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Dell: Individuelles Alienware 17 mit Skylake im Test

Unter der Marke Alienware bietet der PC-Hersteller Dell seine Hochleistungsnotebooks für Spieler an. Seit dem Bestehen der Marke können sich Käufer im Onlineshop individuelle Notebooks nach eigenem Geschmack zusammenstellen, die zwar nicht gerade kostengünstig sind, aber über eine enorme Leistung verfügen. Daher haben wir uns auch um ein Testmuster von Alienware aus der Skylake-Generation bemüht, welches der Hersteller uns individuell konfiguriert zugesendet hat.

Wir stellen Euch in diesem Testbericht dieses individuelle Alienware 17 vor und verraten Euch, ob Alienware damit glücklich machen und wie das Notebook beim Spielen so schlagen konnte.

Lieferumfang

alienware17 lieferumfang gamoha

In unserem Fall ist der Lieferumfang minimal ausgefallen. Neben dem Notebook und einigen Anleitungen, fanden wir im großzügigen Karton nur noch das Netzteil inklusive Kaltgerätestecker vor.

Technische Details

alienware

Unser Alienware 17 besteht aus nachfolgend beschriebenen Komponenten. Als Prozessor setzt Dell einen i7-6820HK ein, der über einen Grundtakt von 2,7 Gigahertz und eine maximale Taktrate von 3,6 Gigahertz besitzt. Der Prozessor wird von 16 Gigabyte Arbeitsspeicher und einer Nvidia Geforce GTX980M mit vier Gigabyte Videospeicher unterstützt. Hier können Käufer auch andere Varianten mit mehr oder weniger Arbeitsspeicher und einer anderen Grafikeinheit wählen. Beim Speicher hat Dell uns eine 512 Gigabyte PCIe SSD sowie eine ein Terabyte große Festplatte zur Verfügung gestellt. Auch hier sind andere Konfigurationen möglich. Zu der weiteren Ausstattung gehören die eingebauten „Killer“-Netzwerkkomponenten für LAN und Wireless-LAN. Wer ein DVD- oder Bluray-Laufwerk sucht, wird beim Alienware 17 keins finden.

Äußerliche Beschreibung und Ergonomie

Das Gehäuse des Alienware 17 besteht unter anderem aus Kunststoff und Aluminium und ist in unserem Fall größtenteils in mattem schwarz gehalten. Lediglich einige optische Highlights und der Gehäuserückseite mit dem Alienware-Logo sind in Silber hervorgehoben. Die Materialien wurden hochwertig verarbeitet, sodass es keine störenden Kanten und unangenehme Ecken gibt.

alienware17 rueckseite gamoha

Mit dem Alienware 17 hat Dell einen Desktop-Ersatz geschaffen, der sich einfacher als ein Desktop-PC transportieren lässt. Es steht stabil auf unserem Schreibtisch und verfügt über eine dementsprechende Größe und Gewicht. So liegt das Gewicht bei ungefähr 3,8 Kilogramm, was sehr schwer für ein mobiles Notebook ist. Ansonsten beträgt die Breite 430 Millimeter und die Tiefe 291 Millimeter bei einer maximalen Höhe (hinten) von 34 Millimetern.

Beim ersten Blick auf das Notebook ist die Frontseite mit dem Bildschirm und der Tastatur und dem Touchpad auffällig. Das Display ist 17 Zoll groß und beherbergt ein IPS-Panel, welches in der Lage ist Full HD also eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln wiederzugeben. Darüber hinaus ist das Display matt und entspiegelt. Zusammen mit der regelbaren Hintergrundbeleuchtung konnten wir auch in sehr hellen Umgebungen und bei direkter Lichtquelle mit dem Gerät arbeiten. Hinzukommt, dass der Bildschirm des Alienware 17 über eine hohe Blickwinkelstabilität von etwa 180 Grad sowie eine ordentliche, aber natürliche Farbwiedergabe verfügt.

alienware17 eindruck vorderseite gamoha

Während sich bis auf eine Webcam und einem beleuchteten Alienware-Schriftzug hier keine weiteren Besonderheiten finden, können wir im Bereich der Tastatur einige Besonderheiten ausmachen. Zu diesen Besonderheiten gehören die einstellbare Hintergrundbeleuchtung der Tastatur und des Mauspads, Makrotasten sowie der Powerknopf in Form des Alienware-Logos. Hier befinden sich außerdem vier Status-LEDs, die beispielsweise den Betrieb der Festplatten und Wireless-LAN anzeigen.

alienware17 mauspad gamoha

Unter Volllast kann die Oberfläche insbesondere im Bereich von WASD sehr warm werden. Dies ist zwar aufgrund der Leistung nicht weiter verwunderlich, kann aber von dem einen oder anderen trotzdem als störend empfunden werden. Auch die Geräuschentwicklung des Geräts ist für die Leistungsklasse in Ordnung, auch wenn bereits bei niedriger Leistung die Lüfter (welche hauptsächlich für die Geräusche verantwortlich sind) aufdrehen.

alienware17 tastatur gamoha

Kommen wir zu den Anschlüssen. Während sich auf der linken Seite der Anschluss für die Stromzufuhr, ein Kensington-Lock, zwei USB 3.0 sowie die beiden Audiobuchsen befinden, sind auf der rechten Seite ein Gigabit-Ethernet-Anschluss, ein weiterer USB 3.0-Port, USB-Port Type-C sowie ein SD-Kartenslot zu finden.

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Auf der Rückseite befindet sich ein HDMI-Anschluss neben einem Port für Alienware Graphics Amplifier. Hierbei handelt es sich quasi um eine externe Desktop-Grafikkarte in einem speziellen Gehäuse.

alienware17 rueckseite anschluesse gamoha

 

Komplettiert wird das Alienware 17 von beleuchteten Lüfterausgängen und den versteckten Laufsprechern in der Vorderseite sowie den Geräteinformationen und den Standfüßen auf der Rückseite.

alienware17 beleuchtete luefter gamoha

Leistungs- und Spieletest

Wie bei anderen Notebooks haben wir das Alienware 17 mit verschiedenen Benchmarks und Spielen für Euch ausprobiert.

Alle von uns getesteten Spiele konnten wir in der höchsten Auflösung von 1920×1080 Pixeln wiedergeben. Die Spiele wurden dabei flüssig mit 60 FPS und mehr wiedergegeben. Trotz der eingebauten Komponenten, insbesondere der schnellen PCIe SSD, hat der Programmstart etwas länger benötigt. Im Gegensatz dazu war der Startprozess des Betriebssystems unsagbar schnell. Nur ein paar Sekunden brauchte das Gerät vom Kaltstart bis zum Ausführen von Windows 10 Home. Zu den von uns getesteten Spielen gehören unter anderem: Ark, Assassins Creed Syndicate, Diablo 3, Company of Hereos 2, Counterstrike: Global Offensive, Battlefield 4 und die Unreal Engine Tech-Demo.

Im Fire Strike Benchmark für Gaming-PCs konnte sich das Alienware 17 starke 8413 Punkte erkämpfen und ist damit in etwa so leistungsstark wie das von uns getestete X7843 von Medion und nur noch knapp hinter Desktop-Systemen, die für das 4K- oder VR-Gaming mit Oculus Rift zusammengestellt wurden.

alienware17 firestrike results

Alienware Software

Im Gegensatz zu anderen Herstellern verzichtet Alienware auf sogenannte Bloatware und fügt dem Notebook nur eigene Programme sowie Programme der Komponentenhersteller hinzu. Zu der eigenen Software zählen die Beleuchtungssteuerung des Geräts, ein Programm zur Tastatur- und Mauspadsteuerung sowie ein Makroeditor für die sechs vorhandenen Makrotasten.

alienware17 software gamoha

Darüber hinaus gehört für die Klangsteuerung noch die Sound Blaster X-Fi5 und für Grafikdarstellung die Nvidia Systemsteuerung dazu.

Desktop-Ersatz

Bereits bei der äußeren Beschreibung sind wir auf diesen Punkt bereits eingegangen. An dieser Stelle wollen wir diesen noch einmal vertiefen, da wir finden das Dell mit diesem Modell (bei entsprechender Konfiguration) einen geeigneten Desktop-Ersatz geschaffen hat.

Abgesehen von der mobilen Grafikkarte und dem Prozessor, können die eingebauten Komponenten mit vergleichbaren Desktop-Komponenten mithalten und ermöglichen insgesamt ein gutes Spielvergnügen. Hier steht auch ganz klar die Leistung, weniger die Mobilität im Vordergrund. Wer dennoch mobil sein will, kann dies mit dem eingebauten Akku etwa drei Stunden bei moderater Nutzung machen, allerdings wird das Gerät auf Dauer sehr warm und schwer. Auch seine Maße und sein Gewicht erfordern eine stabile Tragetasche.

Ansonsten bietet das Gerät genügend Anschlüsse um externe Eingabegeräte wie Maus und Tastatur oder Speichermedien anzuschließen. Darüber hinaus lassen sich weitere Komponenten wie ein Headset oder ein weiterer Monitor mit dem Gerät nutzen. Lediglich wer zwei Monitore nutzen will, wird von Dell gezwungen den Alienware Graphics Amplifier zu kaufen, da das Notebook lediglich nur einen HDMI-Ausgang besitzt.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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