Flugleistung gefreut.

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Nutzungshinweise

Zum Schluss des Erfahrungsberichts wollen wir Euch noch einige Nutzungshinweise vorschlagen, die Ärger mit dem semi-professionellen AP10 von AEE vermeiden können.

Zunächst sollte der Quadrocopter nur im freien und auf einer weiten Fläche zum Beispiel einem Feld oder Industriegebiet verwendet werden. Insbesondere beim Start und bei der Landung können bei unerfahrenen Piloten wie bei uns noch einige Probleme auftauchen, weshalb mehr Platz benötigt wird.

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Zudem sollte berücksichtigt werden, dass die Fluggeräte streng genommen nur auf dem eigenen Grundstück insbesondere wegen der Kamera verwendet werden sollten. Inwieweit eventuell sogar ein Flugschein notwendig ist, können wir an dieser Stelle nicht beurteilen – hier kann im Zweifel der nächste Modellflugverein behilflich sein.

Weiterhin sollte darauf geachtet werden, dass die Drohne nicht aus den Augen verloren wird. Auch wenn die Angaben auf der Packung suggerieren, dass die Drohne sehr weit und hoch fliegen kann, sollte sich der Bereich auf etwa 50 – 75 Meter beschränkt werden.

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Preis und Verfügbarkeit

Der AEE AP10 Quadrocopter ist online oder im Fachhandel ab einem Preis von 899 Euro erhältlich.

Fazit

Mit dem AP10 hat der Hersteller AEE einen Quadrocopter für den semi-professionellen Bereich auf den Markt gebracht, der sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit ordentlich fliegen lässt und Spaß macht zu bedienen.

Artikelbild: Eike Kreuzer

Fotos: Eike Kreuzer

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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