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Archos: 52 Platinum im Test

Archos 52 Platinum Testbericht title cover logo gamoha

Vor etwa sechs Wochen haben wir bereits das Archos 45 Neon getestet und in einem Video auf Youtube vorgestellt. Nun hat uns der Hersteller mit dem 52 Platinum ein größeres Modell zugesendet, welches von Archos mit hoher Leistung zu einem günstigen Preis beworben wird. Wir wollen Euch daher in einem weiteren Testbericht verraten, ob dem Hersteller mit dem Archos 52 Platinum ein gutes Smartphone gelungen ist und es tatsächlich die entsprechende Leistung zum Preis liefern kann.

Lieferumfang

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Im Lieferumfang befinden sich neben dem Archos 52 Platinum noch ein Netzadapter mit Kabel, ein einfaches Headset, eine Schnellstartanleitung und eine Display-Schutzfolie. Der austauschbare Akku befindet sich bereits im Smartphone vorinstalliert. Damit liefert der Hersteller dieses Smartphone mit dem wichtigsten Zubehör für einen schnellen Start aus und gibt als Bonus eine Display-Schutzfolie bei, die ansonsten separat erworben werden müsste.

Technische Details

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Das Archos 52 Platinum wird wie das 45 Neon von einem Vierkernprozessor der Firma Mediatek angetrieben, welcher über eine Taktrate von 1,3 Gigahertz verfügt und von einem Gigabyte Arbeitsspeicher und acht Gigabyte internem Speicher unterstützt wird.

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Der etwas knapp bemessene interne Speicher von acht Gigabyte kann mit Hilfe einer microSD-Karte um bis zu acht Gigabyte erweitert werden. Dabei kommt die mittlerweile eingeführte Fusion Storage Technologie zum Einsatz, wodurch der interner Speicher und der Kartenspeicher quasi miteinander verheiratet werden und somit als eine Partition angezeigt werden. Wie genau diese Technologie funktioniert, erklären wir Euch in einem späteren Abschnitt des Testberichts.

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Als Betriebssystem setzt Archos auf Android 4.4 alias KitKat, welches in einer abspeckten Originalversion zur Verfügung steht. Dadurch stehen dem Anwender trotz des geringen Speicherplatzes etwa noch etwa fünf Gigabyte für eigene Zwecke zur Verfügung.

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Das IPS-Display besitzt eine Diagonale von 5,25 Zoll und löst die Inhalte mit 1280 x 720 Pixeln auf. Dabei besitzt es einen ausreichenden Blickwinkel, eine gute Helligkeit und einen ordentlichen Kontrast. So können Inhalte wie bei anderen Smartphones bei direkter Sonneneinstrahlung nur schwer gelesen werden.

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Hinzukommt, dass der verbaute Touch-Sensor nur sehr langsam auf unsere Eingaben reagiert. So mussten wir beispielsweise mehrmals auf die Displaystelle tippen, wenn wir eine App starten wollten oder starken Druck auf das Display ausüben um von einem virtuellen Bildschirm zum nächsten zu wischen. Ein weiterer Nachteil ist, dass die LEDs für die Hintergrundbeleuchtung deutlich an den Seiten zum Display sichtbar hineinstrahlen.

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Für den mobilen Datenaustausch stehen unserem Testmuster neben UMTS nur noch Wireless-LAN und Bluetooth zur Verfügung. Des Weiteren steht eine Dual-Sim-Funktion zur Verfügung.

Äußerliche Beschreibung

Das Smartphone misst etwa 77 Millimeter in der Breite, 150 Millimeter in der Höhe und etwa 9 Millimeter in der Tiefe und wiegt dabei etwa 161 Gramm. Damit gehört es zwar nicht zu den leichtesten bei seiner Größe und kann daher ohne Probleme mit großen oder kleinen Händen gut bedient werden. Auch die äußere Verarbeitung wirkt angenehm bei der Handhabung des Geräts.

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Auf der Vorderseite befinden sich neben dem großen Display drei Sensor-Tasten, welche bei Benutzung des Smartphones dauerhaft leuchten. Des Weiteren befinden sich auf der Vorderseite eine Kamera mit einer Auflösung von zwei Megapixeln, eine Status-LED sowie der Telefonlautsprecher auf der Oberseite.

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Wie beim Archos 45 Neon befinden sich auch hier auf der rechten Seite die Lautstärkewippe und der Powerknopf.

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Während die Entwickler auf der Oberseite die Audiobuchse platziert haben, befindet sich auf der Unterseite des Archos 52 Platinum ein Micro-USB-Anschluss. Hier befindet sich das Mikrofon und eine weitere Einkerbung, welche zum einfachen Öffnen der Rückseite gedacht ist.

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Zu guter Letzt finden wir auf der vollständig gummierten Rückseite einen weiteren Medienlautsprecher und die Hauptkamera mit einer Auflösung von acht Megapixeln und einer Blitz-LED. Ansonsten befindet sich auf der Rückseite nur noch ein Logo des Herstellers. Die gummierte Rückseite ist zudem in zwei Bereiche aufgeteilt, wobei die geriffelte Oberfläche im unteren Drittel des Smartphones zur Ergonomie des Archos 52 Platinum beiträgt.

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Fusion Storage Technologie

In dem Abschnitt zu den technischen Details sind wir bereits darauf eingegangen, dass der interne Speicher mit Hilfe einer Micro SD-Speicherkarte erweitert werden kann und dabei die sogenannte Fusion Storage Technologie zum Einsatz kommt.

Ohne Root-Rechte auf dem eigenen Telefon verweigern das Betriebssystem und einige Apps das Auslagern oder Speichern von Daten auf einem externen Datenträger. Mit Hilfe der Fusion Storage Technologie sollen der interne und externe Speicher verschmolzen werden, sodass das beschriebene Problem sehr einfach gesprochen umgangen werden kann und das Auslagern und Speichern von Daten für den Anwender dadurch erleichtert wird.

Beim Gerätestart erkennt das Archos 52 Platinum, ob eine weitere Speicherkarte eingesetzt wurde und ob diese mit dem internen Speicher gekoppelt werden soll. Wir können den Vorgang bestätigen und werden in den entsprechenden Dialog weitergeleitet.

Hier wird zunächst darauf hingewiesen, dass während der Speicher „verschmolzen“ ist, die entsprechende Speicherkarte nicht aus dem Gerät entfernt werden sollte. Wir setzen den Vorgang fort und verschmelzen beide Speicher.

Dabei wird unsere Micro SD-Speicherkarte zunächst formatiert und für die Nutzung als eine Partition vorbereitet. Nachdem der Vorgang abgeschlossen ist, können wir in der Speicherverwaltung den erweiterten Speicher begutachten.

Musikwiedergabe und Gesprächsqualität

Wie das Archos 45 Neon verfügt auch das 52 Platinum über zwei Lautsprecher. Einen zum Telefonieren und den anderen für die Wiedergabe von Audio.

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Der Lautsprecher zum Abspielen von Musik bietet wie bei vergleichbaren Smartphones in dieser Klasse nur eine durchschnittliche Qualität bei der Wiedergabe. Dabei werden Höhen und Mitten zwar ohne Rauschen wiedergegeben, aber bei hoher Lautstärke treten Klirreffekte auf und die Höhen werden leicht verzerrt wiedergegeben. Wie bei anderen Smartphones fehlt aber auch hier der Bass nahezu vollständig.

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Im Gegensatz dazu kann der Sprachlautsprecher bei Sprachanrufen aus dem Festnetz und via Skype überzeugen. Die Stimme des Gesprächspartners wird ohne Rauschen, Verzerrungen oder merkbare Verzögerungen klar und deutlich wiedergegeben und auch die Aufnahmequalität des eingebauten Mikrofons ist in Ordnung, auch wenn jegliche Hintergrundgeräusche mit aufgenommen werden.

Akkuleistung

Archos stattet das 52 Platinum mit einem 1750 Milliamperestunden starken Akku aus, welches etwa für einen gesamten Tag ausreichen sollte.

Wir haben den Verbauch des Smartphones getestet und konnten das Smartphone einen Arbeitstag (etwa acht Stunden) nutzen ohne es erneut Aufzuladen. Nach dieser Zeit war das Akku bereits stark erschöpft, sodass wir das Smartphone spätestens am Abend mit einer Steckdose zum Aufladen verbinden mussten.

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Während unseres Tests haben wir das Smartphone über Wireless-Lan im Dauereinsatz gehabt, Apps heruntergeladen, über Skype und Whatsapp Nachrichten ausgetauscht, Youtube-Videos angeschaut und Fotos gemacht. Dies haben wir an mehreren Tagen wiederholt, um auch einem nahezu täglichen Gebrauch des Smartphones zu simulieren.

Insgesamt hätten wir uns einen stärkeren Akku gewünscht, der etwa einen vollen Tag ohne erneutes Aufladen aushält. Allerdings wollen wir positiv anmerken, dass der Akku austauschbar ist und ggf. durch ein größeres Akku ausgetauscht werden kann.

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Über mich: Jan

Schon seit meiner Kindheit habe ich bereits ein großes Interesse an Computerspielen, verschiedener Hardware und mobilen Geräten. Dabei macht mir nicht nur das Spielen mit Freunden und fremden Leuten im Internet Spaß, sondern auch das Zusammenbauen von Computern und das Testen von neuen Möglichkeiten mit mobilen Geräten wie Smartphone oder Tablet. Seit 2010 habe ich für unterschiedliche Blogs bereits geschrieben, aber gamoha.eu wird mein erster eigener Blog sein.

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