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EASARS: Mechanische Tastatur Flare im Test

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Der Hersteller EASARS haben wir letztes Jahr auf der gamescom 2014 in Köln kennengelernt, welches dort seine ersten Produkte für den europäischen Markt vorgestellt hat. Auf dem asiatischen Markt ist das Unternehmen nach eigenen Angaben bereits erfolgreich und so will EASARS nun auch in Europa einen Fuß fassen.easars flare verpackung tastatur gamoha

Mit Flare hat der Hersteller eine mechanische Gaming-Tastatur auf den Markt gebracht, welche uns als Testmuster zur Verfügung gestellt wurde. Diese Tastatur wird vom Hersteller als kompakte und mobile Gaming-Tastatur beworben.

Nach Angaben von EASARS ist diese Tastatur für extra für Spieler entwickelt worden, wobei die Konzentration auf die wichtigsten Funktionalitäten einer Tastatur gelegt wurde, um eine gute Leistung abrufen zu können. Daher besitzt die Flare  ein sogenanntes Tenkeyless-Design (ohne Nummernblock), wodurch die Tastatur kompakt auf dem eigenen Schreibtisch steht.

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Wir haben uns daher die mechanische Tastatur genauer angeschaut und verraten Euch, inwieweit sich diese Tastatur zum Zocken und für andere Aktivitäten nutzen lässt. Schließlich wollen noch prüfen, ob EASARS ein gutes Produkt abgeliefert hat.

Lieferumfang

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EASARS konzentriert sich beim Lieferumfang auf das Wesentliche, das heißt das neben der Tastatur nur noch eine Kurzanleitung in mehreren Sprachen beiliegt.

Äußerliche Beschreibung

Bei Flare setzt EASARS auf ein Kunststoffgehäuse, welches in einem matten schwarz gehalten wurde. Die einzelnen Tastenbeschriftungen sind wie bei vergleichbaren Tastaturen transparent gehalten und leuchten bei aktiver Hintergrundbeleuchtung. Neben der Tastenbeleuchtung wird auch der Untergrund der Tastatur von den eingebauten LEDs flächig bestrahlt.

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Unser Testmuster besitzt die Maßen von 371 Millimetern in der Länge, etwa 159 Millimeter in der Breite bei einer Höhe von etwa 38 Millimetern und einem Gesamtgewicht inklusive Kabel von 950 Gramm. Damit gehört die Tastatur eindeutig zu den schwereren Vertretern unter den Tenkeyless-Tastaturen.

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Insgesamt wirkt das Design sehr einfach und kompakt gehalten, was nicht zuletzt an dem fehlenden Nummernblock liegt. Wer bisher einen Nummernblock intensiv genutzt hat, wird diesen am Anfang bei der Flare vermissen. Ansonsten steht die Tastatur sehr stabil auf dem eigenen Schreibtisch

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Bis auf die beschriftete Leertaste, die anders angeordneten Statusleuchten, verschiedene Öffnungen rund um die Tastatur und einem aufgedruckten Herstellerlogo, besitzt die Vorderseite keine weiteren Auffälligkeiten. Auf der Unterseite befinden sich insgesamt vier gummierte Füße, welche zur Stabilität der Tastatur beitragen. Die hinteren beiden Standfüße beinhalten ein Schraubgewinde, womit die Tastatur in eine höhere Position befördert werden kann.

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Das Anschlusskabel ist stoffummantelt und besitzt einen vergoldeten Stecker mit der Aufschrift des Herstellers.

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Insgesamt macht die Tastatur einen hochwertigen Eindruck und sieht ordentlich verarbeitet aus.

Tasturlayout, Funktions- und Makrotasten

Aktuell ist die Tastatur mit einem englischen Tastaturlayout erhältlich. Allerdings wird der Hersteller beim noch nicht festgelegten Deutschlandstart auch eine länderspezifische Version auf den Markt bringen.

Die Tastatur besitzt dabei insgesamt 87 Tasten, wovon einige Tasten mit Sonderfunktionen belegt sind.

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Unser Testmuster besitzt ein deutsches Tastaturlayout. Dazu gesellen sich einige Funktions- und Makrotasten. So ist es beispielsweise möglich mit Hilfe der Funktionstaste (FN) und den Pfeiltasten und den Nummerntasten die Beleuchtung der Tastatur auch ohne installierten Treiber zu steuern. Ebenso ist es möglich beispielsweise die Windowstaste oder Capslock zu deaktivieren.

Des Weiteren ist es möglich die Profile mit Hilfe eines Profilschalters zu wechseln. Ohne Treibersoftware gibt es zwei verschiedene Profile, die gewechselt werden können. Insgesamt fünf Profile stehen dem Anwender bei installierter Treibersoftware zur Verfügung, auf die wir in einem weiteren Kapitel eingehen werden.

Tastatur im Einsatz

Die Flare besitzt sogenannte Outemo-Switches, welche den bekannteren Cherry MX Switches sehr ähnlich sind. EASARS verbaut hierbei eine blaue Variante, welche ebenso wie die Orginalswitches dafür sorgen sollen, dass der Benutzer so wenig Kraft aufwenden muss, um eine Taste zu betätigen.

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Über das bereits angesprochene USB-Kabel kann die mechanische Gaming-Tastatur mit kompatiblen Geräten beispielsweise einem Notebook oder PC verbunden werden. Für die Funktionalität der Tastatur werden keine Treiber benötigt, da die Tastatur bereits vorkonfiguriert ausgeliefert wird. Wer mag kann sich dennoch die zugehörige Software zur Flare von der Herstellerwebseite herunterladen. Eine genaue Beschreibung der Treibersoftware findet ihr wie bereits erwähnt in einem eigenen Kapitel.

Kommen wir zu den einzelnen Tests mit der Tastatur. Wie auch alle anderen bisherigen Gaming-Tastaturen haben wir die Flare zunächst beim Spielen ausprobiert. Das Auslösen der Tasten geschieht schnell und mit wenig Kraftaufwand. Durch die Abtastrate von 1000 Hertz und einer Reaktionszeit von einer Millisekunde können wir auch keine wahrnehmbare Verzögerung feststellen. Dies gilt gleichermaßen für die normalen als auch Sondertasten.

Durch das kompakte Design können wir die einzelnen Tasten ohne Probleme erreichen und stoßen nicht wie vergleichbaren Tastaturen an den vorhandenen Nummernblock. Auch die Outemo-Switches unterstützen uns durch ihr haptisches Feedback. Sowohl ein einzelner Tastendruck als auch eine Kombination von Tasten wird von der Tastatur sauber erfasst.

Allerdings eignet sich die Gaming-Tastatur nicht für leise Umgebungen, da das klackern der Tasten auf der Flare deutlich hörbar ist und von dem einen oder anderen als nervend empfunden werden kann.

Aber nicht nur zum Zocken eignet sich die Flare, sondern auch für alltägliche Arbeiten in der Redaktion beispielsweise das Schreiben von Artikeln. Hier tragen ebenfalls die verwendeten Switches eine große Rolle dazu bei, sodass erfahrene Schreiber schnell Texte verfassen können. Wie zuvor erwähnt, können auch hierbei die Klickgeräusche als nervend empfunden werden – also nichts für den ruhigeren Büroalltag.

Treibersoftware

Auf der Herstellerwebseite kann eine zusätzliche Software heruntergeladen werden, womit unter anderem die Beleuchtung der Tastatur besser eingestellt werden kann und weitere feinere Einstellungen vorgenommen werden können.

Allerdings stoßen wir während der Installation und der Nutzung bereits auf Probleme. So kann es beim Installieren dazu kommen, dass ein Warnhinweis erscheint und eine Nutzereingabe zur Installation erfordert. Scheinbar ist der Treiber nicht oder falsch signiert worden.

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Nach der Installation finden wir eine Software vor, die sich in insgesamt sechs verschiedene Menüpunkte gliedert. Unter dem ersten Menüpunkt befindet sich eine einfache Übersicht der Tastatur mit seinen Tasten. Klicken wir eine an, wird uns die Tasteninformation angezeigt.easars flare treiber makromanager gamoha

Etwas unverständlich ist der zweite Menüpunkt „Makro Manager“, da diese Tastatur augenscheinlich keine Makrotasten oder ähnliches verfügt. Hier können wir vorgefertigte Makros bearbeiten oder neue Makros aufzeichnen. Allerdings können wir hier keine Tastenbelegung oder ähnliches vornehmen.

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Unter „Advanced Settings 1 / 2“ können wir unter anderem die Wiederholgeschwindigkeit des Tastendrucks einstellen sowie einige Systemtasten deaktivieren. Hierzu gehören neben der bereits angesprochenen Windowstaste auch Capslock, Tab, Shift Links und Rechts. Zudem scheint die Tastatur ein Soundfeedback zu besitzen, welches in unserem Test nicht funktioniert. Wofür wir ein Email-Konto konfigurieren können ist uns ebenfalls nicht bekannt.

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Die wahrscheinlich ausführlichsten Einstellungen können wir bei der Beleuchtung vornehmen. Hierfür hat der Hersteller seine mechanische Tastatur in sieben Bereiche unterteilt, die in unterschiedlichen Farben beleuchtet werden. So können wir für jeden einzelnen der sieben Bereiche festlegen, welche Farbe dieser besitzen soll und ob diese leuchtend, pulsierend oder atmend ist. Es stehen uns hierfür insgesamt 16,7 Millionen Farben zur Verfügung, welche wir selbst zusammen mischen können.

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Allerdings hätten wir uns an dieser Stelle gewünscht, dass wir die einzelnen Tasten der Tastatur individuell einstellen können. So könnten wir beispielsweise wichtige Tasten in einer Signalfarbe direkt hervorheben und andere wiederum nur grob leuchten lassen.

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Alle Einstellungen der Treibersoftware müssen bestätigt werden. Anschließend werden diese auf dem internen Flashspeicher der Tastatur zur Ausführung abgespeichert.

Lieferumfang kompakt

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Der Lieferumfang wird vom Hersteller auf das Notwendigste beschränkt.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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